{"id":8433,"date":"2021-05-12T16:41:35","date_gmt":"2021-05-12T16:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8433"},"modified":"2021-05-12T16:41:35","modified_gmt":"2021-05-12T16:41:35","slug":"crisis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8433","title":{"rendered":"Crisis"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein neues Schmerzmittel soll auf den Markt gebracht werden, doch kurz vor dessen Zulassung fallen einem Professor diverse Unstimmigkeiten auf. Mit F\u00f6rdergeldern soll er elegant zum Schweigen gebracht werden, aber die inneren Konflikte sind zu gro\u00df. Parallel gehen die Beh\u00f6rden Drogenh\u00e4ndlern auf die Spur, die den Handel mit Medikamenten f\u00fcr sich entdeckt haben\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner auf wahren Begebenheiten basierenden Handlung hatte &#8220;Crisis&#8221; schon direkt einen kleinen Stein im Brett. Man konnte sich in seine Figuren ein wenig besser hineindenken und vor allem deren Zeichnungen einfach mal so akzeptieren und sich keinen Kopf \u00fcber deren Entstehung machen.<\/p>\n\n\n\n<p>So interessant und wichtig das Thema an sich, so langatmig hin und wieder der Verlauf. Das Gebotene war zwar nie langweilig, h\u00e4tte aber manchmal etwas mehr Tempo vertragen k\u00f6nnen. Sicherlich war es ein St\u00fcckweit der realen Vorlage geschuldet und daf\u00fcr gar nicht mal so trocken &#8211; ein Qu\u00e4ntchen an Straffung w\u00e4re dennoch super gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die \u00fcberwiegend bekannten Gesichter haben ihre Aufgabe ordentlich erledigt. Sei es nun der Gastauftritt von Frau Ferres und vor allem das gewohnt tolle Spiel von Garry Oldman. Hier haben alle prima zusammengearbeitet und gaben keinen Grund zur Klage. Sie agierten im abgesteckten Rahmen passend und nicht \u00fcbereifrig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erz\u00e4hlt, wobei klar ist, dass die Str\u00e4nge irgendwann zusammenlaufen werden. Jede Figur hatte dabei ihre eigenen Ber\u00fchrungspunkte mit der allgegenw\u00e4rtigen Thematik und die pr\u00e4sentierten Ans\u00e4tze durchaus interessant und nachvollziehbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal verfing sich das Werk in Dialogen, die etwas k\u00fcrzer h\u00e4tten ausfallen d\u00fcrfen. So sind dem Zuschauer einige Fakten recht schnell vermittelt, so dass eine l\u00e4ngere Ausformulierung nur bedingt n\u00f6tig gewesen w\u00e4re. So kostet dies hin und wieder an Kurzweil, insgesamt blieb man zum Gl\u00fcck am Ball und verlor den roten Faden nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt sicherlich packendere Drogen-Thriller, doch seine auf Hochglanz polierte, recht authentisch wirkende Art machen &#8220;Crisis&#8221; dennoch irgendwo sehenswert. Vieles geht einen Ticken wirklichkeitsgetreuer und so muss man mit weniger Action und einigen kleinen L\u00e4ngen leben. Insgesamt ein solider Titel, aber auch kein absolutes Highlight. Oldman war wieder einmal sehenswert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Capelight Pictures<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein neues Schmerzmittel soll auf den Markt gebracht werden, doch kurz vor dessen Zulassung fallen einem Professor diverse Unstimmigkeiten auf. Mit F\u00f6rdergeldern soll er elegant zum Schweigen gebracht werden, aber die inneren Konflikte sind zu gro\u00df. Parallel gehen die Beh\u00f6rden Drogenh\u00e4ndlern auf die Spur, die den Handel mit Medikamenten f\u00fcr sich entdeckt haben\u2026 Fazit Mit seiner auf wahren Begebenheiten basierenden Handlung hatte &#8220;Crisis&#8221; schon direkt einen kleinen Stein im Brett. 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Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erz\u00e4hlt, wobei klar ist, dass die Str\u00e4nge irgendwann zusammenlaufen werden. Jede Figur hatte dabei ihre eigenen Ber\u00fchrungspunkte mit der allgegenw\u00e4rtigen Thematik und die pr\u00e4sentierten Ans\u00e4tze durchaus interessant und nachvollziehbar. Manchmal verfing sich das Werk in Dialogen, die etwas k\u00fcrzer h\u00e4tten ausfallen d\u00fcrfen. So sind dem Zuschauer einige Fakten recht schnell vermittelt, so dass eine l\u00e4ngere Ausformulierung nur bedingt n\u00f6tig gewesen w\u00e4re. So kostet dies hin und wieder an Kurzweil, insgesamt blieb man zum Gl\u00fcck am Ball und verlor den roten Faden nicht. Es gibt sicherlich packendere Drogen-Thriller, doch seine auf Hochglanz polierte, recht authentisch wirkende Art machen &#8220;Crisis&#8221; dennoch irgendwo sehenswert. Vieles geht einen Ticken wirklichkeitsgetreuer und so muss man mit weniger Action und einigen kleinen L\u00e4ngen leben. 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