{"id":8859,"date":"2021-06-15T17:14:16","date_gmt":"2021-06-15T17:14:16","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8859"},"modified":"2021-06-15T17:14:16","modified_gmt":"2021-06-15T17:14:16","slug":"the-big-ugly","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8859","title":{"rendered":"The Big Ugly"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zwei alte Freunde besiegeln ihre gemeinsame gesch\u00e4ftliche Zusammenarbeit bei einem feucht-fr\u00f6hlichen Abend, der nicht ohne Folgen bleiben sollte. Am n\u00e4chsten Morgen gibt es eine tote Frau und einen b\u00f6sen Verdacht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Filmen mit Vinnie Jones bin ich immer etwas kritisch. Ich halte ihn zwar f\u00fcr einen extrem coolen Typen, mag einige seiner Streifen (z.B. &#8220;Snatch&#8221;) wirklich sehr gerne, doch muss ihm leider auch ein paar &#8211; gelinde gesagt &#8211; eher durchschnittliche B-Movies anrechnen. Dazu kam auch noch die Beteiligung von Malcolm McDowell und Ron Perlmen &#8211; deren Qualit\u00e4t man sich leider auch nicht immer sicher sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie dem auch sei &#8211; mit leichten Vorbehalten ging es ans Werk und gl\u00fccklicherweise konnte mir bereits nach wenigen Minuten ein vers\u00f6hnliches L\u00e4cheln auf die Lippen gezaubert werden. Nicht nur die Chemie der bereits erw\u00e4hnten und gut aufspielenden Darstellern hat gepasst, sondern das Setting hat auch direkt Laune gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundgeschichte war simpel und schnell erkl\u00e4rt, kleinere Versuche den Zuschauer am T\u00e4ter zweifeln zu lassen aber schnell gescheitert. Trotzdem packt der kurzweilige Verlauf, bei dem das Temperament der Figuren f\u00fcr eine gewisse Unvorhersehbarkeit und Spannung sorgt. Manche Aktion h\u00e4tte man anders erwartet, auch wenn das Finale dann wieder nicht sonderlich \u00fcberrascht hat. Der Weg war das Ziel und hier war dieser mehr als temporeich und unerwartet superb gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Technisch gibt sich der Titel solide. Man bewegt sich nicht auf allerh\u00f6chstem Hollywood-Niveau, aber eine gute &#8220;Direct-to-Video&#8221;-Optik spricht f\u00fcr sich. Alles wurde routiniert inszeniert und der unauff\u00e4llige Soundtrack gab keinen Grund zur Klage &#8211; ebenso wenig die \u00fcberdurchschnittliche deutsche Vertonung. Manche Stimmen waren im ersten Moment etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig bzw. assoziiert man andere Darsteller mit ihnen, aber schlecht war das Ergebnis hier nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Big Ugly&#8221; ist ein recht einfach gestrickter Film, der trotz oder gerade wegen seiner starken Typen eine Menge Spa\u00df bereitet und mit einem insgesamt sehr guten Flow daherkommt. Ich habe mich jedenfalls keine Minute gelangweilt und das perfekte Zusammenspiel der &#8211; fast schon eher aus der zweiten Reihe &#8211; bekannten Gesichter durchgehend genossen. So gesehen war der Titel schon ein kleiner \u00dcberraschungs-Hit mit einem Qu\u00e4ntchen Kultpotential. Hier kann ich mich den teilweise vernichtenden Kritiken an anderer Stelle beim besten Willen nicht anschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Capelight Pictures<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Zwei alte Freunde besiegeln ihre gemeinsame gesch\u00e4ftliche Zusammenarbeit bei einem feucht-fr\u00f6hlichen Abend, der nicht ohne Folgen bleiben sollte. Am n\u00e4chsten Morgen gibt es eine tote Frau und einen b\u00f6sen Verdacht\u2026 Fazit Bei Filmen mit Vinnie Jones bin ich immer etwas kritisch. Ich halte ihn zwar f\u00fcr einen extrem coolen Typen, mag einige seiner Streifen (z.B. &#8220;Snatch&#8221;) wirklich sehr gerne, doch muss ihm leider auch ein paar &#8211; gelinde gesagt &#8211; eher durchschnittliche B-Movies anrechnen. Dazu kam auch noch die Beteiligung von Malcolm McDowell und Ron Perlmen &#8211; deren Qualit\u00e4t man sich leider auch nicht immer sicher sein kann. Wie dem auch sei &#8211; mit leichten Vorbehalten ging es ans Werk und gl\u00fccklicherweise konnte mir bereits nach wenigen Minuten ein vers\u00f6hnliches L\u00e4cheln auf die Lippen gezaubert werden. Nicht nur die Chemie der bereits erw\u00e4hnten und gut aufspielenden Darstellern hat gepasst, sondern das Setting hat auch direkt Laune gemacht. Die Grundgeschichte war simpel und schnell erkl\u00e4rt, kleinere Versuche den Zuschauer am T\u00e4ter zweifeln zu lassen aber schnell gescheitert. Trotzdem packt der kurzweilige Verlauf, bei dem das Temperament der Figuren f\u00fcr eine gewisse Unvorhersehbarkeit und Spannung sorgt. Manche Aktion h\u00e4tte man anders erwartet, auch wenn das Finale dann wieder nicht sonderlich \u00fcberrascht hat. Der Weg war das Ziel und hier war dieser mehr als temporeich und unerwartet superb gestaltet. Technisch gibt sich der Titel solide. Man bewegt sich nicht auf allerh\u00f6chstem Hollywood-Niveau, aber eine gute &#8220;Direct-to-Video&#8221;-Optik spricht f\u00fcr sich. Alles wurde routiniert inszeniert und der unauff\u00e4llige Soundtrack gab keinen Grund zur Klage &#8211; ebenso wenig die \u00fcberdurchschnittliche deutsche Vertonung. Manche Stimmen waren im ersten Moment etwas gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig bzw. assoziiert man andere Darsteller mit ihnen, aber schlecht war das Ergebnis hier nicht. &#8220;The Big Ugly&#8221; ist ein recht einfach gestrickter Film, der trotz oder gerade wegen seiner starken Typen eine Menge Spa\u00df bereitet und mit einem insgesamt sehr guten Flow daherkommt. Ich habe mich jedenfalls keine Minute gelangweilt und das perfekte Zusammenspiel der &#8211; fast schon eher aus der zweiten Reihe &#8211; bekannten Gesichter durchgehend genossen. So gesehen war der Titel schon ein kleiner \u00dcberraschungs-Hit mit einem Qu\u00e4ntchen Kultpotential. 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