{"id":8938,"date":"2021-06-21T16:55:49","date_gmt":"2021-06-21T16:55:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8938"},"modified":"2021-06-21T16:55:49","modified_gmt":"2021-06-21T16:55:49","slug":"dragon-die-bruce-lee-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8938","title":{"rendered":"Dragon &#8211; Die Bruce Lee Story"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als junger Mann ist Bruce Lee nach Amerika gekommen und erntete durch seine atemberaubende Kampfsporttechnik sofort gro\u00dfe Aufmerksamkeit. Schnell er\u00f6ffnete er eigene Schulen, wurde sogar als Schauspieler entdeckt, doch selbst aus den eigenen Reihen war kein echter R\u00fcckhalt gegeben\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bruce Lee ist definitiv einer der Gro\u00dfen und hat bei mir seid Kleinauf einen festen Platz im Herzen. Obwohl ich Kampfsportfilmen &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; nur schwerlich etwas abgewinnen kann, verspr\u00fchen seine Werke eine gewisse Magie, der man sich einfach nicht entziehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gab schon mehrere Streifen, die unter seinen Namen vermarktet wurden und auch schon verschiedene mehr oder weniger gegl\u00fcckte filmische Biografien. &#8220;Dragon&#8221; hatte ich seinerzeit mal im Pay-TV gesehen, f\u00fcr gut befunden und sp\u00e4ter als DVD ins Regal gestellt &#8211; was sicherlich an seinen Qualit\u00e4ten lag, die hier mal kurz besprochen werden sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den meisten solcher Produktionen f\u00e4llt als Erstes die \u00c4hnlichkeit (oder besser gesagt die evtl. nicht vorhandene \u00c4hnlichkeit) zum Original ins Auge &#8211; und nat\u00fcrlich war das hier nicht anders. W\u00e4hrend man sich bei anderen Filmen sicherlich noch mit Schminke und sonstigen Tricks behelfen konnte, lagen die Dinge hier etwas anders. Man brauchte einen durchtrainierten Recken, der sich einigerma\u00dfen wie das Vorbild bewegen konnte und da hatte man hier einen passablen Kompromiss gefunden. Zwar passt die Optik nicht zu hundertprozentig, doch Jason Scott Lee bewegt sich schon sehr \u00e4hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Inwieweit die Handlung exakt auf den wahren Begebenheiten beruht, vermag ich leider nicht sagen. Ich denke, dass die wichtigsten Merkmale abgleichen wurden und einige Dinge f\u00fcr einen unterhaltsameren Verlauf eben leicht zurechtgebogen wurden. So sind doch grade zu Beginn die vielen Kampfszenen sehr auff\u00e4llig- und waren f\u00fcr die erh\u00f6hte Aufmerksamkeit wohl auch notwendig. Ansonsten besa\u00df die Geschichte ein ordentliches Pacing und wurde nie langweilig. Man zeichnete seine Figuren recht anschaulich und graste mit knapp zwei Stunden die wichtigsten Station ohne allzu gro\u00dfe Hektik ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einigen Szenen wollten die Macher vielleicht zu viel. Gerade die Momente, in denen Bruce gegen seine inneren D\u00e4monen ank\u00e4mpft wirkten nicht so ganz rund. Der Ansatz an sich ist l\u00f6blich, doch inszenatorisch haben mich diese Passagen irgendwie nie so recht abgeholt. Ich m\u00f6chte sie im Gesamtkontext nicht missen, doch hielt deren eher kurze Momente f\u00fcr ausreichend.<\/p>\n\n\n\n<p>Einem gro\u00dfen Talent wie Bruce Lee kann man eigentlich gar nicht gerecht werden. &#8220;Dragon&#8221; ist somit auch nicht das Gelbe von Ei, liefert uns aber kurzweilige Einblicke in das Leben des Ausnahmek\u00fcnstlers und hat irgendwo schon seine Daseinsberechtigung. Viele Fakten m\u00f6gen aufgeweicht sein, doch f\u00fcr Unkundige ist die Darstellung meiner Meinung nach in Ordnung und liefert sinnvolle Informationen. F\u00fcr den tollen Hauptdarsteller und den kurzweiligen Verlauf ist auf jeden Fall eine gute Bewertung und kleine Empfehlung drin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Universal Pictures<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Als junger Mann ist Bruce Lee nach Amerika gekommen und erntete durch seine atemberaubende Kampfsporttechnik sofort gro\u00dfe Aufmerksamkeit. Schnell er\u00f6ffnete er eigene Schulen, wurde sogar als Schauspieler entdeckt, doch selbst aus den eigenen Reihen war kein echter R\u00fcckhalt gegeben\u2026 Fazit Bruce Lee ist definitiv einer der Gro\u00dfen und hat bei mir seid Kleinauf einen festen Platz im Herzen. Obwohl ich Kampfsportfilmen &#8211; bis auf wenige Ausnahmen &#8211; nur schwerlich etwas abgewinnen kann, verspr\u00fchen seine Werke eine gewisse Magie, der man sich einfach nicht entziehen kann. Es gab schon mehrere Streifen, die unter seinen Namen vermarktet wurden und auch schon verschiedene mehr oder weniger gegl\u00fcckte filmische Biografien. &#8220;Dragon&#8221; hatte ich seinerzeit mal im Pay-TV gesehen, f\u00fcr gut befunden und sp\u00e4ter als DVD ins Regal gestellt &#8211; was sicherlich an seinen Qualit\u00e4ten lag, die hier mal kurz besprochen werden sollten. Bei den meisten solcher Produktionen f\u00e4llt als Erstes die \u00c4hnlichkeit (oder besser gesagt die evtl. nicht vorhandene \u00c4hnlichkeit) zum Original ins Auge &#8211; und nat\u00fcrlich war das hier nicht anders. W\u00e4hrend man sich bei anderen Filmen sicherlich noch mit Schminke und sonstigen Tricks behelfen konnte, lagen die Dinge hier etwas anders. Man brauchte einen durchtrainierten Recken, der sich einigerma\u00dfen wie das Vorbild bewegen konnte und da hatte man hier einen passablen Kompromiss gefunden. Zwar passt die Optik nicht zu hundertprozentig, doch Jason Scott Lee bewegt sich schon sehr \u00e4hnlich. Inwieweit die Handlung exakt auf den wahren Begebenheiten beruht, vermag ich leider nicht sagen. Ich denke, dass die wichtigsten Merkmale abgleichen wurden und einige Dinge f\u00fcr einen unterhaltsameren Verlauf eben leicht zurechtgebogen wurden. So sind doch grade zu Beginn die vielen Kampfszenen sehr auff\u00e4llig- und waren f\u00fcr die erh\u00f6hte Aufmerksamkeit wohl auch notwendig. Ansonsten besa\u00df die Geschichte ein ordentliches Pacing und wurde nie langweilig. Man zeichnete seine Figuren recht anschaulich und graste mit knapp zwei Stunden die wichtigsten Station ohne allzu gro\u00dfe Hektik ab. Bei einigen Szenen wollten die Macher vielleicht zu viel. Gerade die Momente, in denen Bruce gegen seine inneren D\u00e4monen ank\u00e4mpft wirkten nicht so ganz rund. Der Ansatz an sich ist l\u00f6blich, doch inszenatorisch haben mich diese Passagen irgendwie nie so recht abgeholt. Ich m\u00f6chte sie im Gesamtkontext nicht missen, doch hielt deren eher kurze Momente f\u00fcr ausreichend. Einem gro\u00dfen Talent wie Bruce Lee kann man eigentlich gar nicht gerecht werden. &#8220;Dragon&#8221; ist somit auch nicht das Gelbe von Ei, liefert uns aber kurzweilige Einblicke in das Leben des Ausnahmek\u00fcnstlers und hat irgendwo schon seine Daseinsberechtigung. Viele Fakten m\u00f6gen aufgeweicht sein, doch f\u00fcr Unkundige ist die Darstellung meiner Meinung nach in Ordnung und liefert sinnvolle Informationen. 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