{"id":8467,"date":"2021-05-18T17:11:06","date_gmt":"2021-05-18T17:11:06","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8467"},"modified":"2021-05-18T17:11:06","modified_gmt":"2021-05-18T17:11:06","slug":"alamo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8467","title":{"rendered":"Alamo"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurz nach der selbst ernannten Unabh\u00e4ngigkeit, steht die Stadt San Antonio im Fokus des mexikanischen Diktators Lopez. Dieser m\u00f6chte die neu ausgerufene Republik nicht akzeptieren und schickt seine Soldaten dorthin aus. Um Zeit f\u00fcr die gro\u00dfe Armee rauszuholen, halten ein paar tapfere M\u00e4nner in der Schlacht um die Festung Alamo den Feind bei seinem Vordringen auf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon lange bevor Zack Snyder seine 300 Spartiaten von der Leine lie\u00df, gab es John Wayne und dessen aufw\u00e4ndige Schlacht um &#8220;Alamo&#8221; auf der gro\u00dfen Leinwand zu bestaunen. \u00c4hnlich wie bei der antiken Legende, gingen hier etliche Menschen (man sagt um die 180-190) in den Tod, um den Vormarsch feindlicher Truppen zu blockieren. W\u00e4hrend die Thematik heutzutage bildgewaltig und voller Zeitlupeneffekte ins richtige Licht ger\u00fcckt wurde, so glotzte man damals mit gro\u00dfen Cast, warmer Worte und smarten Cowboys aus dem Bilderbuch.<\/p>\n\n\n\n<p>Von seiner Inszenierung und Ausdrucksweise ist &#8220;Alamo&#8221; typisch f\u00fcr seine Epoche und vielleicht auch deshalb so sympathisch. Die handgefertigten Kulissen, authentischen Kleider und das fast schon theaterhafte Auftreten und Artikulieren seiner Charaktere schafft eine ganz eigene Atmosph\u00e4re. Man sp\u00fcrt das Herzblut, welches dieser Produktion innewohnt und wie begeistert die Akteure bei der Sache waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte orientiert sich an wahren Begebenheiten, die den Autoren sichtlich in die H\u00e4nde spielten. &#8220;Alamo&#8221; ist so etwas, was man als &#8220;Durchhaltefilm&#8221; bezeichnen k\u00f6nnte und in unserer Vergangenheit in \u00e4hnlicher Form auf den Zuschauer abzielten. Seine Figuren werden allesamt zu Helden verkl\u00e4rt und eine gewisse Romantik ist den homogenen, perfekt aufpolierten Szenarien sicherlich nicht abzusprechen. Dazu gesellen sich noch ein paar schmalzige Dialoge, die so ganz nebenbei voller Pathos stecken und ihre Botschaft mit unverf\u00e4nglichen Worten durchblicken lassen. Bei einigen Monologen sind Parallelen zu Gibsons &#8220;Braveheart&#8221; ebenso nicht zu verleugnen und teilweise standen ganze S\u00e4tze f\u00fcr den sp\u00e4teren Superhit sichtlich Pate.<\/p>\n\n\n\n<p>Wayne fungierte hier nicht nur als Hauptdarsteller, sondern deb\u00fctierte auch als Regisseur. Die umfangreiche Erfahrung im Genre war im dabei h\u00f6chstwahrscheinlich sehr hilfreich und so ergab sich ein rundes Gesamtbild &#8211; was ihn als Crockett, als auch den Film an sich betraf. Trotz geh\u00f6riger \u00dcberl\u00e4nge und eher seichtem Beginn entwickelt sich eine angenehme Dynamik, welche bis zum bitteren Ende an den Schirm fesselte. Dabei beeindruckten die Anzahl der Darsteller und ein paar aufw\u00e4ndige Effekte, die die Kriegslage schon damals sehr gut r\u00fcber brachten. In der heutigen Zeit ohne CGI so gar nicht mehr denk- bzw. finanzierbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn ich als Kind mit meinem Vater viele Western mitgeschaut habe, bin ich heute nicht der gr\u00f6\u00dfte Fan solcher Werke. Neben dem &#8220;schwarzen Falken&#8221; ist aber besonders dieser Titel hier im Ged\u00e4chtnis geblieben und auch heute funktioniert das Epos trotz fragw\u00fcrdiger Aussage noch erstaunlich gut. &#8220;Alamo&#8221; geh\u00f6rt f\u00fcr mich zu den besseren Genrevertretern und sei allen Fans nach wie vor ans Herz gelegt. Sicherlich ist er etwas lang, doch h\u00e4lt er \u00fcber die komplette Laufzeit erstaunlich gut bei Laune &#8211; selbst in heutigen Zeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Koch Media Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Kurz nach der selbst ernannten Unabh\u00e4ngigkeit, steht die Stadt San Antonio im Fokus des mexikanischen Diktators Lopez. Dieser m\u00f6chte die neu ausgerufene Republik nicht akzeptieren und schickt seine Soldaten dorthin aus. Um Zeit f\u00fcr die gro\u00dfe Armee rauszuholen, halten ein paar tapfere M\u00e4nner in der Schlacht um die Festung Alamo den Feind bei seinem Vordringen auf\u2026 Fazit Schon lange bevor Zack Snyder seine 300 Spartiaten von der Leine lie\u00df, gab es John Wayne und dessen aufw\u00e4ndige Schlacht um &#8220;Alamo&#8221; auf der gro\u00dfen Leinwand zu bestaunen. \u00c4hnlich wie bei der antiken Legende, gingen hier etliche Menschen (man sagt um die 180-190) in den Tod, um den Vormarsch feindlicher Truppen zu blockieren. W\u00e4hrend die Thematik heutzutage bildgewaltig und voller Zeitlupeneffekte ins richtige Licht ger\u00fcckt wurde, so glotzte man damals mit gro\u00dfen Cast, warmer Worte und smarten Cowboys aus dem Bilderbuch. Von seiner Inszenierung und Ausdrucksweise ist &#8220;Alamo&#8221; typisch f\u00fcr seine Epoche und vielleicht auch deshalb so sympathisch. Die handgefertigten Kulissen, authentischen Kleider und das fast schon theaterhafte Auftreten und Artikulieren seiner Charaktere schafft eine ganz eigene Atmosph\u00e4re. Man sp\u00fcrt das Herzblut, welches dieser Produktion innewohnt und wie begeistert die Akteure bei der Sache waren. Die Geschichte orientiert sich an wahren Begebenheiten, die den Autoren sichtlich in die H\u00e4nde spielten. &#8220;Alamo&#8221; ist so etwas, was man als &#8220;Durchhaltefilm&#8221; bezeichnen k\u00f6nnte und in unserer Vergangenheit in \u00e4hnlicher Form auf den Zuschauer abzielten. Seine Figuren werden allesamt zu Helden verkl\u00e4rt und eine gewisse Romantik ist den homogenen, perfekt aufpolierten Szenarien sicherlich nicht abzusprechen. Dazu gesellen sich noch ein paar schmalzige Dialoge, die so ganz nebenbei voller Pathos stecken und ihre Botschaft mit unverf\u00e4nglichen Worten durchblicken lassen. Bei einigen Monologen sind Parallelen zu Gibsons &#8220;Braveheart&#8221; ebenso nicht zu verleugnen und teilweise standen ganze S\u00e4tze f\u00fcr den sp\u00e4teren Superhit sichtlich Pate. Wayne fungierte hier nicht nur als Hauptdarsteller, sondern deb\u00fctierte auch als Regisseur. Die umfangreiche Erfahrung im Genre war im dabei h\u00f6chstwahrscheinlich sehr hilfreich und so ergab sich ein rundes Gesamtbild &#8211; was ihn als Crockett, als auch den Film an sich betraf. Trotz geh\u00f6riger \u00dcberl\u00e4nge und eher seichtem Beginn entwickelt sich eine angenehme Dynamik, welche bis zum bitteren Ende an den Schirm fesselte. Dabei beeindruckten die Anzahl der Darsteller und ein paar aufw\u00e4ndige Effekte, die die Kriegslage schon damals sehr gut r\u00fcber brachten. In der heutigen Zeit ohne CGI so gar nicht mehr denk- bzw. finanzierbar. Auch wenn ich als Kind mit meinem Vater viele Western mitgeschaut habe, bin ich heute nicht der gr\u00f6\u00dfte Fan solcher Werke. 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