{"id":8761,"date":"2021-06-04T16:32:39","date_gmt":"2021-06-04T16:32:39","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8761"},"modified":"2021-06-04T16:32:39","modified_gmt":"2021-06-04T16:32:39","slug":"taking-lives","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8761","title":{"rendered":"Taking Lives"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das FBI ist einem psychopatischen Serienkiller auf der Schliche. Dieser bringt seine Opfer nicht nur um, sondern schl\u00fcpft auch in deren Identit\u00e4ten &#8211; was ihn nicht gerade leichter zu fassen macht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist &#8220;Taking Lives&#8221; schon seit Jahren ein zwiesp\u00e4ltiges Thema. Im Grunde mag ich Thema, Darsteller und seine angenehm d\u00fcstere Gestaltung &#8211; doch ein richtig guter Film ist er dabei nie gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Manko ist eine inkonsequente Struktur, bei der offenkundige M\u00e4ngel immer wieder deutlich hervorstechen. Man hat immer das Gef\u00fchl, dass entweder Teile der Handlung fehlen oder streckenweise falsch zusammengeschnitten wurden. Fragw\u00fcrdige bzw. schlecht nachvollziehbare Aktionen der Figuren machen es da nicht unbedingt einfacher und die sch\u00f6ne Atmosph\u00e4re bremst sich selbst immer wieder aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der einen Seite lobt man einen zuweilen \u00e4u\u00dferst geschickt konstruierten Verlauf, der immer wieder auf falsche F\u00e4hrten lockt und str\u00e4ubt sich auf der anderen Seite \u00fcber fragw\u00fcrdige Designentscheidungen, die diese vermeintlichen Fallen zu schnell wieder revidieren. Der Zuschauer zweifelt nur kurz und l\u00e4sst dann doch nicht wirklich von seinem anf\u00e4nglichen Verdacht ab &#8211; welcher sich aufgrund zu expliziter R\u00fcckblenden ja sowieso erh\u00e4rtet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Film ist sch\u00f6n d\u00fcster inszeniert und erinnert in guten Momenten an Genregr\u00f6\u00dfen wie &#8220;Sieben&#8221;. Durch seinen oftmals eher unterschwelligen Soundtrack und der farblosen Optik ergibt sich ein interessanter Stil, der mit einem besseren Inhalt zu einem Kultstreifen gereicht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Jolie und Hawke sind f\u00fcr sich genommen durchaus gute Darsteller, doch das hier gebotene Zusammenspiel war eher so lala. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig gut. Sie machten ihren Job routiniert, aber irgendwie fehlte mir der Moment, wo ein gewisser Funken glaubw\u00fcrdig \u00fcbersprang. H\u00e4tte man die Figuren besser getrennt, w\u00e4re das Szenario vielleicht glaubw\u00fcrdiger &#8211; obgleich weniger intensiv &#8211; geworden. Der Rest wie Kiefer Sutherland waren einfach da und erledigen ihren Job.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kenne die alte DVD- bzw. Netflix-Version, sowie eine Bootleg-Langfassung und trotzdem wirkt der Streifen in keiner Variante so richtig rund. Durch seine augenscheinlich positiven Bestandteile h\u00e4tte sich fast ein Geheimtipp abgezeichnet, doch so bleibt unterm Strich nur ein unbefriedigender Genrevertreter mit vergeudeten Chancen. Grunds\u00e4tzlich anschaubar, aber eben nirgends so richtig hervorstechend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Das FBI ist einem psychopatischen Serienkiller auf der Schliche. 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Auf der einen Seite lobt man einen zuweilen \u00e4u\u00dferst geschickt konstruierten Verlauf, der immer wieder auf falsche F\u00e4hrten lockt und str\u00e4ubt sich auf der anderen Seite \u00fcber fragw\u00fcrdige Designentscheidungen, die diese vermeintlichen Fallen zu schnell wieder revidieren. Der Zuschauer zweifelt nur kurz und l\u00e4sst dann doch nicht wirklich von seinem anf\u00e4nglichen Verdacht ab &#8211; welcher sich aufgrund zu expliziter R\u00fcckblenden ja sowieso erh\u00e4rtet hat. Der Film ist sch\u00f6n d\u00fcster inszeniert und erinnert in guten Momenten an Genregr\u00f6\u00dfen wie &#8220;Sieben&#8221;. Durch seinen oftmals eher unterschwelligen Soundtrack und der farblosen Optik ergibt sich ein interessanter Stil, der mit einem besseren Inhalt zu einem Kultstreifen gereicht h\u00e4tte. Jolie und Hawke sind f\u00fcr sich genommen durchaus gute Darsteller, doch das hier gebotene Zusammenspiel war eher so lala. Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht richtig gut. 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