{"id":8970,"date":"2021-06-24T18:12:50","date_gmt":"2021-06-24T18:12:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=8970"},"modified":"2021-06-24T18:17:31","modified_gmt":"2021-06-24T18:17:31","slug":"mandy-the-haunted-doll","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=8970","title":{"rendered":"Mandy the Haunted Doll"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar junge Leute haben sich eine perfide Masche ausgedacht. Sie heuern als Babysitter an, um sich gegenseitig die T\u00fcren zum Raub \u00f6ffnen zu k\u00f6nnen. Beim aktuellen Kunden jedoch, erweist sich der Auftrag allerdings als recht bizarr. Statt einem Kind, liegt eine merkw\u00fcrdige Puppe im Bettchen &#8211; die kurz nach dem kompletten Eintreffen der Bande verschwindet und ihr Unwesen im Geb\u00e4ude treibt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Killerpuppe &#8220;Chucky&#8221; war gestern &#8211; zumindest, wenn es nach den Tr\u00e4umen der Macher von &#8220;Mandy&#8221; geht. Bei g\u00fcnstigen Streifen aus dem EuroShop gehe ich ja immer mit leichter Skepsis ans Werk &#8211; doch was sich hier f\u00fcr ein st\u00fcmperhaftes Produkt pr\u00e4sentierte, bringt auch hartgesottene Genrefreunde fast den Tr\u00e4nen nah.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der positiven Haben-Seite stehen zwar eine halbwegs hochwertige &#8220;Handy-Optik&#8221; und eine ehrenhafte Grundidee, aber die negativen Seiten \u00fcberwiegen im Gesamtkontext deutlich. &#8220;Mandy&#8221; wirkt wie ein Streifen, der wohl nahezu ohne Budget auskommen und entsprechend mit vielen Kompromissen leben musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders bei den Effekten machten sich diese Einschnitte unangenehm bemerkbar &#8211; denn selten hat man in der letzten Zeit schlechtere Puppen-Animationen zu Gesicht bekommen. Streng genommen d\u00fcrfte man hier gar nicht von Animationen sprechen, da man entweder auf eine statisch positionierte Puppe starte oder sie einfach per Hand hin und her geschoben wurde. Das mag seltsam klingen, schaut in Aktion noch billiger aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht h\u00e4tte ich im Vorfeld zudem keine Kritiken lesen d\u00fcrfen, denn so hat man letztlich umso mehr auf weitere M\u00e4ngel geachtet. Beispielsweise betonen die Einbrecher, dass es 9 Uhr am Abend ist, rennen mit Taschenlampen im Haus umher und trotzdem scheint durchwegs heller Sonnenschein von Drau\u00dfen herein. Zudem wirkt die gesamte Optik irgendwie unangenehm grell und die Kulissen stets schlecht ausgeleuchtet. Schatten passten \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Leistung der Darsteller lie\u00df sich nur schwerlich beurteilen. Sie lieferten grunds\u00e4tzlich keine sonderlich gute Performance ab, aber eine schwache deutsche Synchronisation verst\u00e4rkte den unterdurchschnittlichen Eindruck umso mehr. Scheinbar wollte der Vertrieb keine gro\u00dfe Kohle in diesem Werk versenken &#8211; was ich absolut nachvollziehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Story und Verlauf waren ansonsten altbacken und gaben keinen gro\u00dfen Grund zum staunen. Alles lief nach bew\u00e4hrtem &#8211; und etwas langweiligen &#8211; Muster, nur eben etwas amateurhafter als sonst gewohnt. Neue Ideen waren ebenso Mangelware.<\/p>\n\n\n\n<p>Dank reichlicher Alternativen ist zum Gl\u00fcck Niemand auf &#8220;Mandy&#8221; angewiesen. Manche Werke sind immerhin so dilettantisch, dass man von einem gewissen Trash-Charme sprechen kann &#8211; doch diese fragw\u00fcrdige Auszeichnung bleibt diesem Titel leider verwehrt. Da n\u00fctzt auch keine kompakte Laufzeit von unter 80 Minuten &#8211; schlecht bleibt schlecht, egal wie lang uns das &#8220;Kunstwerk&#8221; mit seinem Auftritt bel\u00e4stigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>2\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: ITN \/ Lighthouse Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Ein paar junge Leute haben sich eine perfide Masche ausgedacht. Sie heuern als Babysitter an, um sich gegenseitig die T\u00fcren zum Raub \u00f6ffnen zu k\u00f6nnen. Beim aktuellen Kunden jedoch, erweist sich der Auftrag allerdings als recht bizarr. Statt einem Kind, liegt eine merkw\u00fcrdige Puppe im Bettchen &#8211; die kurz nach dem kompletten Eintreffen der Bande verschwindet und ihr Unwesen im Geb\u00e4ude treibt\u2026 Fazit Killerpuppe &#8220;Chucky&#8221; war gestern &#8211; zumindest, wenn es nach den Tr\u00e4umen der Macher von &#8220;Mandy&#8221; geht. Bei g\u00fcnstigen Streifen aus dem EuroShop gehe ich ja immer mit leichter Skepsis ans Werk &#8211; doch was sich hier f\u00fcr ein st\u00fcmperhaftes Produkt pr\u00e4sentierte, bringt auch hartgesottene Genrefreunde fast den Tr\u00e4nen nah. Auf der positiven Haben-Seite stehen zwar eine halbwegs hochwertige &#8220;Handy-Optik&#8221; und eine ehrenhafte Grundidee, aber die negativen Seiten \u00fcberwiegen im Gesamtkontext deutlich. &#8220;Mandy&#8221; wirkt wie ein Streifen, der wohl nahezu ohne Budget auskommen und entsprechend mit vielen Kompromissen leben musste. Besonders bei den Effekten machten sich diese Einschnitte unangenehm bemerkbar &#8211; denn selten hat man in der letzten Zeit schlechtere Puppen-Animationen zu Gesicht bekommen. Streng genommen d\u00fcrfte man hier gar nicht von Animationen sprechen, da man entweder auf eine statisch positionierte Puppe starte oder sie einfach per Hand hin und her geschoben wurde. Das mag seltsam klingen, schaut in Aktion noch billiger aus. Vielleicht h\u00e4tte ich im Vorfeld zudem keine Kritiken lesen d\u00fcrfen, denn so hat man letztlich umso mehr auf weitere M\u00e4ngel geachtet. Beispielsweise betonen die Einbrecher, dass es 9 Uhr am Abend ist, rennen mit Taschenlampen im Haus umher und trotzdem scheint durchwegs heller Sonnenschein von Drau\u00dfen herein. Zudem wirkt die gesamte Optik irgendwie unangenehm grell und die Kulissen stets schlecht ausgeleuchtet. Schatten passten \u00fcberhaupt nicht. Die Leistung der Darsteller lie\u00df sich nur schwerlich beurteilen. Sie lieferten grunds\u00e4tzlich keine sonderlich gute Performance ab, aber eine schwache deutsche Synchronisation verst\u00e4rkte den unterdurchschnittlichen Eindruck umso mehr. Scheinbar wollte der Vertrieb keine gro\u00dfe Kohle in diesem Werk versenken &#8211; was ich absolut nachvollziehen kann. Story und Verlauf waren ansonsten altbacken und gaben keinen gro\u00dfen Grund zum staunen. Alles lief nach bew\u00e4hrtem &#8211; und etwas langweiligen &#8211; Muster, nur eben etwas amateurhafter als sonst gewohnt. Neue Ideen waren ebenso Mangelware. Dank reichlicher Alternativen ist zum Gl\u00fcck Niemand auf &#8220;Mandy&#8221; angewiesen. Manche Werke sind immerhin so dilettantisch, dass man von einem gewissen Trash-Charme sprechen kann &#8211; doch diese fragw\u00fcrdige Auszeichnung bleibt diesem Titel leider verwehrt. 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