{"id":8694,"date":"2021-05-31T17:00:42","date_gmt":"2021-05-31T17:00:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8694"},"modified":"2021-05-31T17:00:42","modified_gmt":"2021-05-31T17:00:42","slug":"shorta-das-gesetz-der-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8694","title":{"rendered":"Shorta &#8211; Das Gesetz der Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Inmitten einer brisanten Lage, gehen zwei Polizisten in einem Problemviertel auf Streife und geraten in die H\u00e4nde eines w\u00fctenden Mobs. Sie versuchen Zuflucht zu finden und nicht weiter aufzufallen &#8211; immer in der Hoffnung, wieder heil aus dieser angespannten Situation heraus zu kommen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine gewisse aktuelle Brisanz vermag ich den Texten auf dem Cover sicherlich nicht absprechen, doch irgendwie konnte mich der Film trotz seiner interessanten Pr\u00e4misse nicht vollst\u00e4ndig abholen. W\u00e4hrend der Spannungsaufbau zu Beginn noch recht gut und vor allem glaubw\u00fcrdig gestrickt wurde, hat mich das Geschehen im Mittelteil leider etwas verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Gro\u00dfes Lob zun\u00e4chst an die beiden Schauspieler der im Mittelpunkt befindlichen Beamten. Sie haben ihre Sache sehr gut und vor allem glaubw\u00fcrdig gemacht. Man konnte sich die unterschiedlichen Typen durchaus gut vorstellen und sogar einige ihrer Ansichten in einem gewissen Rahmen zumindest ansatzweise verstehen. Sie schienen aus dem Leben gegriffen und das war auch gut so.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung an sich beginnt ruhig, beschaulich, aber auf eigene Weise recht unterhaltsam. Die brodelnde Stimmung wurde stets durch Funkspr\u00fcche unterstrichen und der Angriff der w\u00fctenden B\u00fcrger kam nicht vollkommen aus dem Nichts gegriffen. Irgendwie zog sich die Hatz dann aber ein wenig in L\u00e4nge. Obwohl das Pacing ganz ordentlich war, verharrte der Unterhaltungsfaktor auf solidem, aber nicht \u00fcberragend hohem Niveau.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab einem gewissen Punkt ging das Geschehen einfach nicht mehr so zielstrebig voran. Das Beobachten der Beamten auf der Flucht war vor allem sehenswert gespielt, aber Dramaturgisch nur &#8220;okay&#8221;. Es ist irgendwie nicht so fesselt, wie es h\u00e4tte sein k\u00f6nnen bzw. wie es diverse andere Filmprojekte schon vorgemacht haben. Man blieb authentisch und vielleicht war dies der zu Grunde liegende Kompromiss.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Shorta &#8211; Das Gesetz der Stra\u00dfe&#8221; ist ein guter, aber keineswegs \u00fcberragender Beitrag zum Thema &#8220;Polizeigewalt und ihre Folgen&#8221;. Er zeichnet seine Geschichte ziemlich konsequent und pr\u00e4sentiert uns Figuren, in die man sich sch\u00f6n hineindenken konnte. Die Technik war stark und die Inszenierung jederzeit \u00e4u\u00dferst routiniert. Den Streifen kann man sich also auf jeden Fall mal anschauen, eine echte Pflicht hierzu besteht jedoch nicht &#8211; daf\u00fcr fehlte mir das gewisse Etwas, das Kernige, der richtige Schlag in die Magengrube.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Koch Media GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Inmitten einer brisanten Lage, gehen zwei Polizisten in einem Problemviertel auf Streife und geraten in die H\u00e4nde eines w\u00fctenden Mobs. Sie versuchen Zuflucht zu finden und nicht weiter aufzufallen &#8211; immer in der Hoffnung, wieder heil aus dieser angespannten Situation heraus zu kommen\u2026 Fazit Eine gewisse aktuelle Brisanz vermag ich den Texten auf dem Cover sicherlich nicht absprechen, doch irgendwie konnte mich der Film trotz seiner interessanten Pr\u00e4misse nicht vollst\u00e4ndig abholen. W\u00e4hrend der Spannungsaufbau zu Beginn noch recht gut und vor allem glaubw\u00fcrdig gestrickt wurde, hat mich das Geschehen im Mittelteil leider etwas verloren. Gro\u00dfes Lob zun\u00e4chst an die beiden Schauspieler der im Mittelpunkt befindlichen Beamten. Sie haben ihre Sache sehr gut und vor allem glaubw\u00fcrdig gemacht. Man konnte sich die unterschiedlichen Typen durchaus gut vorstellen und sogar einige ihrer Ansichten in einem gewissen Rahmen zumindest ansatzweise verstehen. Sie schienen aus dem Leben gegriffen und das war auch gut so. Die Handlung an sich beginnt ruhig, beschaulich, aber auf eigene Weise recht unterhaltsam. Die brodelnde Stimmung wurde stets durch Funkspr\u00fcche unterstrichen und der Angriff der w\u00fctenden B\u00fcrger kam nicht vollkommen aus dem Nichts gegriffen. Irgendwie zog sich die Hatz dann aber ein wenig in L\u00e4nge. Obwohl das Pacing ganz ordentlich war, verharrte der Unterhaltungsfaktor auf solidem, aber nicht \u00fcberragend hohem Niveau. Ab einem gewissen Punkt ging das Geschehen einfach nicht mehr so zielstrebig voran. Das Beobachten der Beamten auf der Flucht war vor allem sehenswert gespielt, aber Dramaturgisch nur &#8220;okay&#8221;. Es ist irgendwie nicht so fesselt, wie es h\u00e4tte sein k\u00f6nnen bzw. wie es diverse andere Filmprojekte schon vorgemacht haben. Man blieb authentisch und vielleicht war dies der zu Grunde liegende Kompromiss. &#8220;Shorta &#8211; Das Gesetz der Stra\u00dfe&#8221; ist ein guter, aber keineswegs \u00fcberragender Beitrag zum Thema &#8220;Polizeigewalt und ihre Folgen&#8221;. Er zeichnet seine Geschichte ziemlich konsequent und pr\u00e4sentiert uns Figuren, in die man sich sch\u00f6n hineindenken konnte. Die Technik war stark und die Inszenierung jederzeit \u00e4u\u00dferst routiniert. 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