{"id":9038,"date":"2021-06-30T16:27:10","date_gmt":"2021-06-30T16:27:10","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9038"},"modified":"2021-06-30T16:27:10","modified_gmt":"2021-06-30T16:27:10","slug":"projekt-peacemaker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9038","title":{"rendered":"Projekt: Peacemaker"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Osteuropa ist es zu einer nuklearen Explosion gekommen, doch die amerikanischen Beh\u00f6rden glauben nicht an einen zuf\u00e4lligen Unfall. Sie vermuten hinter der Aktion ein Ablenkungsman\u00f6ver, damit weitere Sprengs\u00e4tze von bis dato unbekannten Dieben entwendet werden k\u00f6nnen. Eine Untersuchungskommission m\u00f6chte den Dingen auf den Grund gehen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Ausklingen eines anstrengenden Arbeitstages ist ein vermeintlich spannender Thriller eigentlich immer eine ganz willkommene Angelegenheit. Da ich &#8220;Project Peacemaker&#8221; zudem schon so lange nicht mehr gesehen und inzwischen nahezu komplett vergessen habe, war die Vorfreude verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00df. Die gute Laune wich allerdings schon fr\u00fch einer gewissen Ern\u00fcchterung &#8211; denn so entspannend und unterhaltsam war der Streifen gar nicht gestrickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hin und wieder ein paar Zeilen im Originalton sind nicht schlimm und tragen oft ungemein zur Atmosph\u00e4re bei, doch hier haben es die Macher ein wenig \u00fcbertrieben. Sicherlich handelte es sich hier um keinen seichten Stoff f\u00fcr mal eben Nebenbei, doch so viele Texte wie hier habe ich schon lange nicht mehr lesen m\u00fcssen. Dies mag nicht jeden Zuschauer st\u00f6ren, doch nach Eingangs erw\u00e4hntem langen Tag trug dies nicht zur ausufernden Begeisterung meinerseits bei. Hier h\u00e4tte man gerne umfangreicher Synchronisieren d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung an sich war im Grunde recht ansprechend, doch die Inszenierung gelegentlich so sperrig wie die vielen Lese-Passagen. W\u00e4hrend es an einiger Stelle wirklich kurzweilig zur Sache ging, stie\u00dfen andere Abschnitte mit z\u00e4hem Verlauf leider ziemlich negativ auf. Das Pacing war unausgegoren, obgleich der rote Faden zum Gl\u00fcck nie abgerissen ist. Man konnte den Schlussfolgerungen der Figuren nicht immer folgen, einige Dialoge von der Sinnhaftigkeit leider nicht ganz verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viel wusste ich von &#8220;Projekt: Peacemaker&#8221; nicht mehr, aber schnell wurde klar, weshalb ich weite Teile des Streifens mittlerweile vergessen hatte. Die Grundidee ist nachwievor nicht verkehrt, doch eine sperrige Umsetzung kostet der Unterhaltung letztlich geh\u00f6rig Punkte und verhindern eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung. \u00dcber weite pl\u00e4tscherte das Geschehen einfach vor sich hin und selbst eine gute agierende Kidman oder ein gewohnt charmanter Clooney konnten da keinen verlorenen Boden retten. Das Teil mag durchaus einen angenehmen Anspruch aufweisen, kurzweilig schaut jedoch anders aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Paramount Pictures (Universal Pictures)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt In Osteuropa ist es zu einer nuklearen Explosion gekommen, doch die amerikanischen Beh\u00f6rden glauben nicht an einen zuf\u00e4lligen Unfall. Sie vermuten hinter der Aktion ein Ablenkungsman\u00f6ver, damit weitere Sprengs\u00e4tze von bis dato unbekannten Dieben entwendet werden k\u00f6nnen. Eine Untersuchungskommission m\u00f6chte den Dingen auf den Grund gehen\u2026 Fazit Zum Ausklingen eines anstrengenden Arbeitstages ist ein vermeintlich spannender Thriller eigentlich immer eine ganz willkommene Angelegenheit. Da ich &#8220;Project Peacemaker&#8221; zudem schon so lange nicht mehr gesehen und inzwischen nahezu komplett vergessen habe, war die Vorfreude verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00df. Die gute Laune wich allerdings schon fr\u00fch einer gewissen Ern\u00fcchterung &#8211; denn so entspannend und unterhaltsam war der Streifen gar nicht gestrickt. Hin und wieder ein paar Zeilen im Originalton sind nicht schlimm und tragen oft ungemein zur Atmosph\u00e4re bei, doch hier haben es die Macher ein wenig \u00fcbertrieben. Sicherlich handelte es sich hier um keinen seichten Stoff f\u00fcr mal eben Nebenbei, doch so viele Texte wie hier habe ich schon lange nicht mehr lesen m\u00fcssen. Dies mag nicht jeden Zuschauer st\u00f6ren, doch nach Eingangs erw\u00e4hntem langen Tag trug dies nicht zur ausufernden Begeisterung meinerseits bei. Hier h\u00e4tte man gerne umfangreicher Synchronisieren d\u00fcrfen. Die Handlung an sich war im Grunde recht ansprechend, doch die Inszenierung gelegentlich so sperrig wie die vielen Lese-Passagen. W\u00e4hrend es an einiger Stelle wirklich kurzweilig zur Sache ging, stie\u00dfen andere Abschnitte mit z\u00e4hem Verlauf leider ziemlich negativ auf. Das Pacing war unausgegoren, obgleich der rote Faden zum Gl\u00fcck nie abgerissen ist. Man konnte den Schlussfolgerungen der Figuren nicht immer folgen, einige Dialoge von der Sinnhaftigkeit leider nicht ganz verstehen. Viel wusste ich von &#8220;Projekt: Peacemaker&#8221; nicht mehr, aber schnell wurde klar, weshalb ich weite Teile des Streifens mittlerweile vergessen hatte. Die Grundidee ist nachwievor nicht verkehrt, doch eine sperrige Umsetzung kostet der Unterhaltung letztlich geh\u00f6rig Punkte und verhindern eine uneingeschr\u00e4nkte Empfehlung. \u00dcber weite pl\u00e4tscherte das Geschehen einfach vor sich hin und selbst eine gute agierende Kidman oder ein gewohnt charmanter Clooney konnten da keinen verlorenen Boden retten. 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