{"id":8453,"date":"2021-05-17T16:42:08","date_gmt":"2021-05-17T16:42:08","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8453"},"modified":"2021-05-17T16:42:08","modified_gmt":"2021-05-17T16:42:08","slug":"die-farbe-h-p-lovecrafts-the-colour-out-of-space","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8453","title":{"rendered":"Die Farbe &#8211; H.P. Lovecraft&#8217;s The Colour Out of Space"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Amerikaner reist nach Deutschland, um dort seinen nach dem Krieg verschollenen Vater zu finden. Am vermeintlichen Ziel seiner Reise befragt er die Bewohner nach dem G.I. und bekommt keine brauchbaren Informationen. Kurz vor der Resignation jedoch, erkennt ein \u00e4lterer Herr den Gesuchten und tischt dem Gast eine unglaubliche Geschichte auf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch immer darf Jeder \u00fcber die Person Lovecraft denken, was er m\u00f6chte. Ich mag seine Werke, verschlinge nachwievor alle Filmumsetzungen und habe sogar die in den letzten Jahren erschienen Computerspiele in mein Herz geschlossen. Als ich seinerzeit ein wenig recherchiert habe und dann \u00fcber eine deutsche Interpretation von &#8220;Die Farbe aus dem All&#8221; gesto\u00dfen bin, war ich extrem begeistert &#8211; und hier ist nun mein kleines Review dazu.<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst sei gesagt, dass dieser Film sicherlich nicht f\u00fcr Jedermann geeignet ist und spezielle Zielgruppen anspricht. Neben einem Faible f\u00fcr die fantastischen Werke des Autors sollte man n\u00e4mlich auch Amateuerproduktionen und Kunstobjekten in schwarz\/wei\u00df nicht g\u00e4nzlich abgeneigt sein. Da ich mich f\u00fcr all diese Punkte erw\u00e4rmen kann, war der Einstieg dann gar nicht mal so schwer und einige technische \u00dcberraschungen umso sch\u00f6ner.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich war ich am Anfang bez\u00fcglich seiner monochronem Inszenierung sehr skeptisch, doch letztlich ist das Konzept hervorragend aufgegangen. Die farblosen Bilder sprechen zu jeder Zeit eine eigene Sprache und verst\u00e4rken den allseits mysteri\u00f6sen Grundton immens. Dabei setzen die Macher weniger auf eindeutigen Splatter (der Film ist FSK12!), sondern vielmehr auf eine unbehagliche Atmosph\u00e4re, die durch die d\u00fcsteren Aufnahmen effektiv gesteigert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Schirm passiert \u00fcberwiegend wenig und trotzdem bleibt man am Ball. Seine famose Unbehaglichkeit l\u00e4sst den Betrachter niemals von der Leine und letztlich wollte man ja auch nichts verpassen. Man hatte immer das Gef\u00fchl, dass in den n\u00e4chsten Sekunden etwas existenzielles passieren w\u00fcrde und so trotz kleinerer L\u00e4ngen nicht vorspulen zu wollen. Die Geschichte besa\u00df ihre eigene Gangart und auf die musste man sich eben einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Richtig beeindruckt haben mich die Computereffekte, die ich bei solch gelagerten Produktionen in dieser Qualit\u00e4t \u00fcberhaupt nicht gewohnt bin. Nat\u00fcrlich hob man sich diese seltenen Glanzpunkte f\u00fcr das Finale auf, hierdurch wirkten sie aber noch sinnvoller eingesetzt. Nach langer &#8220;D\u00fcrre&#8221; entsch\u00e4digten diese Momente dann wieder f\u00fcrs Zuschauen und erfreuten das Herz des Filmliebhabers.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Die Farbe&#8221; ist kein seichter Film f\u00fcr mal eben Zwischendurch und erst recht nichts f\u00fcrs das Popcornkino. Er ist &#8211; wie Eingangs erw\u00e4hnt &#8211; schlichtweg sehr speziell und wird hierdurch seiner Thematik und meinen Vorstellungen \u00fcber Leinwand-Adaptionen von Lovecraft sehr gerecht. Wer \u00e4hnlich empfindet und sich auf ruhigere, aber dennoch stimmungsgeladene Werke einlassen kann, darf gerne mal reinschauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Sph\u00e4rentor Filmproduktionen &#8211; Vu &amp; Roth GbR<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein Amerikaner reist nach Deutschland, um dort seinen nach dem Krieg verschollenen Vater zu finden. Am vermeintlichen Ziel seiner Reise befragt er die Bewohner nach dem G.I. und bekommt keine brauchbaren Informationen. 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Da ich mich f\u00fcr all diese Punkte erw\u00e4rmen kann, war der Einstieg dann gar nicht mal so schwer und einige technische \u00dcberraschungen umso sch\u00f6ner. Sicherlich war ich am Anfang bez\u00fcglich seiner monochronem Inszenierung sehr skeptisch, doch letztlich ist das Konzept hervorragend aufgegangen. Die farblosen Bilder sprechen zu jeder Zeit eine eigene Sprache und verst\u00e4rken den allseits mysteri\u00f6sen Grundton immens. Dabei setzen die Macher weniger auf eindeutigen Splatter (der Film ist FSK12!), sondern vielmehr auf eine unbehagliche Atmosph\u00e4re, die durch die d\u00fcsteren Aufnahmen effektiv gesteigert wurde. Auf dem Schirm passiert \u00fcberwiegend wenig und trotzdem bleibt man am Ball. Seine famose Unbehaglichkeit l\u00e4sst den Betrachter niemals von der Leine und letztlich wollte man ja auch nichts verpassen. 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