{"id":8806,"date":"2021-06-09T16:50:24","date_gmt":"2021-06-09T16:50:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8806"},"modified":"2021-06-09T16:50:24","modified_gmt":"2021-06-09T16:50:24","slug":"iron-mask","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8806","title":{"rendered":"Iron Mask"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kartograph reist nach Russland, um dem Zaren voller stolz sein Werk zu pr\u00e4sentieren. Mit Erstaunen muss er jedoch feststellen, dass ein Anderer den Platz auf dem Thron eingenommen hat und er f\u00fcr seine geschickte Beobachtung nun im Kerker landet. Hinter Gittern befindet sich dann auch der richtige Herrscher, der sein Dasein als anonymer Insasse mit einer eisernen Maske fristet\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Iron Mask&#8221; ist ein klassisches Beispiel f\u00fcr einen Film, der in vielen Bereichen an seinen eigenen Ambitionen scheitert &#8211; und trotzdem kurioserweise einen gewissen Unterhaltungsfaktor mit sich bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem guten Gewissen w\u00fcrde ich diesen Titel eigentlich nicht empfehlen, aber stellenweise war das bunte Treiben schon irgendwo recht spa\u00dfig. Es war klar, dass ein Arnold Schwarzenegger und ein Jackie Chan eher k\u00fcrzere Gastauftritte besitzen w\u00fcrden und von daher m\u00f6chte ich den Machern nicht einmal Etikettenschwindel unterstellen wollen. Im Fokus standen andere Darsteller, die ihre Aufgabe im gegebenen Rahmen solide herunterspielten.<\/p>\n\n\n\n<p>Man versuchte m\u00f6glichst viele fantastische Geschichten miteinander zu vereinen und konnte sich bei keinem Part besonders hervortun. Alle Themen wurde wild zusammengeworfen und irgendwie kannte man die Versatzst\u00fccke meist in einer etwas anderen Form. Grunds\u00e4tzlich nicht verkehrt, aber durch seine eigenwillige Inszenierung auch nicht unbedingt eine Offenbarung oder auf sonst irgendeine Weise sonderlich originell.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben einigen zu \u00fcbereifrigen Akteuren hat mir vor allem die technische Seite \u00e4u\u00dferst gemischte Gef\u00fchle beschert. Die Qualit\u00e4t der Effekte schwankte enorm. Von extrem h\u00e4sslichen Pappkulissen bis zu opulenten Landschaftsaufnahmen war hier alles vertreten und wenigstens blieb man damit konsequent bis zum bitteren Ende. Die Mischung aus Trash und Hochglanz ergab immerhin einen eigenwilligen Touch, den man so nicht alle Tage zu Gesicht bekommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellenweise war der Streifen eigentlich ganz unterhaltsam. Manchmal ging es mit flotten Spr\u00fcchen oder ordentlich gemachten Kampfeinlagen ganz launig zur Sache, obgleich der insgesamt sehr trashige Charme nie zu kurz gekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders wegen seiner &#8211; sagen wir kontrastreichen &#8211; audiovisuellen Pr\u00e4sentation hinterlie\u00df &#8220;Iron Mark&#8221; einen bizarren Eindruck, der schwerlich einzuordnen ist. Das st\u00e4ndige Auf und Ab bei der Handlung machte es da auch nicht besser und man wusste manchmal einfach nicht wie mit dem Gezeigten umzugehen ist. Freud und Leid lagen hier au\u00dferordentlich dicht beieinander und trotz einiger wirklich netter Momente widerstrebt mir eine h\u00f6here Bewertung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Koch Media GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein Kartograph reist nach Russland, um dem Zaren voller stolz sein Werk zu pr\u00e4sentieren. Mit Erstaunen muss er jedoch feststellen, dass ein Anderer den Platz auf dem Thron eingenommen hat und er f\u00fcr seine geschickte Beobachtung nun im Kerker landet. Hinter Gittern befindet sich dann auch der richtige Herrscher, der sein Dasein als anonymer Insasse mit einer eisernen Maske fristet\u2026 Fazit &#8220;Iron Mask&#8221; ist ein klassisches Beispiel f\u00fcr einen Film, der in vielen Bereichen an seinen eigenen Ambitionen scheitert &#8211; und trotzdem kurioserweise einen gewissen Unterhaltungsfaktor mit sich bringt. Mit einem guten Gewissen w\u00fcrde ich diesen Titel eigentlich nicht empfehlen, aber stellenweise war das bunte Treiben schon irgendwo recht spa\u00dfig. Es war klar, dass ein Arnold Schwarzenegger und ein Jackie Chan eher k\u00fcrzere Gastauftritte besitzen w\u00fcrden und von daher m\u00f6chte ich den Machern nicht einmal Etikettenschwindel unterstellen wollen. Im Fokus standen andere Darsteller, die ihre Aufgabe im gegebenen Rahmen solide herunterspielten. Man versuchte m\u00f6glichst viele fantastische Geschichten miteinander zu vereinen und konnte sich bei keinem Part besonders hervortun. Alle Themen wurde wild zusammengeworfen und irgendwie kannte man die Versatzst\u00fccke meist in einer etwas anderen Form. Grunds\u00e4tzlich nicht verkehrt, aber durch seine eigenwillige Inszenierung auch nicht unbedingt eine Offenbarung oder auf sonst irgendeine Weise sonderlich originell. Neben einigen zu \u00fcbereifrigen Akteuren hat mir vor allem die technische Seite \u00e4u\u00dferst gemischte Gef\u00fchle beschert. Die Qualit\u00e4t der Effekte schwankte enorm. Von extrem h\u00e4sslichen Pappkulissen bis zu opulenten Landschaftsaufnahmen war hier alles vertreten und wenigstens blieb man damit konsequent bis zum bitteren Ende. Die Mischung aus Trash und Hochglanz ergab immerhin einen eigenwilligen Touch, den man so nicht alle Tage zu Gesicht bekommt. Stellenweise war der Streifen eigentlich ganz unterhaltsam. Manchmal ging es mit flotten Spr\u00fcchen oder ordentlich gemachten Kampfeinlagen ganz launig zur Sache, obgleich der insgesamt sehr trashige Charme nie zu kurz gekommen ist. Besonders wegen seiner &#8211; sagen wir kontrastreichen &#8211; audiovisuellen Pr\u00e4sentation hinterlie\u00df &#8220;Iron Mark&#8221; einen bizarren Eindruck, der schwerlich einzuordnen ist. 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