{"id":8354,"date":"2021-05-09T11:24:21","date_gmt":"2021-05-09T11:24:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8354"},"modified":"2021-05-09T11:24:21","modified_gmt":"2021-05-09T11:24:21","slug":"der-fluch-von-darkness-falls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8354","title":{"rendered":"Der Fluch von Darkness Falls"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Kindheit leidet Kyle an der Angst vor der Dunkelheit. Nach dem Verlust seines letzten Milchzahnes ist eine b\u00f6sartige Fee erschienen, die seine Mutter einst umgebracht hat. Nat\u00fcrlich wurde er daf\u00fcr in die Psychiatrie verfrachtet und von allen nur bel\u00e4chelt. Nun wird er von einer alten Freundin um Hilfe gebeten, da ihr kleiner Bruder ebenfalls die vermeintlich gleiche Geschichte einer b\u00f6sen Zahnfee auftischt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Der Fluch von Darkness Falls&#8221; ist schon ein komisches Konstrukt. Die Grundgeschichte war schon bei seinem damaligen Release eigentlich ganz witzig, doch die Umsetzung klafft vor L\u00f6chern, die mir aktuell deutlicher denn je aufgefallen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit deutlich unter 1,5 Stunden ist der Streifen nicht sonderlich lang und h\u00e4tte vielleicht hier und da ein paar Gedankenspr\u00fcnge weniger machen k\u00f6nnen. Viele Szenen wirken abgehackt und nicht richtig zu Ende erz\u00e4hlt. Es gab viele Spr\u00fcnge &#8211; gerade an Stellen, wo man noch etwas mehr h\u00e4tte erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Das st\u00f6rt immer mal wieder den eigentlich recht ordentlichen Flow und hindert am Abtauchen ungemein.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel schlimmer als die leicht holprige Machart, sind eher die Fehler oder sagen wir &#8211; unglaubw\u00fcrdigeren Momente &#8211; Abseits der sowieso schon weit hergeholten Handlung. So waren angeblich nur 12 Jahre vergangen und aus dem Kind ist ein vergleichsweise alter Mann in den gef\u00fchlten 40igern geworden. Au\u00dferdem passten einige \u00dcberg\u00e4nge oder gar Dialoge nicht wirklich zueinander, doch ich m\u00f6chte hier nicht gro\u00dfartig spoilern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Technik war grundsolide und gibt auch heute keinen Grund zur Beanstandung. Das \u00fcberwiegend dunkle Treiben ist stilvoll in Szene gesetzt und wirkt hochwertig. Dank seltsamer Ger\u00e4usche und stimmiger Soundkulisse ist die Atmosph\u00e4re nach wie vor in Ordnung und zaubert ein imagin\u00e4res Grinsen ins Gesicht. Die Darsteller gaben  sich sichtlich bem\u00fcht und stachen (abgesehen vom unglaubw\u00fcrdigen Alter) weder sonderlich positiv, noch negativ hervor. Die Chemie hat hingegen gepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Grunde ist &#8220;Der Fluch von Darkness Falls&#8221; ein gro\u00dfer Quatsch, der unter vielen Patzern leidet und dennoch \u00fcberraschend kurzweilig daher kommt. Wer mit klassischen Horrorfilmchen etwas anfangen kann und im gewissen Ma\u00dfe auch frustresistent ist, darf aber gerne mal reinschauen. Irgendwie macht der Titel schon Laune, obwohl er weit von jeglicher Perfektion entfernt ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Seit der Kindheit leidet Kyle an der Angst vor der Dunkelheit. Nach dem Verlust seines letzten Milchzahnes ist eine b\u00f6sartige Fee erschienen, die seine Mutter einst umgebracht hat. Nat\u00fcrlich wurde er daf\u00fcr in die Psychiatrie verfrachtet und von allen nur bel\u00e4chelt. Nun wird er von einer alten Freundin um Hilfe gebeten, da ihr kleiner Bruder ebenfalls die vermeintlich gleiche Geschichte einer b\u00f6sen Zahnfee auftischt&#8230; Fazit &#8220;Der Fluch von Darkness Falls&#8221; ist schon ein komisches Konstrukt. Die Grundgeschichte war schon bei seinem damaligen Release eigentlich ganz witzig, doch die Umsetzung klafft vor L\u00f6chern, die mir aktuell deutlicher denn je aufgefallen sind. Mit deutlich unter 1,5 Stunden ist der Streifen nicht sonderlich lang und h\u00e4tte vielleicht hier und da ein paar Gedankenspr\u00fcnge weniger machen k\u00f6nnen. Viele Szenen wirken abgehackt und nicht richtig zu Ende erz\u00e4hlt. Es gab viele Spr\u00fcnge &#8211; gerade an Stellen, wo man noch etwas mehr h\u00e4tte erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Das st\u00f6rt immer mal wieder den eigentlich recht ordentlichen Flow und hindert am Abtauchen ungemein. Viel schlimmer als die leicht holprige Machart, sind eher die Fehler oder sagen wir &#8211; unglaubw\u00fcrdigeren Momente &#8211; Abseits der sowieso schon weit hergeholten Handlung. So waren angeblich nur 12 Jahre vergangen und aus dem Kind ist ein vergleichsweise alter Mann in den gef\u00fchlten 40igern geworden. Au\u00dferdem passten einige \u00dcberg\u00e4nge oder gar Dialoge nicht wirklich zueinander, doch ich m\u00f6chte hier nicht gro\u00dfartig spoilern. Die Technik war grundsolide und gibt auch heute keinen Grund zur Beanstandung. Das \u00fcberwiegend dunkle Treiben ist stilvoll in Szene gesetzt und wirkt hochwertig. Dank seltsamer Ger\u00e4usche und stimmiger Soundkulisse ist die Atmosph\u00e4re nach wie vor in Ordnung und zaubert ein imagin\u00e4res Grinsen ins Gesicht. Die Darsteller gaben sich sichtlich bem\u00fcht und stachen (abgesehen vom unglaubw\u00fcrdigen Alter) weder sonderlich positiv, noch negativ hervor. Die Chemie hat hingegen gepasst. Im Grunde ist &#8220;Der Fluch von Darkness Falls&#8221; ein gro\u00dfer Quatsch, der unter vielen Patzern leidet und dennoch \u00fcberraschend kurzweilig daher kommt. Wer mit klassischen Horrorfilmchen etwas anfangen kann und im gewissen Ma\u00dfe auch frustresistent ist, darf aber gerne mal reinschauen. 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