{"id":8704,"date":"2021-06-02T17:13:17","date_gmt":"2021-06-02T17:13:17","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8704"},"modified":"2021-06-02T17:13:17","modified_gmt":"2021-06-02T17:13:17","slug":"helden-aus-der-zweiten-reihe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8704","title":{"rendered":"Helden aus der zweiten Reihe"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Streik von Profispielern sorgt f\u00fcr Probleme in der Football-Liga. Um den Spielbetrieb irgendwie Aufrecht zu erhalten, setzt Couch Jimmy McGinty auf ehemalige Stars, die zumindest f\u00fcr die letzten vier Events zum Einzug in die Play-Offs herhalten sollen. Nach einem eher m\u00e4\u00dfigen Start, formiert sich eine beachtliche Mannschaft, die bei den Streikenden jedoch sauer aufst\u00f6\u00dft\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn die Pr\u00e4misse des Streifens sich an wahren Begebenheiten orientiert, wirkt alles wie ein d\u00fcrftiger Rahmen, um eine seichte Sportkom\u00f6die zu pr\u00e4sentieren und das Ergebnis kann trotz einiger witziger Passagen nicht vollends \u00fcberzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Positiv ist sicherlich der gro\u00dfartige Cast, der mit prominenten Namen wie Gene Hackmann, Jack Warden, Jon Favreau oder Keanu Reeves auf den ersten Blick m\u00e4chtig Eindruck schinden konnte. Die Promis an sich machten ihre Sache schon passabel, doch die gro\u00dfe Freude wollte sich irgendwie nicht einstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich hat der Film einfach keinen guten Mittelweg gefunden. Er versuchte auf der einen Seite an Gef\u00fchle zu appellieren und eine gewisse Dramaturgie zu entwickeln, um dann mit d\u00e4mlichen Gags die gute Stimmung wieder zu verhageln. Dabei spielte nicht einmal die mangelnde Glaubw\u00fcrdigkeit im Gesamten eine entscheidende Rolle, vielmehr ist es die Unausgewogenheit seiner Bestandteile.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht nur wegen seiner Darsteller, auch wegen einiger sch\u00f6ner Sportszenen hatte das Werk m\u00e4chtig Potential. Die Footballszenen waren optisch astrein in Szene gesetzt, wurden jedoch von \u00fcbertrieben vielen Cheerleader-Aufnahmen leider im Wert gemindert. Vielleicht h\u00e4tte man die Scherze hier zur\u00fcckfahren und zumindest ein audiovisuell \u00fcberzeugenderes Drama abliefern k\u00f6nnen &#8211; ohne dabei seine grunds\u00e4tzlich witzige Ausrichtung vergessen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz nach dem Welterfolg &#8220;Matrix&#8221; hatte man mit Reeves ein perfektes Zugpferd vorzuweisen, doch auf reiner Filmseite war nur ein laues L\u00fcftchen vorzuweisen gewesen. Der Streifen hatte seine Momente und unterhielt irgendwo schon ganz solide, doch der ber\u00fchmte Funke wollte nicht z\u00fcnden. Da es wesentlich bessere Genrevertreter gibt, w\u00fcrde ich eher zur Konkurrenz greifen. Schlecht ist der Streifen nicht, auch das Finale hat prinzipiell Laune gemacht &#8211; doch der Unterhaltungsfaktor insgesamt war eher so lala.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein Streik von Profispielern sorgt f\u00fcr Probleme in der Football-Liga. Um den Spielbetrieb irgendwie Aufrecht zu erhalten, setzt Couch Jimmy McGinty auf ehemalige Stars, die zumindest f\u00fcr die letzten vier Events zum Einzug in die Play-Offs herhalten sollen. Nach einem eher m\u00e4\u00dfigen Start, formiert sich eine beachtliche Mannschaft, die bei den Streikenden jedoch sauer aufst\u00f6\u00dft\u2026 Fazit Auch wenn die Pr\u00e4misse des Streifens sich an wahren Begebenheiten orientiert, wirkt alles wie ein d\u00fcrftiger Rahmen, um eine seichte Sportkom\u00f6die zu pr\u00e4sentieren und das Ergebnis kann trotz einiger witziger Passagen nicht vollends \u00fcberzeugen. Positiv ist sicherlich der gro\u00dfartige Cast, der mit prominenten Namen wie Gene Hackmann, Jack Warden, Jon Favreau oder Keanu Reeves auf den ersten Blick m\u00e4chtig Eindruck schinden konnte. Die Promis an sich machten ihre Sache schon passabel, doch die gro\u00dfe Freude wollte sich irgendwie nicht einstellen. F\u00fcr mich hat der Film einfach keinen guten Mittelweg gefunden. Er versuchte auf der einen Seite an Gef\u00fchle zu appellieren und eine gewisse Dramaturgie zu entwickeln, um dann mit d\u00e4mlichen Gags die gute Stimmung wieder zu verhageln. Dabei spielte nicht einmal die mangelnde Glaubw\u00fcrdigkeit im Gesamten eine entscheidende Rolle, vielmehr ist es die Unausgewogenheit seiner Bestandteile. Nicht nur wegen seiner Darsteller, auch wegen einiger sch\u00f6ner Sportszenen hatte das Werk m\u00e4chtig Potential. Die Footballszenen waren optisch astrein in Szene gesetzt, wurden jedoch von \u00fcbertrieben vielen Cheerleader-Aufnahmen leider im Wert gemindert. Vielleicht h\u00e4tte man die Scherze hier zur\u00fcckfahren und zumindest ein audiovisuell \u00fcberzeugenderes Drama abliefern k\u00f6nnen &#8211; ohne dabei seine grunds\u00e4tzlich witzige Ausrichtung vergessen zu m\u00fcssen. Kurz nach dem Welterfolg &#8220;Matrix&#8221; hatte man mit Reeves ein perfektes Zugpferd vorzuweisen, doch auf reiner Filmseite war nur ein laues L\u00fcftchen vorzuweisen gewesen. Der Streifen hatte seine Momente und unterhielt irgendwo schon ganz solide, doch der ber\u00fchmte Funke wollte nicht z\u00fcnden. 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