{"id":8905,"date":"2021-06-20T08:54:32","date_gmt":"2021-06-20T08:54:32","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8905"},"modified":"2021-06-20T08:54:32","modified_gmt":"2021-06-20T08:54:32","slug":"nobody","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8905","title":{"rendered":"Nobody"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf den ersten Blick ist Hutch ein f\u00fcrsorglicher Familienvater, der keiner Fliege ein Leid antuen k\u00f6nnte. Ein Einbruch in seinem Haus erweckt jedoch Erinnerungen an seine fr\u00fcheren T\u00e4tigkeiten, die eine neue Lust nach Blut und ihm erwecken&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Was uns Regisseur Ilja Naischuller hier abgeliefert hat, ist ein echtes Brett. Der Film kam quasi aus dem Nichts, tr\u00e4gt den unscheinbaren Titel &#8220;Nobody&#8221; und bot eine Actionfeuerwerk, welches sich nicht vor beispielswiese der relativ \u00e4hnlich gelagerten &#8220;John Wick&#8221;-Reihe verstecken muss.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Nobody&#8221; f\u00e4ngt recht gem\u00e4chlich an, entwickelt sich jedoch \u00fcberraschend schnell zu seiner Achterbahnfahrt, die ihres gleichen sucht und den &#8220;Gute-Laune&#8221;-Faktor in den Himmel schie\u00dfen l\u00e4sst. Zwischen der heftigen und genial choreografierten Action gab man dem Zuschauer allerdings immer die Gelegenheit runter zu kommen und erz\u00e4hlte in kleineren ruhigeren Passagen geschickt die Handlung weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte an sich sich passt dann  zwar auf einen Bierdeckel, aber schlimm war das nicht. Umso erstaunlicher, dass sie trotz ihrer Kompaktheit recht lange um den Hintergrund der Hauptfigur unter dem Berg h\u00e4lt und uns eine Zeitlang angenehm im Dunkeln tappen l\u00e4sst. Dank seiner krassen Gewaltspitzen wirkt der Streifen ohnehin oft wie ein Comic-Streifen, ohne dabei von seiner Spannung und d\u00fcsteren Grundstimmung abzuweichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bob Odenkirk hat seinen Job wirklich gro\u00dfartig erledigt. Er passt hervorragend in die Rolle des treu-doffen Hausmanns, der dann richtig aufdreht und so nach und nach sein wahres Ich zu Tage f\u00f6rdert. Sicherlich mag man hier \u00fcber die Glaubw\u00fcrdigkeit streiten, doch Skeptiker sind hier eh an der falschen Adresse. Obendrein liefert uns Christopher Lloyd als sein Filmvater noch ein zus\u00e4tzliches Schmankerl, dass sich sehen lassen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Nobody&#8221; mag sich seine Dinge mehr oder weniger nachvollziehbar zurechtr\u00fccken und gelegentlich an den Charakterz\u00fcgen seiner Figuren zweifeln lassen, aber damit hatte ich ausnahmsweise \u00fcberhaupt keine Probleme. In bester &#8220;Wick&#8221;-Manier geht es hier m\u00e4chtig unterhaltsam zur Sache und der Humor kam inmitten der harten Duelle nie zu kurz. Dieser Film ist Popcornkino von seiner besten Sorte und f\u00fcr Actionfans ein wahres Fest!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Auf den ersten Blick ist Hutch ein f\u00fcrsorglicher Familienvater, der keiner Fliege ein Leid antuen k\u00f6nnte. Ein Einbruch in seinem Haus erweckt jedoch Erinnerungen an seine fr\u00fcheren T\u00e4tigkeiten, die eine neue Lust nach Blut und ihm erwecken&#8230; Fazit Was uns Regisseur Ilja Naischuller hier abgeliefert hat, ist ein echtes Brett. Der Film kam quasi aus dem Nichts, tr\u00e4gt den unscheinbaren Titel &#8220;Nobody&#8221; und bot eine Actionfeuerwerk, welches sich nicht vor beispielswiese der relativ \u00e4hnlich gelagerten &#8220;John Wick&#8221;-Reihe verstecken muss. &#8220;Nobody&#8221; f\u00e4ngt recht gem\u00e4chlich an, entwickelt sich jedoch \u00fcberraschend schnell zu seiner Achterbahnfahrt, die ihres gleichen sucht und den &#8220;Gute-Laune&#8221;-Faktor in den Himmel schie\u00dfen l\u00e4sst. Zwischen der heftigen und genial choreografierten Action gab man dem Zuschauer allerdings immer die Gelegenheit runter zu kommen und erz\u00e4hlte in kleineren ruhigeren Passagen geschickt die Handlung weiter. Die Geschichte an sich sich passt dann zwar auf einen Bierdeckel, aber schlimm war das nicht. Umso erstaunlicher, dass sie trotz ihrer Kompaktheit recht lange um den Hintergrund der Hauptfigur unter dem Berg h\u00e4lt und uns eine Zeitlang angenehm im Dunkeln tappen l\u00e4sst. Dank seiner krassen Gewaltspitzen wirkt der Streifen ohnehin oft wie ein Comic-Streifen, ohne dabei von seiner Spannung und d\u00fcsteren Grundstimmung abzuweichen. Bob Odenkirk hat seinen Job wirklich gro\u00dfartig erledigt. Er passt hervorragend in die Rolle des treu-doffen Hausmanns, der dann richtig aufdreht und so nach und nach sein wahres Ich zu Tage f\u00f6rdert. Sicherlich mag man hier \u00fcber die Glaubw\u00fcrdigkeit streiten, doch Skeptiker sind hier eh an der falschen Adresse. Obendrein liefert uns Christopher Lloyd als sein Filmvater noch ein zus\u00e4tzliches Schmankerl, dass sich sehen lassen kann. &#8220;Nobody&#8221; mag sich seine Dinge mehr oder weniger nachvollziehbar zurechtr\u00fccken und gelegentlich an den Charakterz\u00fcgen seiner Figuren zweifeln lassen, aber damit hatte ich ausnahmsweise \u00fcberhaupt keine Probleme. In bester &#8220;Wick&#8221;-Manier geht es hier m\u00e4chtig unterhaltsam zur Sache und der Humor kam inmitten der harten Duelle nie zu kurz. 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