{"id":8201,"date":"2021-04-25T11:21:35","date_gmt":"2021-04-25T11:21:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8201"},"modified":"2021-04-25T11:21:35","modified_gmt":"2021-04-25T11:21:35","slug":"blutzbruedaz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8201","title":{"rendered":"Blutzbr\u00fcdaz"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Otis und Eddy tr\u00e4umen vom gro\u00dfen Durchbruch im Musikgesch\u00e4ft. Mit d\u00fcrftiger Ausstattung, aber ordentlich Elan produzieren sie ihr erstes Demotape und erwecken damit \u00fcberraschend viel Aufmerksamkeit. Kaum haben sich die Beiden mit einem kleinen Produzenten geeinigt, kommt schon ein gro\u00dfes Label daher und m\u00f6chte die Nachwuchsstars f\u00fcr sich gewinnen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Man kann von waschechten Hip-Hoppern in Filmrollen denken, was man will. Sicherlich fehlt ihnen hier und da sicherlich an passender Mimik und Gestik &#8211; doch solange sie sich auf ihrem Fachbereich aufhalten, geht die Vorstellung vollkommen in Ordnung.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Blutzbr\u00fcdaz&#8221; mag an f\u00fcr sich kein richtig guter Film sein, lebt aber von seinen perfekt harmonierenden Darstellern, der eing\u00e4ngigen Mucke und seiner einfachen, aber klaren Erz\u00e4hlstruktur. Er mag zwar biografische Z\u00fcge aufweisen, erinnert in vielen Momenten schon fast an naives M\u00e4rchen &#8211; was der seichten Unterhaltung allerdings nur zu Gute kam und keineswegs f\u00fcr Abz\u00fcge sorgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk lebt von seinem guten Flow &#8211; was hier ausnahmsweise mal Erz\u00e4hlfluss und Soundtrack betrifft. Dialoge, nachdenkliche Momente und heitere Gesangseinlagen halten sich hervorragend die Waage. Gut zudem, dass man sich nicht zu sehr auf Kriminalit\u00e4t versteift und statt Gewalt und Drogen lieber den gro\u00dfen Traum von Musik in den Vordergrund stellt. So wirkt das Setting nicht zu d\u00fcster und bildet ein sch\u00f6nes Kontrastprogramm.<\/p>\n\n\n\n<p>Sido (W\u00fcrdig) und B-Tight (Davis) erg\u00e4nzen sich prima und spielen sowohl Rap-Battles, freundschaftliche Momente, als auch die sp\u00e4tere Feindschaft soweit glaubw\u00fcrdig. Nat\u00fcrlich sind die Beiden keine ausgebildeten Schauspieler und haben durchaus Potential f\u00fcr Verbesserungen &#8211; aber in den musikalischen Abschnitten macht Ihnen keiner was vor. Ich h\u00e4tte mir hier keine reinen Akteure (m\u00f6glicherweise mit Playback&#8230;) in diesen Rollen vorstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend besonders die Konkurrenz aus Amerika eher auf knallharte Biografien setzt, pr\u00e4sentieren uns die heimischen Macher lieber ein leichtg\u00e4ngiges Event &#8211; welches von seiner enormen Kurzweil lebt und f\u00fcr Zwischendurch vollkommen in Ordnung geht. Nat\u00fcrlich zielt hier alles auf ein vers\u00f6hnliches Happy-End ab, doch zur Abwertung f\u00fchrt dieser Fakt im Gesamten nicht. Wer mit den hier agierenden Stars kein Problem hat und mit der Mucke klar kommt, bekommt leicht verdauliche Kost mit viel Charme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Otis und Eddy tr\u00e4umen vom gro\u00dfen Durchbruch im Musikgesch\u00e4ft. Mit d\u00fcrftiger Ausstattung, aber ordentlich Elan produzieren sie ihr erstes Demotape und erwecken damit \u00fcberraschend viel Aufmerksamkeit. Kaum haben sich die Beiden mit einem kleinen Produzenten geeinigt, kommt schon ein gro\u00dfes Label daher und m\u00f6chte die Nachwuchsstars f\u00fcr sich gewinnen&#8230; Fazit Man kann von waschechten Hip-Hoppern in Filmrollen denken, was man will. Sicherlich fehlt ihnen hier und da sicherlich an passender Mimik und Gestik &#8211; doch solange sie sich auf ihrem Fachbereich aufhalten, geht die Vorstellung vollkommen in Ordnung. &#8220;Blutzbr\u00fcdaz&#8221; mag an f\u00fcr sich kein richtig guter Film sein, lebt aber von seinen perfekt harmonierenden Darstellern, der eing\u00e4ngigen Mucke und seiner einfachen, aber klaren Erz\u00e4hlstruktur. Er mag zwar biografische Z\u00fcge aufweisen, erinnert in vielen Momenten schon fast an naives M\u00e4rchen &#8211; was der seichten Unterhaltung allerdings nur zu Gute kam und keineswegs f\u00fcr Abz\u00fcge sorgt. Das Werk lebt von seinem guten Flow &#8211; was hier ausnahmsweise mal Erz\u00e4hlfluss und Soundtrack betrifft. Dialoge, nachdenkliche Momente und heitere Gesangseinlagen halten sich hervorragend die Waage. Gut zudem, dass man sich nicht zu sehr auf Kriminalit\u00e4t versteift und statt Gewalt und Drogen lieber den gro\u00dfen Traum von Musik in den Vordergrund stellt. So wirkt das Setting nicht zu d\u00fcster und bildet ein sch\u00f6nes Kontrastprogramm. Sido (W\u00fcrdig) und B-Tight (Davis) erg\u00e4nzen sich prima und spielen sowohl Rap-Battles, freundschaftliche Momente, als auch die sp\u00e4tere Feindschaft soweit glaubw\u00fcrdig. Nat\u00fcrlich sind die Beiden keine ausgebildeten Schauspieler und haben durchaus Potential f\u00fcr Verbesserungen &#8211; aber in den musikalischen Abschnitten macht Ihnen keiner was vor. Ich h\u00e4tte mir hier keine reinen Akteure (m\u00f6glicherweise mit Playback&#8230;) in diesen Rollen vorstellen k\u00f6nnen. W\u00e4hrend besonders die Konkurrenz aus Amerika eher auf knallharte Biografien setzt, pr\u00e4sentieren uns die heimischen Macher lieber ein leichtg\u00e4ngiges Event &#8211; welches von seiner enormen Kurzweil lebt und f\u00fcr Zwischendurch vollkommen in Ordnung geht. Nat\u00fcrlich zielt hier alles auf ein vers\u00f6hnliches Happy-End ab, doch zur Abwertung f\u00fchrt dieser Fakt im Gesamten nicht. Wer mit den hier agierenden Stars kein Problem hat und mit der Mucke klar kommt, bekommt leicht verdauliche Kost mit viel Charme. 7\/10 Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8202,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15,32],"class_list":["post-8201","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama","tag-komoedie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8201"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8201\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8210,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8201\/revisions\/8210"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}