{"id":8691,"date":"2021-05-31T16:56:25","date_gmt":"2021-05-31T16:56:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8691"},"modified":"2021-05-31T16:56:25","modified_gmt":"2021-05-31T16:56:25","slug":"die-akte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8691","title":{"rendered":"Die Akte"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Mord an zwei ranghohen Staatsanw\u00e4lten sorgt f\u00fcr R\u00e4tsel. Die angehende Jura-Studentin Darby verfasst \u00fcber ihre Theorien hierzu ein prek\u00e4res Dokument, welches f\u00fcr einen Anschlag in ihrer direkten Umgebung sorgt. Sie taucht unter und versucht herauszufinden, wem sie \u00fcberhaupt noch trauen kann\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Die Akte&#8221; geh\u00f6rt neben &#8220;Die Firma&#8221; oder &#8220;Der Regenmacher&#8221; sicherlich zu den bekannteren Roman-Adaptionen von John Grisham, der sich mit seinen Geschichten haupts\u00e4chlich beim komplexem Thema Justiz bedient. Ich sehe solche Streifen eigentlich ganz gerne, doch am vergangenen Wochenende blieb etwas Beigeschmack zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte Sichtung lag Jahre zur\u00fcck und entsprechend vergessen ein Gro\u00dfteil der Handlung. Die &#8220;Neuentdeckung&#8221; konnte mich allerdings nicht \u00fcber den eher beh\u00e4bigen und gar nicht mal so spannenden Story \u00fcberzeugen und so f\u00e4llt auch das Empfehlen einigerma\u00dfen schwierig. Hartgesottene Thrillerfans erhalten zwar einen dichtes, aber auch stellenweise recht langatmiges Epos, bei dem die Aufmerksamkeit teils auf eine harte Probe gestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Laufzeit von strammen 2,5 Stunden gab es immer wieder m\u00e4\u00dfig unterhaltsame Passagen. Die Rahmenhandlung an sich mag gewissenhaft recherchiert worden sein und gewissenhafte Untert\u00f6ne aufweisen, bei der Umsetzungen fielen einige Ideen jedoch den schwankenden Interesse zum Opfer. So brach die Spannungskurve immer mal wieder ein und verhagelte eine deutlich h\u00f6here Bewertung. Dabei ber\u00fccksichtige ich noch nicht einmal den etwas altbackenen Look, der definitiv ein Kind seiner Zeit ist und keine gesonderte Kritik n\u00f6tig w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller machen ihre Sache allesamt solide, aber trotz eigentlich guter Performance konnten mich weder Roberts, noch Washington zu hundertprozentig abholen. Man konnte sich gut in deren Lage hineindenken, deren Spiel mochte aber nicht vollends \u00fcberzeugen. Entweder reagierten sie zu drastisch oder einfach zu kalt auf bestimme Situationen. Irgendwie wollte der Funken bei mir nicht \u00fcberspringen, obgleich ich unsere Hauptakteure sonst f\u00fcr erstklassige K\u00fcnstler halte.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Die Akte&#8221; ist ein typischer Grisham, der im Grunde recht interessant, aber auch mit einigen L\u00e4ngen daher kommt. Er war grunds\u00e4tzlich ansprechend inszeniert, nahm sich aber gelegentlich einen Ticken zu viel Zeit f\u00fcr seine Erz\u00e4hlung. Viele Ans\u00e4tze waren in Ordnung und vor allem sauber ausgearbeitet, doch im Gesamtbild irgendwie nicht rund genug zu Ende gebracht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der Mord an zwei ranghohen Staatsanw\u00e4lten sorgt f\u00fcr R\u00e4tsel. Die angehende Jura-Studentin Darby verfasst \u00fcber ihre Theorien hierzu ein prek\u00e4res Dokument, welches f\u00fcr einen Anschlag in ihrer direkten Umgebung sorgt. Sie taucht unter und versucht herauszufinden, wem sie \u00fcberhaupt noch trauen kann\u2026 Fazit &#8220;Die Akte&#8221; geh\u00f6rt neben &#8220;Die Firma&#8221; oder &#8220;Der Regenmacher&#8221; sicherlich zu den bekannteren Roman-Adaptionen von John Grisham, der sich mit seinen Geschichten haupts\u00e4chlich beim komplexem Thema Justiz bedient. Ich sehe solche Streifen eigentlich ganz gerne, doch am vergangenen Wochenende blieb etwas Beigeschmack zur\u00fcck. Die letzte Sichtung lag Jahre zur\u00fcck und entsprechend vergessen ein Gro\u00dfteil der Handlung. Die &#8220;Neuentdeckung&#8221; konnte mich allerdings nicht \u00fcber den eher beh\u00e4bigen und gar nicht mal so spannenden Story \u00fcberzeugen und so f\u00e4llt auch das Empfehlen einigerma\u00dfen schwierig. Hartgesottene Thrillerfans erhalten zwar einen dichtes, aber auch stellenweise recht langatmiges Epos, bei dem die Aufmerksamkeit teils auf eine harte Probe gestellt wird. Bei einer Laufzeit von strammen 2,5 Stunden gab es immer wieder m\u00e4\u00dfig unterhaltsame Passagen. Die Rahmenhandlung an sich mag gewissenhaft recherchiert worden sein und gewissenhafte Untert\u00f6ne aufweisen, bei der Umsetzungen fielen einige Ideen jedoch den schwankenden Interesse zum Opfer. So brach die Spannungskurve immer mal wieder ein und verhagelte eine deutlich h\u00f6here Bewertung. Dabei ber\u00fccksichtige ich noch nicht einmal den etwas altbackenen Look, der definitiv ein Kind seiner Zeit ist und keine gesonderte Kritik n\u00f6tig w\u00e4re. Die Darsteller machen ihre Sache allesamt solide, aber trotz eigentlich guter Performance konnten mich weder Roberts, noch Washington zu hundertprozentig abholen. Man konnte sich gut in deren Lage hineindenken, deren Spiel mochte aber nicht vollends \u00fcberzeugen. Entweder reagierten sie zu drastisch oder einfach zu kalt auf bestimme Situationen. Irgendwie wollte der Funken bei mir nicht \u00fcberspringen, obgleich ich unsere Hauptakteure sonst f\u00fcr erstklassige K\u00fcnstler halte. &#8220;Die Akte&#8221; ist ein typischer Grisham, der im Grunde recht interessant, aber auch mit einigen L\u00e4ngen daher kommt. Er war grunds\u00e4tzlich ansprechend inszeniert, nahm sich aber gelegentlich einen Ticken zu viel Zeit f\u00fcr seine Erz\u00e4hlung. 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