{"id":8532,"date":"2021-05-23T13:56:46","date_gmt":"2021-05-23T13:56:46","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8532"},"modified":"2021-05-23T13:56:46","modified_gmt":"2021-05-23T13:56:46","slug":"army-of-the-dead","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8532","title":{"rendered":"Army of the Dead"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Las Vegas wurde von einer Zombie-Epidemie heimgesucht und von der Au\u00dfenwelt abgeriegelt. Ein dubioser Gesch\u00e4ftsmann heuert einen Trupp von S\u00f6ldnern an, die zwischen all den Monstermassen seine Kohle aus einem Tresor zur\u00fcck erbeuten sollen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich mag die Werke von Zack Synder (u. A. &#8220;300&#8221;, &#8220;Justice League&#8221;) und liebe seit Klein auf das Zombie-Genre hei\u00df und innig. Schon bei den ersten Bildern und Trailern habe ich mich entsprechend auf diesen Titel gefreut und hatte wegen einiger Komponenten (Matthias Schweigh\u00f6fer) trotzdem leichte Bauchschmerzen, die sich gl\u00fcckerweise in Wohlgefallen aufgel\u00f6st haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit knappen 2,5 Stunden ist &#8220;Army of the Dead&#8221; recht lang, aber nie richtig langweilig ausgefallen. Er bewegte sich gelegentlich an der Grenze zur Langatmigkeit, doch konnte sich zum rechten Zeitpunkt immer wieder einfangen. Gerade beim beh\u00e4bigen Anfang h\u00e4tte ich mir ein bisschen Straffung gew\u00fcnscht, immerhin wurde man im Gegenzug mit den schr\u00e4gen Charakteren ausf\u00fchrlich vertraut gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Charaktere. Die Figuren schienen einem Comic entsprungen zu sein und schm\u00e4lerten auch den letzten Funken an Glaubw\u00fcrdigkeit bei der ganzen Sache. Es wurden unterschiedlichste Klischees bedient und die schauspielerischen Leistungen waren ebenfalls nicht immer die Besten. Schweigh\u00f6fer war jedoch meine gro\u00dfe \u00dcberraschung, da er unerwartet pr\u00e4sent vertreten war und trotz fragw\u00fcrdiger Kommentare nie auf die Nerven ging. Er stach aus dem bunten Cast heraus und gab den Dieter mit Charme und Hingabe.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Synder bei der Taktung so seine Probleme hatte, so treffend setzte er Bildsprache und Choreografie ein. Das heruntergekommene Vegas sorgte nicht nur einmal f\u00fcr gro\u00dfes Staunen und die Actionszenen waren Dramaturgie selten zu toppen. Der Look war fantastisch, hochwertig und auf echtem Kinoniveau. Ein paar gute Einf\u00e4lle (Zombie-Tiger) machten den superben Eindruck endg\u00fcltig rund und sorgten im ausgelachten Genre unerwarteterweise f\u00fcr ein paar neue Akzente.<\/p>\n\n\n\n<p>Von einem &#8220;Ghost of Mars&#8221; in Vegas oder einem schlechten Abklatsch von &#8220;Zombieland&#8221; war die Rede und in der Tat konnte ich bei allen Kritikern ein paar \u00dcbereinstimmungen abhaken. &#8220;Army of the Dead&#8221; f\u00fchlt sich gelegentlich surreal und wie ein wilder Genremix an, mundete unterm Strich dennoch ganz gut. Der gro\u00dfe Wurf ists leider nicht geworden, aber auch keine peinliche Angelegenheit, die Mancher im Vorfeld prophezeit hatte. Man mag sich machmal auch nicht vollends f\u00fcr ein Genre entscheiden, letztlich gefiel mir die krude Mischung aus derber Action, Ekelszenen, verr\u00fcckten Gestalten und simplen Humor ziemlich gut. An einer Fortsetzung h\u00e4tte ich absolute Interesse &#8211; ein kleiner Grundstein wurde ja bereits gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Las Vegas wurde von einer Zombie-Epidemie heimgesucht und von der Au\u00dfenwelt abgeriegelt. Ein dubioser Gesch\u00e4ftsmann heuert einen Trupp von S\u00f6ldnern an, die zwischen all den Monstermassen seine Kohle aus einem Tresor zur\u00fcck erbeuten sollen&#8230; Fazit Ich mag die Werke von Zack Synder (u. A. &#8220;300&#8221;, &#8220;Justice League&#8221;) und liebe seit Klein auf das Zombie-Genre hei\u00df und innig. Schon bei den ersten Bildern und Trailern habe ich mich entsprechend auf diesen Titel gefreut und hatte wegen einiger Komponenten (Matthias Schweigh\u00f6fer) trotzdem leichte Bauchschmerzen, die sich gl\u00fcckerweise in Wohlgefallen aufgel\u00f6st haben. Mit knappen 2,5 Stunden ist &#8220;Army of the Dead&#8221; recht lang, aber nie richtig langweilig ausgefallen. Er bewegte sich gelegentlich an der Grenze zur Langatmigkeit, doch konnte sich zum rechten Zeitpunkt immer wieder einfangen. Gerade beim beh\u00e4bigen Anfang h\u00e4tte ich mir ein bisschen Straffung gew\u00fcnscht, immerhin wurde man im Gegenzug mit den schr\u00e4gen Charakteren ausf\u00fchrlich vertraut gemacht. Apropos Charaktere. Die Figuren schienen einem Comic entsprungen zu sein und schm\u00e4lerten auch den letzten Funken an Glaubw\u00fcrdigkeit bei der ganzen Sache. Es wurden unterschiedlichste Klischees bedient und die schauspielerischen Leistungen waren ebenfalls nicht immer die Besten. Schweigh\u00f6fer war jedoch meine gro\u00dfe \u00dcberraschung, da er unerwartet pr\u00e4sent vertreten war und trotz fragw\u00fcrdiger Kommentare nie auf die Nerven ging. Er stach aus dem bunten Cast heraus und gab den Dieter mit Charme und Hingabe. W\u00e4hrend Synder bei der Taktung so seine Probleme hatte, so treffend setzte er Bildsprache und Choreografie ein. Das heruntergekommene Vegas sorgte nicht nur einmal f\u00fcr gro\u00dfes Staunen und die Actionszenen waren Dramaturgie selten zu toppen. Der Look war fantastisch, hochwertig und auf echtem Kinoniveau. Ein paar gute Einf\u00e4lle (Zombie-Tiger) machten den superben Eindruck endg\u00fcltig rund und sorgten im ausgelachten Genre unerwarteterweise f\u00fcr ein paar neue Akzente. Von einem &#8220;Ghost of Mars&#8221; in Vegas oder einem schlechten Abklatsch von &#8220;Zombieland&#8221; war die Rede und in der Tat konnte ich bei allen Kritikern ein paar \u00dcbereinstimmungen abhaken. &#8220;Army of the Dead&#8221; f\u00fchlt sich gelegentlich surreal und wie ein wilder Genremix an, mundete unterm Strich dennoch ganz gut. Der gro\u00dfe Wurf ists leider nicht geworden, aber auch keine peinliche Angelegenheit, die Mancher im Vorfeld prophezeit hatte. 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