{"id":8282,"date":"2021-05-02T20:12:51","date_gmt":"2021-05-02T20:12:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8282"},"modified":"2021-05-02T20:12:51","modified_gmt":"2021-05-02T20:12:51","slug":"poseidon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8282","title":{"rendered":"Poseidon"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es sollte eine unvergessliche Silvesterfeier auf hoher See werden, doch die Natur macht dem sch\u00f6nen Ereignis einen Strich durch die Rechnung. W\u00e4hrend der Gala drehen  hohe Wellen das Schiff Poseidon kopf\u00fcber ins Wasser und langsam sinkt das gekenterte Vorzeigeobjekt zusehends\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte Sichtung von Wolfgang Pettersons Katastrophenfilm liegt schon einige Jahre zur\u00fcck, doch gerade eben durfte ich mich noch einmal von seinen St\u00e4rken \u00fcberzeugen &#8211; die nach wie vor zu einem bleibenden, guten Eindruck im Ged\u00e4chtnis sorgten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich rechne dem Titel hoch an, dass es sich bei dem Ungl\u00fcck um ein \u201enat\u00fcrliches\u201c Ereignis handelte und nicht etwa, dass olle Terroristen oder \u00c4hnliches daf\u00fcr verantwortlich waren. Auch war es sehr angenehm, dass es keinen B\u00f6sewicht im klassischen Sinne gab und die \u00dcberlebenden weitestgehend an einem Strang zogen und in der Regel auch einer Meinung waren. Dies sorgte &#8211; gepaart mit tollen und noch immer sehenswerten &#8211; Effekten f\u00fcr einen angenehmen Flow.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit knapp 1,5 Stunden war der Film nicht zu lang und jederzeit angenehm kurzweilig. Nach einem kurzen und schmerzfreien Intro, inklusive kleiner Charaktereinf\u00fchrung, ging es direkt ins wilde Geschehen und das hohe Tempo konnte bis zum Ende beibehalten werden. Die Macher haben dabei tolle Ideen verarbeitet und blieben insgesamt \u201eauf dem Teppich\u201c. Es gab zwar einige waghalsige Aktionen, doch unterm Strich konnte man diese ganz gut verarbeiten und die Augen nicht zu sehr verdrehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Seiten der Darsteller gab es nichts zu Meckern. Besonders gut hat wieder einmal Kurt Russel gefallen, der den besorgten Vater und ehemaligen B\u00fcrgermeister von New York wunderbar verk\u00f6rpert hat. \u00dcberhaupt hat das kurze portraitieren der Figuren einwandfrei geklappt. Obwohl es jeweils nur kurze Hintergrundinfos gab, sorgte diese knappe Zeichnung f\u00fcr ausreichende Tiefe und ging \u00fcberhaupt nicht auf die Kurzweil.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Set-Designer haben gro\u00dfartige Arbeit vollbracht. Das gekenterte Schiff wirkte zu jeder Zeit glaubhaft und vor allem aufw\u00e4ndig gestaltet. Man bekam viele R\u00e4umlichkeiten zu Gesicht und jede einzelne wurde mit Details \u00fcberh\u00e4uft und so eine perfekte Immersion geschaffen. Man f\u00fchlte sich jederzeit wie auf hoher See und konnte sich kaum satt sehen. Wie bereits erw\u00e4hnt haben die Effekte ihre Zeit erstaunlich gut \u00fcberlebt. Der Untergang des Karrens bot eindrucksvolle Effekte, die in meinen Augen noch besser als beispielsweise dem Mega-Blockbuster \u201eTitanic\u201c gealtert sind. Nat\u00fcrlich ist der Streifen auch wesentlich neuer &#8211; doch selbst hier scheitern einige j\u00fcngere Mitstreiter grandios und wirken schnell altbacken.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit \u201ePoseidon\u201c schuf der deutsche Regisseur Peterson einen richtig guten Genrevertreter, der in vielen Bereichen noch immer eine gute Figur macht. Sei es bei der audiovisuellen Umsetzung, der witzigen Ideen, der toll agierenden Darsteller oder dem halbwegs n\u00fcchternen Verlauf. Sicherlich konnte man sich am Ende ein wenig Pathos nicht vollends verkneifen, doch so schmalzig wie bei der Konkurrenz ist der Abgang einer Hauptfigur dann auch wieder nicht geraten und die Wertung wird nicht verhagelt. F\u00fcr mich einer der besseren Katastrophenfilme mit hohem Unterhaltungswert und ganz viel Kurzweil! Ohne Marines, ohne Attent\u00e4ter und ohne viel Herzschmerz &#8211; so kann es gerne \u00f6fter sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Es sollte eine unvergessliche Silvesterfeier auf hoher See werden, doch die Natur macht dem sch\u00f6nen Ereignis einen Strich durch die Rechnung. W\u00e4hrend der Gala drehen hohe Wellen das Schiff Poseidon kopf\u00fcber ins Wasser und langsam sinkt das gekenterte Vorzeigeobjekt zusehends\u2026 Fazit Die letzte Sichtung von Wolfgang Pettersons Katastrophenfilm liegt schon einige Jahre zur\u00fcck, doch gerade eben durfte ich mich noch einmal von seinen St\u00e4rken \u00fcberzeugen &#8211; die nach wie vor zu einem bleibenden, guten Eindruck im Ged\u00e4chtnis sorgten. Ich rechne dem Titel hoch an, dass es sich bei dem Ungl\u00fcck um ein \u201enat\u00fcrliches\u201c Ereignis handelte und nicht etwa, dass olle Terroristen oder \u00c4hnliches daf\u00fcr verantwortlich waren. Auch war es sehr angenehm, dass es keinen B\u00f6sewicht im klassischen Sinne gab und die \u00dcberlebenden weitestgehend an einem Strang zogen und in der Regel auch einer Meinung waren. Dies sorgte &#8211; gepaart mit tollen und noch immer sehenswerten &#8211; Effekten f\u00fcr einen angenehmen Flow. Mit knapp 1,5 Stunden war der Film nicht zu lang und jederzeit angenehm kurzweilig. Nach einem kurzen und schmerzfreien Intro, inklusive kleiner Charaktereinf\u00fchrung, ging es direkt ins wilde Geschehen und das hohe Tempo konnte bis zum Ende beibehalten werden. Die Macher haben dabei tolle Ideen verarbeitet und blieben insgesamt \u201eauf dem Teppich\u201c. Es gab zwar einige waghalsige Aktionen, doch unterm Strich konnte man diese ganz gut verarbeiten und die Augen nicht zu sehr verdrehen. Auf Seiten der Darsteller gab es nichts zu Meckern. Besonders gut hat wieder einmal Kurt Russel gefallen, der den besorgten Vater und ehemaligen B\u00fcrgermeister von New York wunderbar verk\u00f6rpert hat. \u00dcberhaupt hat das kurze portraitieren der Figuren einwandfrei geklappt. Obwohl es jeweils nur kurze Hintergrundinfos gab, sorgte diese knappe Zeichnung f\u00fcr ausreichende Tiefe und ging \u00fcberhaupt nicht auf die Kurzweil. Die Set-Designer haben gro\u00dfartige Arbeit vollbracht. Das gekenterte Schiff wirkte zu jeder Zeit glaubhaft und vor allem aufw\u00e4ndig gestaltet. Man bekam viele R\u00e4umlichkeiten zu Gesicht und jede einzelne wurde mit Details \u00fcberh\u00e4uft und so eine perfekte Immersion geschaffen. Man f\u00fchlte sich jederzeit wie auf hoher See und konnte sich kaum satt sehen. 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