{"id":8784,"date":"2021-06-08T17:02:50","date_gmt":"2021-06-08T17:02:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8784"},"modified":"2021-06-08T17:02:50","modified_gmt":"2021-06-08T17:02:50","slug":"mile-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8784","title":{"rendered":"Mile 22"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um an das Passwort f\u00fcr eine Festplatte mit wichtigen Informationen zu gelangen, m\u00f6chte der US-Geheimdienst einen Informanten nach Amerika \u00fcberf\u00fchren. Leider entwickelt sich der Routineauftrag zu einem echten H\u00f6llenritt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mark Wahlberg und Action sind eigentlich immer Garanten f\u00fcr gute Unterhaltung und so bin ich seinerzeit voller Vorfreude an &#8220;Mile 22&#8221; herangegangen. Damals tief entt\u00e4uscht wollte ich dem Titel via Prime noch einmal eine Chance gew\u00e4hren &#8211; und erneut blieb die Ern\u00fcchterung zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Richtig schlecht ist der Streifen nicht, aber leider auch nicht so wirklich gut. Er begann recht verhei\u00dfungsvoll mit einer spannenden Infiltration, doch gerade in seinen ruhigeren Momenten hing er immer wieder durch und lie\u00df am Drehbuch zweifeln.<\/p>\n\n\n\n<p>So bot das Agenten-Setting wenig Neues und \u00fcberzeugte nicht einmal mit interessant geschriebenen Figuren. Wahlberg und Malkovich m\u00f6gen grunds\u00e4tzlich tolle Schauspieler sein, doch die ihnen zugeteilten Rollen waren zu flach und fast schon langweilig ausgearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee mit dem autistischen Hintergrund mag nett gedacht sein, wurde aber v\u00f6llig schwach in die Geschichte integriert. Statt in einigen unbedeutenden Dialogen w\u00e4re mit eine Implementation in den Gefechten wesentlich lieber gewesen. M\u00f6glicherweise h\u00e4tte man ein paar interessante taktische Z\u00fcge mit seiner Begabung verbinden k\u00f6nnen und die Sache nicht einfach brach liegen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Apropos Gefechte. Die Action war die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke von &#8220;Mile 22&#8221;. Sie war rasant, gut choreografiert und kurzweilig. Ob es nun Schusswechsel oder blanke F\u00e4uste waren &#8211; diesbez\u00fcglich verstanden die Macher ihr Handwerk und lieferten ordentliche Qualit\u00e4t ab, bei der das Storytelling nicht mithalten konnte und zwischen diesen wilden Passagen zu harsch einknickte.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Ballereien r\u00fcckte die minimalistische Handlung stark in den Vordergrund und hab dem Zuschauer einfach keine neuen Ideen. Alles f\u00fchlte sich ausgelutscht, teil sogar langweilig und tr\u00e4ge an. Eben noch hei\u00dfe Action, dann sofort schnarchige Passagen, die keinerlei h\u00fcbschen Alleinstellungsmerkmale besa\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Mile 22&#8221; hatte seine starken Momente, litt aber auch unter erheblichen L\u00e4ngen und kommt am Ende nicht \u00fcber den gehobenen Durchschnitt hinaus. Zwischen der sch\u00f6nen Action flachte der Flow zu stark ab und ein relativ abruptes Ende machte den Eindruck nicht besser. Es bleibt ein anschaubarer Titel, den man sich idealerweise ohne Extrakosten mal im Streaming geben kann &#8211; aber keineswegs muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: LEONINE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Um an das Passwort f\u00fcr eine Festplatte mit wichtigen Informationen zu gelangen, m\u00f6chte der US-Geheimdienst einen Informanten nach Amerika \u00fcberf\u00fchren. Leider entwickelt sich der Routineauftrag zu einem echten H\u00f6llenritt\u2026 Fazit Mark Wahlberg und Action sind eigentlich immer Garanten f\u00fcr gute Unterhaltung und so bin ich seinerzeit voller Vorfreude an &#8220;Mile 22&#8221; herangegangen. Damals tief entt\u00e4uscht wollte ich dem Titel via Prime noch einmal eine Chance gew\u00e4hren &#8211; und erneut blieb die Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Richtig schlecht ist der Streifen nicht, aber leider auch nicht so wirklich gut. Er begann recht verhei\u00dfungsvoll mit einer spannenden Infiltration, doch gerade in seinen ruhigeren Momenten hing er immer wieder durch und lie\u00df am Drehbuch zweifeln. So bot das Agenten-Setting wenig Neues und \u00fcberzeugte nicht einmal mit interessant geschriebenen Figuren. Wahlberg und Malkovich m\u00f6gen grunds\u00e4tzlich tolle Schauspieler sein, doch die ihnen zugeteilten Rollen waren zu flach und fast schon langweilig ausgearbeitet. Die Idee mit dem autistischen Hintergrund mag nett gedacht sein, wurde aber v\u00f6llig schwach in die Geschichte integriert. Statt in einigen unbedeutenden Dialogen w\u00e4re mit eine Implementation in den Gefechten wesentlich lieber gewesen. M\u00f6glicherweise h\u00e4tte man ein paar interessante taktische Z\u00fcge mit seiner Begabung verbinden k\u00f6nnen und die Sache nicht einfach brach liegen lassen. Apropos Gefechte. Die Action war die gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke von &#8220;Mile 22&#8221;. Sie war rasant, gut choreografiert und kurzweilig. Ob es nun Schusswechsel oder blanke F\u00e4uste waren &#8211; diesbez\u00fcglich verstanden die Macher ihr Handwerk und lieferten ordentliche Qualit\u00e4t ab, bei der das Storytelling nicht mithalten konnte und zwischen diesen wilden Passagen zu harsch einknickte. Neben der Ballereien r\u00fcckte die minimalistische Handlung stark in den Vordergrund und hab dem Zuschauer einfach keine neuen Ideen. Alles f\u00fchlte sich ausgelutscht, teil sogar langweilig und tr\u00e4ge an. Eben noch hei\u00dfe Action, dann sofort schnarchige Passagen, die keinerlei h\u00fcbschen Alleinstellungsmerkmale besa\u00dfen. &#8220;Mile 22&#8221; hatte seine starken Momente, litt aber auch unter erheblichen L\u00e4ngen und kommt am Ende nicht \u00fcber den gehobenen Durchschnitt hinaus. Zwischen der sch\u00f6nen Action flachte der Flow zu stark ab und ein relativ abruptes Ende machte den Eindruck nicht besser. 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