{"id":8959,"date":"2021-06-22T18:40:00","date_gmt":"2021-06-22T18:40:00","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8959"},"modified":"2021-06-22T18:40:00","modified_gmt":"2021-06-22T18:40:00","slug":"knight-moves-ein-moerderisches-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8959","title":{"rendered":"Knight Moves &#8211; Ein m\u00f6rderisches Spiel"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend eines gro\u00dfen Schachturniers werden Frauenleichen aufgefunden und einer der Teilnehmer ger\u00e4t unter dringenden Tatverdacht. Dieser ahnt bereits nach kurzer Zeit, welches Spiel hier gespielt wird und will den Beamten als Berater beistehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Knight Moves&#8221; steht f\u00fcr mich f\u00fcr die gro\u00dfe Zeit von Christopher Lambert, der einige Jahre zuvor mit &#8220;Highlander&#8221; Weltruhm erlangte und als top-Schauspieler gehandelt wurde. Gut kann ich mich allerdings noch an damalige Kritiken erinnern &#8211; die diesen Streifen zwar f\u00fcr passabel erkl\u00e4rten, seine Darsteller hingegen weniger gut davonkommen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich mag ich die Atmosph\u00e4re des Streifens. Er ist angenehm d\u00fcster und besitzt eine mysteri\u00f6se Stimmung, die bis zum bitteren Ende gehalten wurde. Ein Schachtunier bot zudem einen relativ unverbrauchten Rahmen, dessen strategischen Pr\u00e4missen nat\u00fcrlich aufgegriffen werden mussten und so in Ordnung gingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Leistungen der Akteure muss ich einigen N\u00f6rglern jedoch Recht geben. Ich wei\u00df nicht, ob es an den Autoren oder dem individuellen Wesen von Lambert lag, aber sei Auftritt war mir nicht konsequent genug. Er schwankte zu stark zwischen Opferrolle, tapferem Helfer oder pseudo-coolen Typ bei Vermittlungsgespr\u00e4chen hin und her. Es gab keine klare Linie &#8211; was im \u00fcbrigen auch f\u00fcr seine damalige Frau und Filmpartnerin Diane Laine galt. Missverst\u00e4ndnisse wurden viel zu schnell aus dem Weg ger\u00e4umt und \u00e4u\u00dferst verd\u00e4chtige Aktionen waren in Sekundenschnelle kein Thema mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Flow war durchwachsen. Es gab launige und gut geschriebene Passagen, allerdings auch ein paar kleinere L\u00e4ngen. Gerne h\u00e4tte man das Werk um einige Minuten verk\u00fcrzen k\u00f6nnen, doch anscheinend wollte man unbedingt die zwei Stunden-Marke erreichen. Die Aufl\u00f6sung erschien etwas halbgar und zeichnete sich schon etliche Minuten vor dem gro\u00dfen Finale ab, ankreiden m\u00f6chte ich dies aber nicht unbedingt. Der Verlauf war trotz kleinerer Ungereimtheiten\/Anschlussfehler ansonsten nett konzipiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Damals wie heute ist &#8220;Knight Moves&#8221; nicht der gro\u00dfe Wurf, doch f\u00fcr einen halbwegs unterhaltsamen Krimi-Abend ist das Gebotene nachwievor ausreichend. Er mag an manchen Stellen nicht ganz ausgereift wirken, dennoch gibt es einen soliden Spannungsbogen und vor Allem einen gewissen Unterhaltungswert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>6,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright:\u200e Koch Media GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt W\u00e4hrend eines gro\u00dfen Schachturniers werden Frauenleichen aufgefunden und einer der Teilnehmer ger\u00e4t unter dringenden Tatverdacht. Dieser ahnt bereits nach kurzer Zeit, welches Spiel hier gespielt wird und will den Beamten als Berater beistehen\u2026 Fazit &#8220;Knight Moves&#8221; steht f\u00fcr mich f\u00fcr die gro\u00dfe Zeit von Christopher Lambert, der einige Jahre zuvor mit &#8220;Highlander&#8221; Weltruhm erlangte und als top-Schauspieler gehandelt wurde. Gut kann ich mich allerdings noch an damalige Kritiken erinnern &#8211; die diesen Streifen zwar f\u00fcr passabel erkl\u00e4rten, seine Darsteller hingegen weniger gut davonkommen lie\u00df. Grunds\u00e4tzlich mag ich die Atmosph\u00e4re des Streifens. Er ist angenehm d\u00fcster und besitzt eine mysteri\u00f6se Stimmung, die bis zum bitteren Ende gehalten wurde. Ein Schachtunier bot zudem einen relativ unverbrauchten Rahmen, dessen strategischen Pr\u00e4missen nat\u00fcrlich aufgegriffen werden mussten und so in Ordnung gingen. Bei den Leistungen der Akteure muss ich einigen N\u00f6rglern jedoch Recht geben. Ich wei\u00df nicht, ob es an den Autoren oder dem individuellen Wesen von Lambert lag, aber sei Auftritt war mir nicht konsequent genug. Er schwankte zu stark zwischen Opferrolle, tapferem Helfer oder pseudo-coolen Typ bei Vermittlungsgespr\u00e4chen hin und her. Es gab keine klare Linie &#8211; was im \u00fcbrigen auch f\u00fcr seine damalige Frau und Filmpartnerin Diane Laine galt. Missverst\u00e4ndnisse wurden viel zu schnell aus dem Weg ger\u00e4umt und \u00e4u\u00dferst verd\u00e4chtige Aktionen waren in Sekundenschnelle kein Thema mehr. Der Flow war durchwachsen. Es gab launige und gut geschriebene Passagen, allerdings auch ein paar kleinere L\u00e4ngen. Gerne h\u00e4tte man das Werk um einige Minuten verk\u00fcrzen k\u00f6nnen, doch anscheinend wollte man unbedingt die zwei Stunden-Marke erreichen. Die Aufl\u00f6sung erschien etwas halbgar und zeichnete sich schon etliche Minuten vor dem gro\u00dfen Finale ab, ankreiden m\u00f6chte ich dies aber nicht unbedingt. Der Verlauf war trotz kleinerer Ungereimtheiten\/Anschlussfehler ansonsten nett konzipiert. Damals wie heute ist &#8220;Knight Moves&#8221; nicht der gro\u00dfe Wurf, doch f\u00fcr einen halbwegs unterhaltsamen Krimi-Abend ist das Gebotene nachwievor ausreichend. 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