{"id":8412,"date":"2021-05-10T16:56:08","date_gmt":"2021-05-10T16:56:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8412"},"modified":"2021-05-10T16:56:08","modified_gmt":"2021-05-10T16:56:08","slug":"die-mitchells-gegen-die-maschinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8412","title":{"rendered":"Die Mitchells gegen die Maschinen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor der Aufnahme auf das Collage, bricht in der Familie ein Streit aus und zur Schlichtung besinnt man sich auf einem gemeinsamen Road-Trip quer durch das Land. Dumm nur, dass w\u00e4hrenddessen neu auf den Markt gebrachte Roboter ein Eigenleben entwickelten und Jagd auf uns Menschen er\u00f6ffnen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wieder einmal hat mich Netflix angenehm \u00fcberrascht. In diesem Falle mit einen wunderh\u00fcbsch animierten Familienfilm, der ein paar richtig gute Lacher f\u00fcr Gro\u00df und Klein im Petto hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die Geschichte relativ austauschbar erschien, pr\u00e4sentierte sich vor allem die Technik von ihrer absolut besten Seite. Ich habe \u00fcber die Jahre schon einige Genrebeitr\u00e4ge gesehen, doch &#8220;Die Mitchells&#8221; spielen ganz klar in der obersten Liga mit. Tolle Charaktermodelle, erstklassige Animationen und ein durchwegs hoher Detailgrad machen den Titel \u00e4u\u00dferst sehenswert. Dazu gesellten sich urkomische Dialoge und ein paar Gags, die sich wirklich gewaschen haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen beginnt zun\u00e4chst sehr beschaulich, aber nicht langweilig. Man beleuchtet die Figuren und gibt ihnen &#8211; f\u00fcr ein solches Werk &#8211; angemessene Tiefe. Man konnte sich gut in die unterschiedlichen Charaktere hineindenken und alle Seiten irgendwo ein wenig verstehen. Der Verlauf war dann auch \u00fcberwiegend gepr\u00e4gt von Kurzweil und stellenweise extrem witzig. Obwohl wir rein von der Handlung her wenig Neues zu Gesicht bekamen, f\u00fcllten die Macher den Streifen mit guten Ideen und hielten durchgehend bei Laune.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein pers\u00f6nliches Highlight war dabei der Besuch der verlassenen Mall, bei der allerlei Elektroger\u00e4te pl\u00f6tzlich die Hatz auf unsere Hauptfiguren er\u00f6ffneten. Ich m\u00f6chte nicht zu viel verraten aber der hier pr\u00e4sentierte &#8220;Endboss&#8221; war schon kultverd\u00e4chtig und man kam aus dem Lachen kaum mehr raus. Das Finale war dagegen fast schon zu weit dr\u00fcber, aber im Rahmen der eher sinnfreien Unterhaltung durchaus hinnehmbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick erschien die Laufzeit mit rund zwei Stunden einen Ticken zu lang, doch in Wahrheit ging die letzte Viertelstunde f\u00fcr den Abspann drauf und so relativierte sich das Ganze wieder. &#8220;Die Michells&#8221; waren trotz wenig innovativer Story eine nette und vor allem optisch grandiose Alternative zu beispielsweise &#8220;I Robot&#8221; und \u00e4hnlichen Konsorten. Der Humor war pr\u00e4chtig, die Figuren sympathisch und der Spa\u00dffaktor hat unterm Strich gegeben. F\u00fcr mich einer der besseren Animationsfilme der letzten Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Kurz vor der Aufnahme auf das Collage, bricht in der Familie ein Streit aus und zur Schlichtung besinnt man sich auf einem gemeinsamen Road-Trip quer durch das Land. Dumm nur, dass w\u00e4hrenddessen neu auf den Markt gebrachte Roboter ein Eigenleben entwickelten und Jagd auf uns Menschen er\u00f6ffnen\u2026 Fazit Wieder einmal hat mich Netflix angenehm \u00fcberrascht. In diesem Falle mit einen wunderh\u00fcbsch animierten Familienfilm, der ein paar richtig gute Lacher f\u00fcr Gro\u00df und Klein im Petto hatte. W\u00e4hrend die Geschichte relativ austauschbar erschien, pr\u00e4sentierte sich vor allem die Technik von ihrer absolut besten Seite. Ich habe \u00fcber die Jahre schon einige Genrebeitr\u00e4ge gesehen, doch &#8220;Die Mitchells&#8221; spielen ganz klar in der obersten Liga mit. Tolle Charaktermodelle, erstklassige Animationen und ein durchwegs hoher Detailgrad machen den Titel \u00e4u\u00dferst sehenswert. Dazu gesellten sich urkomische Dialoge und ein paar Gags, die sich wirklich gewaschen haben. Der Streifen beginnt zun\u00e4chst sehr beschaulich, aber nicht langweilig. Man beleuchtet die Figuren und gibt ihnen &#8211; f\u00fcr ein solches Werk &#8211; angemessene Tiefe. Man konnte sich gut in die unterschiedlichen Charaktere hineindenken und alle Seiten irgendwo ein wenig verstehen. Der Verlauf war dann auch \u00fcberwiegend gepr\u00e4gt von Kurzweil und stellenweise extrem witzig. Obwohl wir rein von der Handlung her wenig Neues zu Gesicht bekamen, f\u00fcllten die Macher den Streifen mit guten Ideen und hielten durchgehend bei Laune. Mein pers\u00f6nliches Highlight war dabei der Besuch der verlassenen Mall, bei der allerlei Elektroger\u00e4te pl\u00f6tzlich die Hatz auf unsere Hauptfiguren er\u00f6ffneten. Ich m\u00f6chte nicht zu viel verraten aber der hier pr\u00e4sentierte &#8220;Endboss&#8221; war schon kultverd\u00e4chtig und man kam aus dem Lachen kaum mehr raus. Das Finale war dagegen fast schon zu weit dr\u00fcber, aber im Rahmen der eher sinnfreien Unterhaltung durchaus hinnehmbar. Auf den ersten Blick erschien die Laufzeit mit rund zwei Stunden einen Ticken zu lang, doch in Wahrheit ging die letzte Viertelstunde f\u00fcr den Abspann drauf und so relativierte sich das Ganze wieder. &#8220;Die Michells&#8221; waren trotz wenig innovativer Story eine nette und vor allem optisch grandiose Alternative zu beispielsweise &#8220;I Robot&#8221; und \u00e4hnlichen Konsorten. Der Humor war pr\u00e4chtig, die Figuren sympathisch und der Spa\u00dffaktor hat unterm Strich gegeben. 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