{"id":8458,"date":"2021-05-17T16:45:38","date_gmt":"2021-05-17T16:45:38","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8458"},"modified":"2021-05-17T16:45:38","modified_gmt":"2021-05-17T16:45:38","slug":"ferry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8458","title":{"rendered":"Ferry"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ferry&#8221; befindet sich auf dem H\u00f6hepunkt seines Daseins und genie\u00dft die Tage als gut situierter Kleinkrimineller. Als jedoch eines Tages einer seiner M\u00e4nner mit wenig \u00dcberlebenschancen auf der Intensivstation landet und dessen Vater um Rache bittet, muss er seine Komfortzone wohl oder \u00fcbel verlassen. Er verfolgt die Spur der T\u00e4ter zu einem Dauercampingplatz, auf dem auch zuf\u00e4llig seine Schwester mit ihrem Mann lebt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick gibt sich &#8220;Ferry&#8221; recht unscheinbar &#8211; doch hinter der netten, niederl\u00e4ndischen Fassade schlummert ein charismatisch verk\u00f6rperter Gangsterfilm, der es wahrlich in sich hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film lebt von seinen Charme und somit von seinem grandiosen Hauptdarsteller, der trotz aller Schandtaten eine gewisse Sympathie aufrecht erhielt und vor allem den Takt der Handlung vorgab. Man konnte sich prima in &#8220;Ferry&#8221; hineindenken, seine Motivationen und letztlich auch seine Gewissensbisse irgendwo verstehen. Er gibt einen typischen Anti-Helden, der durch seine unkonventionelle Art schon wieder ans Herz wuchs und auf der anderen Seite dennoch seine gerechte Strafe erhalten sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf des Streifens ist so kurzweilig, wie unterhaltsam. Irgendwie hat mich das Campingplatz-Setting total angesprochen, hat sie doch zur Art der Hauptfigur und zum herrschenden Umgangston bzw. Milieu ganz hervorragend gepasst. Man konnte richtig gut abtauchen und empfand das Szenario als ungew\u00f6hnlich frisch. Sicherlich mag der Ein oder Andere mit den Wohnmobilen eine gewisse Assoziation zu unseren Nachbarn bewerkstelligen &#8211; negativ war diese aber garantiert nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung war von einigen derben Zuf\u00e4llen gepr\u00e4gt, doch sauer stie\u00df dies keineswegs auf. F\u00fcr den Spannungsbogen mussten eben einige Momente konstruiert werden, der geschmeidigen Unterhaltung kam dies jedoch nur zu Gute. Es gab trotz ruhiger Abschnitte n\u00e4mlich keinen Leerlauf und man f\u00fchlte sich stets prima bei Laune gehalten. Ein paar h\u00e4rtere Szenen standen dann im perfekten Kontrast zu ruhigeren Abschnitten und sogar der Hauch einer kleinen Lovestory konnte dem sch\u00f6nen Setting nicht schaden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ferry&#8221; bietet alles, was gute Unterhaltung braucht. Eine solide Story, einen grandiosen Hauptdarsteller und ein Szenario, welches besser kaum h\u00e4tte zu Allem passen k\u00f6nnen. Spa\u00df- und Spannungsfaktor waren hoch und die knappen zwei Stunden vergingen fast wie im Flug. Neutral gesehen zwar definitiv keine neue Genrereferenz, aber ein ausgezeichneter Film f\u00fcr Zwischendurch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt &#8220;Ferry&#8221; befindet sich auf dem H\u00f6hepunkt seines Daseins und genie\u00dft die Tage als gut situierter Kleinkrimineller. Als jedoch eines Tages einer seiner M\u00e4nner mit wenig \u00dcberlebenschancen auf der Intensivstation landet und dessen Vater um Rache bittet, muss er seine Komfortzone wohl oder \u00fcbel verlassen. Er verfolgt die Spur der T\u00e4ter zu einem Dauercampingplatz, auf dem auch zuf\u00e4llig seine Schwester mit ihrem Mann lebt\u2026 Fazit Auf den ersten Blick gibt sich &#8220;Ferry&#8221; recht unscheinbar &#8211; doch hinter der netten, niederl\u00e4ndischen Fassade schlummert ein charismatisch verk\u00f6rperter Gangsterfilm, der es wahrlich in sich hatte. Der Film lebt von seinen Charme und somit von seinem grandiosen Hauptdarsteller, der trotz aller Schandtaten eine gewisse Sympathie aufrecht erhielt und vor allem den Takt der Handlung vorgab. Man konnte sich prima in &#8220;Ferry&#8221; hineindenken, seine Motivationen und letztlich auch seine Gewissensbisse irgendwo verstehen. Er gibt einen typischen Anti-Helden, der durch seine unkonventionelle Art schon wieder ans Herz wuchs und auf der anderen Seite dennoch seine gerechte Strafe erhalten sollte. Der Verlauf des Streifens ist so kurzweilig, wie unterhaltsam. Irgendwie hat mich das Campingplatz-Setting total angesprochen, hat sie doch zur Art der Hauptfigur und zum herrschenden Umgangston bzw. Milieu ganz hervorragend gepasst. Man konnte richtig gut abtauchen und empfand das Szenario als ungew\u00f6hnlich frisch. Sicherlich mag der Ein oder Andere mit den Wohnmobilen eine gewisse Assoziation zu unseren Nachbarn bewerkstelligen &#8211; negativ war diese aber garantiert nicht. Die Handlung war von einigen derben Zuf\u00e4llen gepr\u00e4gt, doch sauer stie\u00df dies keineswegs auf. F\u00fcr den Spannungsbogen mussten eben einige Momente konstruiert werden, der geschmeidigen Unterhaltung kam dies jedoch nur zu Gute. Es gab trotz ruhiger Abschnitte n\u00e4mlich keinen Leerlauf und man f\u00fchlte sich stets prima bei Laune gehalten. Ein paar h\u00e4rtere Szenen standen dann im perfekten Kontrast zu ruhigeren Abschnitten und sogar der Hauch einer kleinen Lovestory konnte dem sch\u00f6nen Setting nicht schaden. &#8220;Ferry&#8221; bietet alles, was gute Unterhaltung braucht. Eine solide Story, einen grandiosen Hauptdarsteller und ein Szenario, welches besser kaum h\u00e4tte zu Allem passen k\u00f6nnen. Spa\u00df- und Spannungsfaktor waren hoch und die knappen zwei Stunden vergingen fast wie im Flug. 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