{"id":9041,"date":"2021-06-30T16:38:43","date_gmt":"2021-06-30T16:38:43","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9041"},"modified":"2021-06-30T16:38:43","modified_gmt":"2021-06-30T16:38:43","slug":"an-enemy-to-die-for-wenn-aus-freunden-feinde-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9041","title":{"rendered":"An Enemy to die for &#8211; Wenn aus Freunden Feinde werden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bricht eine internationale Forschungstruppe unter deutscher F\u00fchrung auf. Sie wollen die Theorie der ehemals zusammenh\u00e4ngenden Kontinente ergr\u00fcnden und einen endg\u00fcltigen Beweis f\u00fcr damalige Konstellation der Erde erbringen. Leider beginnt derweil in Europa das gro\u00dfe Ungl\u00fcck und die Forscher stehen sich gezwungenerma\u00dfen als Feinde gegen\u00fcber\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Um es gleich vorweg zu nehmen, sei gesagt, dass &#8220;An Enemy to die for&#8221; kein so richtig gro\u00dfes Hollywoodkino darstellt und der Zuschauer schon ein Faible f\u00fcr charaktergetriebene Filme besitzt sollte. Das Werk lebt von seinen Figuren und einer gewissen Vorstellungskraft im eigenen Hirn und weniger vom opulenten Effektgewittern oder bombastischen Schlachtengem\u00e4lden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handlung spielt die meiste Zeit an Board des Forschungsschiffs und fokussiert sich zumeist auf die dort vorgetragenen Dialoge. Vom Krieg bekommt man au\u00dfer in diesen Gespr\u00e4chen eigentlich nichts mit und muss sich dieses Ereignis stets selbst im Hinterkopf in Erinnerung rufen. Das klappt dank der hervorragenden Darsteller &#8211; allen voran Axel Prahl &#8211; allerdings recht gut und vor allem auch glaubhaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz seiner tollen Akteure und seiner interessanten Pr\u00e4misse konnte mich das Gezeigte jedoch nicht vollst\u00e4ndig von sich \u00fcberzeugen. Viele Elemente wirkten zu oberfl\u00e4chlich und nicht ausreichend ausformuliert. Man riss brisante Themen an und f\u00fchrte sie nicht konsequent zu Ende, obwohl oftmals wesentlich mehr drin gewesen w\u00e4re. Auch vergab man die Chance, seine sagensafte Kulisse etwas mehr in den Vordergrund zu r\u00fccken. Man sieht fast nur das Innere des Schiffes und darf nicht in den tollen Bergen der Umgebung abtauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Spannung zwischen den Parteien war jederzeit f\u00fchlbar, jedoch stelle man dies auch nicht immer so sehr in den Vordergrund. Viele Dialoge verpufften im Nichts, statt richtige Streitgespr\u00e4che auszuformulieren oder moralische Anekdoten auszupacken. Stattdessen lenkte man lieber in Richtung Action und verrannte sich bei der Entwicklung mancher Figuren.<\/p>\n\n\n\n<p>So gern ich diesem Film eine h\u00f6here Wertung attestieren m\u00f6chte, so sehr habe ich mich \u00fcber manche Details ge\u00e4rgert und kann es einfach nicht tun. Die Ausf\u00fchrung insgesamt war schon okay, aber stets hatte man das Gef\u00fchl, dass nicht alle Register ausgereizt wurden und viel spannendes Potential auf der Strecke geblieben ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Lighthouse Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bricht eine internationale Forschungstruppe unter deutscher F\u00fchrung auf. Sie wollen die Theorie der ehemals zusammenh\u00e4ngenden Kontinente ergr\u00fcnden und einen endg\u00fcltigen Beweis f\u00fcr damalige Konstellation der Erde erbringen. Leider beginnt derweil in Europa das gro\u00dfe Ungl\u00fcck und die Forscher stehen sich gezwungenerma\u00dfen als Feinde gegen\u00fcber\u2026 Fazit Um es gleich vorweg zu nehmen, sei gesagt, dass &#8220;An Enemy to die for&#8221; kein so richtig gro\u00dfes Hollywoodkino darstellt und der Zuschauer schon ein Faible f\u00fcr charaktergetriebene Filme besitzt sollte. Das Werk lebt von seinen Figuren und einer gewissen Vorstellungskraft im eigenen Hirn und weniger vom opulenten Effektgewittern oder bombastischen Schlachtengem\u00e4lden. Die Handlung spielt die meiste Zeit an Board des Forschungsschiffs und fokussiert sich zumeist auf die dort vorgetragenen Dialoge. Vom Krieg bekommt man au\u00dfer in diesen Gespr\u00e4chen eigentlich nichts mit und muss sich dieses Ereignis stets selbst im Hinterkopf in Erinnerung rufen. Das klappt dank der hervorragenden Darsteller &#8211; allen voran Axel Prahl &#8211; allerdings recht gut und vor allem auch glaubhaft. Trotz seiner tollen Akteure und seiner interessanten Pr\u00e4misse konnte mich das Gezeigte jedoch nicht vollst\u00e4ndig von sich \u00fcberzeugen. Viele Elemente wirkten zu oberfl\u00e4chlich und nicht ausreichend ausformuliert. Man riss brisante Themen an und f\u00fchrte sie nicht konsequent zu Ende, obwohl oftmals wesentlich mehr drin gewesen w\u00e4re. Auch vergab man die Chance, seine sagensafte Kulisse etwas mehr in den Vordergrund zu r\u00fccken. Man sieht fast nur das Innere des Schiffes und darf nicht in den tollen Bergen der Umgebung abtauchen. Die Spannung zwischen den Parteien war jederzeit f\u00fchlbar, jedoch stelle man dies auch nicht immer so sehr in den Vordergrund. Viele Dialoge verpufften im Nichts, statt richtige Streitgespr\u00e4che auszuformulieren oder moralische Anekdoten auszupacken. Stattdessen lenkte man lieber in Richtung Action und verrannte sich bei der Entwicklung mancher Figuren. So gern ich diesem Film eine h\u00f6here Wertung attestieren m\u00f6chte, so sehr habe ich mich \u00fcber manche Details ge\u00e4rgert und kann es einfach nicht tun. Die Ausf\u00fchrung insgesamt war schon okay, aber stets hatte man das Gef\u00fchl, dass nicht alle Register ausgereizt wurden und viel spannendes Potential auf der Strecke geblieben ist. 5,5\/10 Fotocopyright: Lighthouse Home Entertainment<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":9042,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[11,15],"class_list":["post-9041","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filmbesprechungen","tag-besprechung","tag-drama"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9041"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9041\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9054,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9041\/revisions\/9054"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/9042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}