{"id":8698,"date":"2021-06-01T16:06:16","date_gmt":"2021-06-01T16:06:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8698"},"modified":"2021-06-01T16:06:16","modified_gmt":"2021-06-01T16:06:16","slug":"im-fadenkreuz-allein-gegen-alle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8698","title":{"rendered":"Im Fadenkreuz &#8211; Allein gegen Alle"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor der Quittierung seines Dienstes wird ein Soldat noch einmal auf einen routinem\u00e4\u00dfigen \u00dcberflug geschickt. Mitten im Feindesland jedoch st\u00fcrzt die Maschine ab, sein Partner wird ermordet und er muss nun allein den Weg zur\u00fcck zu seiner Einheit finden\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht, was uns Regisseur John Moore anno 2001 abgeliefert hat. Per Zufall fiel mir beim Einsortieren des Filmregals dieser Streifen in die H\u00e4nde und spontan hatte ich wieder Lust auf eine Sichtung &#8211; die zuletzt etliche Jahre zur\u00fcck lag und das Werk als eher mittelpr\u00e4chtig in der Erinnerung verweilen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Man orientierte sich zwar an wahren Begebenheiten (was letztlich auch den gr\u00f6\u00dften Reiz an der Sache ausmachte), doch der Funke wollte nicht so recht \u00fcberspringen. Man hatte stets einen Beigeschmack, der vielleicht auch von der Unterst\u00fctzung der Army her r\u00fchrte. Der Film kam mit vielen pathetischen Untert\u00f6nen und pr\u00e4sentierte seine Gener\u00e4le wieder einmal auf Hochglanz poliert und ohne Makel. Sch\u00f6ne Aufnahmen von Flugzeugen und Kriegsschiffen schienen mehr als gute Charakterzeichnung oder ansprechenderen Verlauf im Vordergrund zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anbetracht seiner dramatischen Thematik erschien das Werk oftmals viel zu glatt und die Wahl des Hauptdarstellers hat wohl auch seinen Teil dazu beigetragen. Normalerweise sch\u00e4tze ich Owen Wilson sehr, doch hier wollte er nicht so recht in das Korsett des knallharten Einzelk\u00e4mpfers hineinpassen. Man assoziiert ihn mit seinen vielen witzigen Auftritten und hatte hier seine Probleme mit der ernsteren Gangart.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verlauf an sich zog sich gelegentlich enorm in die L\u00e4nge. Man verlor zwar nie endg\u00fcltig den roten Faden, doch die Aufmerksamkeit war nicht immer auf h\u00f6chstem Niveau und Abseits der Action-Passagen dominierte oft die Langweile. Man hat alles entweder schon einmal irgendwo gesehen und h\u00e4tte sich aufgrund der besseren Dramaturgie gelegentlich einen anderen Ablauf gew\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Im Fadenkreuz&#8221; ist typische amerikanische Actionkost, die sich grunds\u00e4tzlich leicht wegschauen l\u00e4sst, aber nicht vollends \u00fcberzeugt. F\u00fcr ein Thriller h\u00e4tte der Nervenkitzel h\u00f6her sein m\u00fcssen, f\u00fcr ein Actionfilm die Action intensiver sein d\u00fcrfen und f\u00fcr ein Drama die Gef\u00fchle \u00fcberzeugender \u00fcberkommen sollen. Am Ende bleibt ein durchwachsener Trip, den man sich leider auch getrost h\u00e4tte schenken k\u00f6nnen. Anschaubar schon, aber nur leidlich unterhaltsam.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: 20th Century Fox<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Kurz vor der Quittierung seines Dienstes wird ein Soldat noch einmal auf einen routinem\u00e4\u00dfigen \u00dcberflug geschickt. Mitten im Feindesland jedoch st\u00fcrzt die Maschine ab, sein Partner wird ermordet und er muss nun allein den Weg zur\u00fcck zu seiner Einheit finden\u2026 Fazit Nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht, was uns Regisseur John Moore anno 2001 abgeliefert hat. Per Zufall fiel mir beim Einsortieren des Filmregals dieser Streifen in die H\u00e4nde und spontan hatte ich wieder Lust auf eine Sichtung &#8211; die zuletzt etliche Jahre zur\u00fcck lag und das Werk als eher mittelpr\u00e4chtig in der Erinnerung verweilen lie\u00df. Man orientierte sich zwar an wahren Begebenheiten (was letztlich auch den gr\u00f6\u00dften Reiz an der Sache ausmachte), doch der Funke wollte nicht so recht \u00fcberspringen. Man hatte stets einen Beigeschmack, der vielleicht auch von der Unterst\u00fctzung der Army her r\u00fchrte. Der Film kam mit vielen pathetischen Untert\u00f6nen und pr\u00e4sentierte seine Gener\u00e4le wieder einmal auf Hochglanz poliert und ohne Makel. Sch\u00f6ne Aufnahmen von Flugzeugen und Kriegsschiffen schienen mehr als gute Charakterzeichnung oder ansprechenderen Verlauf im Vordergrund zu stehen. Im Anbetracht seiner dramatischen Thematik erschien das Werk oftmals viel zu glatt und die Wahl des Hauptdarstellers hat wohl auch seinen Teil dazu beigetragen. Normalerweise sch\u00e4tze ich Owen Wilson sehr, doch hier wollte er nicht so recht in das Korsett des knallharten Einzelk\u00e4mpfers hineinpassen. Man assoziiert ihn mit seinen vielen witzigen Auftritten und hatte hier seine Probleme mit der ernsteren Gangart. Der Verlauf an sich zog sich gelegentlich enorm in die L\u00e4nge. Man verlor zwar nie endg\u00fcltig den roten Faden, doch die Aufmerksamkeit war nicht immer auf h\u00f6chstem Niveau und Abseits der Action-Passagen dominierte oft die Langweile. Man hat alles entweder schon einmal irgendwo gesehen und h\u00e4tte sich aufgrund der besseren Dramaturgie gelegentlich einen anderen Ablauf gew\u00fcnscht. &#8220;Im Fadenkreuz&#8221; ist typische amerikanische Actionkost, die sich grunds\u00e4tzlich leicht wegschauen l\u00e4sst, aber nicht vollends \u00fcberzeugt. F\u00fcr ein Thriller h\u00e4tte der Nervenkitzel h\u00f6her sein m\u00fcssen, f\u00fcr ein Actionfilm die Action intensiver sein d\u00fcrfen und f\u00fcr ein Drama die Gef\u00fchle \u00fcberzeugender \u00fcberkommen sollen. Am Ende bleibt ein durchwachsener Trip, den man sich leider auch getrost h\u00e4tte schenken k\u00f6nnen. 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