{"id":8306,"date":"2021-05-03T17:09:05","date_gmt":"2021-05-03T17:09:05","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8306"},"modified":"2021-05-03T17:09:05","modified_gmt":"2021-05-03T17:09:05","slug":"devil-may-cry-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8306","title":{"rendered":"Devil May Cry 5"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Pforten zur Unterwelt haben sich ge\u00f6ffnet und b\u00f6se Monster suchen die Erde heim. Klarer Fall f\u00fcr Dante und seine Gehilfen, den Kampf aufzunehmen und das \u00dcbel bei der Wurzel zu packen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gameplay<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In typischer Serien-Manier schnetzeln und ballern wir uns aus der 3rd Person Perspektive durch die Monster-Areale und k\u00e4mpfen uns bis zum Endboss vor. Die Reise f\u00fchrt uns durch schlauchartige Level und h\u00e4lt nur wenige Kopfn\u00fcsse parat. Die R\u00e4tsel beschr\u00e4nken sich zumeist auf Schl\u00fcssel von A nach B zu bringen und die Locations sind hierbei sehr \u00fcberschaubar und wenig weitl\u00e4ufig gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die K\u00e4mpfe an sich spielen sich gewohnt flott und die Steuerung geht nach kurzer Zeit perfekt von der Hand. Die Eingaben werden zumeist sehr direkt verarbeitet und sehenswerte Kombos hierdurch keine Seltenheit. Durch den gelegentlichen Charakterwechsel kommt zus\u00e4tzliche Dynamik auf, da sich die Figuren allesamt recht unterschiedlich spielen und eigene F\u00e4higkeiten mitbringen. W\u00e4hrend die Einen recht direkt agieren und mit vielen unterschiedlichen Waffentypen aufwarten, f\u00fchlen sich Andere deutlich &#8220;indirekter&#8221; an, sprich setzten mehr auf Magie, statt auf F\u00e4uste.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vielf\u00e4ltigkeit erlaubt spektakul\u00e4re Gefechte, die durch ein Punktesystem zus\u00e4tzlich motivierend gestaltet sind. Bei den gr\u00f6\u00dferen Gegnern hilft jedoch stumpfes &#8220;draufgekloppe&#8221; oft mehr, als tats\u00e4chliches taktisches Vorgehen. Das ist schade, ist der Kurzweil aber auch zutr\u00e4glich und gibt Neueinsteigern garantiert eine Chance um gegen m\u00e4chtig wirkende Kreaturen effektiv zu bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen den Leveln oder an einzelnen Kontrollpunkten k\u00f6nnen erbeute Seelen in die Ausr\u00fcstung gesteckt bzw. weitere Attacken erlernt werden. Hierbei bin ich aber auch wenig \u00fcberlegt vorgegangen und habe immer das gekauft, wozu das &#8220;Geld&#8221; gerade gereicht hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Spielzeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit etwas l\u00e4ngerer Unterbrechung habe ich insgesamt zirka 12-13 Stunden f\u00fcr den ersten Durchgang gebraucht, was ich als durchaus ordentlich empfinde &#8211; schlie\u00dflich habe ich den Titel auch nicht zum Vollpreis erworben. Die Handlung gliedert sich in 20 Level, wobei einige Abschnitte extrem kurz ausfallen und gelegentlich nur aus einem Bosskampf bestanden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gezockt habe ich die &#8220;alte&#8221; XBOX One-Version auf einer XBOX Series X und war insbesondere von der Optik angenehm \u00fcberrascht. In 4K macht der Titel eine herausragende Figur und h\u00e4lt noch immer mit aktuellen Konkurrenten mit. Sein einzigartiger Grafikstil vereint \u00fcberwiegend dunkle Farben mit einem grandiosen und stellenweise fast schon organisch wirkenden Gesamtbild, was sich in dieser Form schlecht mit anderen Titel vergleichen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Charakterdesign ist ausgefallen und die Figuren extrem sch\u00f6n gestaltet. Sicherlich bedient man hier mit einem Augenzwingern kleinere Vorurteile und kann sich kleinere Seitenhiebe nicht verkneifen &#8211; es passt einfach zur Reihe, wie ich sie bisher kennen- und lieben gelernt habe. Nat\u00fcrlich ist die Optik auch durch die kleinen und vorgerenderten Abschnitte erkauft, aber die Immersion ist trotzdem perfekt.<\/p>\n\n\n\n<p>Akustisch gibt es fetten Metalsound und eine hochwertige englische Vertonung auf die Ohren. In hitzigen Momenten konnte die fetzigen Tracks durchaus anheizen und ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Manchmal wiederholten sie sich allerdings auch &#8211; Abwertung gibt es daf\u00fcr aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Positiv:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>sehr gute audiovisuelle Pr\u00e4sentation<\/li><li>interessante Story<\/li><li>gro\u00dfartiges Charakter- und Gegnerdesign<\/li><li>schneller, unkomplizierter Spielablauf mit Daueraction<\/li><li>direkte Steuerung<\/li><li>sp\u00fcrbar unterschiedliche Kampfstile<\/li><li>spielbarer Abspann<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neutral:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Schlauchlevel<\/li><li>minimalistische R\u00e4tsel<\/li><li>Story tats\u00e4chlich eher pseudo-komplex<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Negativ:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Level teilweise extem kurz<\/li><li>kaum Tatik bei Boss-Fights erforderlich<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich stehe auf &#8220;Devil May Cry&#8221;! Zu jeder Konsolengeneration (angefangen bei der Playstation 1) habe ich die Reihe gezockt und auch heute noch immer meinen Spa\u00df damit. Die Macher verpackten abermals ein simples Grundkonzept in herausragender Technik und kaschieren mit \u00fcbertriebenen Style die offenkundigen M\u00e4ngel wie beispielsweise schwaches Level- oder R\u00e4tseldesign.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Devil May Cry 5&#8221; ist durch seinen schlichten Kern dann allerdings auch ein perfektes Spiel f\u00fcr Zwischendurch, da es keine lange Einarbeitung ben\u00f6tigt und man ruck-zuck wieder mit der Steuerung vertraut ist. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte da die Story f\u00fcr leichte Verwirrung sorgen, aber bei der deftigen Action st\u00f6rt man sich nicht an kleinen Details, die man sich auf die Schnelle mal nicht zusammenreimen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Da ich bereits im Vorfeld um die Pr\u00e4misse der Serie wusste und einfach nichts anderes erwartet habe, hat mich das Endergebnis keineswegs entt\u00e4uscht und durch seine famose Optik sogar noch \u00fcberrascht obendrein. Wer einfach mal sein Hirn abschalten will und erst recht kein Problem mit &#8220;Over-the-Top-Action&#8221; hat, darf gerne mal reinschauen. Zu Preisen von unter teilweise unter 20 Euro ist das Game dann sowieso ein &#8220;No-Brainer&#8221; und darf gerne in die Sammlung wandern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Grafik: 9\/10<br>Sound: 8\/10<br>Gameplay: 6,5\/10<br><strong>Gesamt: 8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Capcom<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Die Pforten zur Unterwelt haben sich ge\u00f6ffnet und b\u00f6se Monster suchen die Erde heim. Klarer Fall f\u00fcr Dante und seine Gehilfen, den Kampf aufzunehmen und das \u00dcbel bei der Wurzel zu packen\u2026 Gameplay In typischer Serien-Manier schnetzeln und ballern wir uns aus der 3rd Person Perspektive durch die Monster-Areale und k\u00e4mpfen uns bis zum Endboss vor. Die Reise f\u00fchrt uns durch schlauchartige Level und h\u00e4lt nur wenige Kopfn\u00fcsse parat. Die R\u00e4tsel beschr\u00e4nken sich zumeist auf Schl\u00fcssel von A nach B zu bringen und die Locations sind hierbei sehr \u00fcberschaubar und wenig weitl\u00e4ufig gestaltet. Die K\u00e4mpfe an sich spielen sich gewohnt flott und die Steuerung geht nach kurzer Zeit perfekt von der Hand. Die Eingaben werden zumeist sehr direkt verarbeitet und sehenswerte Kombos hierdurch keine Seltenheit. Durch den gelegentlichen Charakterwechsel kommt zus\u00e4tzliche Dynamik auf, da sich die Figuren allesamt recht unterschiedlich spielen und eigene F\u00e4higkeiten mitbringen. W\u00e4hrend die Einen recht direkt agieren und mit vielen unterschiedlichen Waffentypen aufwarten, f\u00fchlen sich Andere deutlich &#8220;indirekter&#8221; an, sprich setzten mehr auf Magie, statt auf F\u00e4uste. Die Vielf\u00e4ltigkeit erlaubt spektakul\u00e4re Gefechte, die durch ein Punktesystem zus\u00e4tzlich motivierend gestaltet sind. Bei den gr\u00f6\u00dferen Gegnern hilft jedoch stumpfes &#8220;draufgekloppe&#8221; oft mehr, als tats\u00e4chliches taktisches Vorgehen. Das ist schade, ist der Kurzweil aber auch zutr\u00e4glich und gibt Neueinsteigern garantiert eine Chance um gegen m\u00e4chtig wirkende Kreaturen effektiv zu bestehen. Zwischen den Leveln oder an einzelnen Kontrollpunkten k\u00f6nnen erbeute Seelen in die Ausr\u00fcstung gesteckt bzw. weitere Attacken erlernt werden. Hierbei bin ich aber auch wenig \u00fcberlegt vorgegangen und habe immer das gekauft, wozu das &#8220;Geld&#8221; gerade gereicht hat. Spielzeit Mit etwas l\u00e4ngerer Unterbrechung habe ich insgesamt zirka 12-13 Stunden f\u00fcr den ersten Durchgang gebraucht, was ich als durchaus ordentlich empfinde &#8211; schlie\u00dflich habe ich den Titel auch nicht zum Vollpreis erworben. Die Handlung gliedert sich in 20 Level, wobei einige Abschnitte extrem kurz ausfallen und gelegentlich nur aus einem Bosskampf bestanden. Pr\u00e4sentation Gezockt habe ich die &#8220;alte&#8221; XBOX One-Version auf einer XBOX Series X und war insbesondere von der Optik angenehm \u00fcberrascht. In 4K macht der Titel eine herausragende Figur und h\u00e4lt noch immer mit aktuellen Konkurrenten mit. Sein einzigartiger Grafikstil vereint \u00fcberwiegend dunkle Farben mit einem grandiosen und stellenweise fast schon organisch wirkenden Gesamtbild, was sich in dieser Form schlecht mit anderen Titel vergleichen l\u00e4sst. Das Charakterdesign ist ausgefallen und die Figuren extrem sch\u00f6n gestaltet. Sicherlich bedient man hier mit einem Augenzwingern kleinere Vorurteile und kann sich kleinere Seitenhiebe nicht verkneifen &#8211; es passt einfach zur Reihe, wie ich sie bisher kennen- und lieben gelernt habe. Nat\u00fcrlich ist die Optik auch durch die kleinen und vorgerenderten Abschnitte erkauft, aber die Immersion ist trotzdem perfekt. Akustisch gibt es fetten Metalsound und eine hochwertige englische Vertonung auf die Ohren. In hitzigen Momenten konnte die fetzigen Tracks durchaus anheizen und ein Grinsen ins Gesicht zaubern. Manchmal wiederholten sie sich allerdings auch &#8211; Abwertung gibt es daf\u00fcr aber nicht. Positiv: sehr gute audiovisuelle Pr\u00e4sentation interessante Story gro\u00dfartiges Charakter- und Gegnerdesign schneller, unkomplizierter Spielablauf mit Daueraction direkte Steuerung sp\u00fcrbar unterschiedliche Kampfstile spielbarer Abspann Neutral: Schlauchlevel minimalistische R\u00e4tsel Story tats\u00e4chlich eher pseudo-komplex Negativ: Level teilweise extem kurz kaum Tatik bei Boss-Fights erforderlich Fazit Ich stehe auf &#8220;Devil May Cry&#8221;! Zu jeder Konsolengeneration (angefangen bei der Playstation 1) habe ich die Reihe gezockt und auch heute noch immer meinen Spa\u00df damit. Die Macher verpackten abermals ein simples Grundkonzept in herausragender Technik und kaschieren mit \u00fcbertriebenen Style die offenkundigen M\u00e4ngel wie beispielsweise schwaches Level- oder R\u00e4tseldesign. &#8220;Devil May Cry 5&#8221; ist durch seinen schlichten Kern dann allerdings auch ein perfektes Spiel f\u00fcr Zwischendurch, da es keine lange Einarbeitung ben\u00f6tigt und man ruck-zuck wieder mit der Steuerung vertraut ist. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte da die Story f\u00fcr leichte Verwirrung sorgen, aber bei der deftigen Action st\u00f6rt man sich nicht an kleinen Details, die man sich auf die Schnelle mal nicht zusammenreimen kann. Da ich bereits im Vorfeld um die Pr\u00e4misse der Serie wusste und einfach nichts anderes erwartet habe, hat mich das Endergebnis keineswegs entt\u00e4uscht und durch seine famose Optik sogar noch \u00fcberrascht obendrein. 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Grafik: 9\/10Sound: 8\/10Gameplay: 6,5\/10Gesamt: 8\/10 Fotocopyright: Capcom<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8307,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[30],"tags":[42,59,11,27,162],"class_list":["post-8306","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spielebesprechung","tag-action","tag-adventure","tag-besprechung","tag-xbox","tag-xbox-series-x"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8306"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8306\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8308,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8306\/revisions\/8308"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}