{"id":9085,"date":"2021-07-04T09:48:50","date_gmt":"2021-07-04T09:48:50","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9085"},"modified":"2021-07-04T09:48:50","modified_gmt":"2021-07-04T09:48:50","slug":"monster-hunter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9085","title":{"rendered":"Monster Hunter"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine kleine Milit\u00e4reinheit befindet sich auf der Suche nach ihren vermissten Kollegen, als sich dann pl\u00f6tzlich ein Portal \u00f6ffnet und sie in eine merkw\u00fcrdige Parallelwelt bef\u00f6rdert. Hier werden sie alsbald von riesigen Kreaturen angegriffen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Regisseur Paul W. S. Anderson und seine Frau Milla Jovovich scheinen &#8211; \u00e4hnlich wie unser Uwe Boll &#8211; ein Patent auf die Umsetzung von Videospielen zu haben und treten wir nat\u00fcrlich wieder als dynamische Duo (die Eine vor, der Andere hinter der Kamera) auf. Vorweg sei gesagt, dass mich das Ergebnis wahrlich nicht von den Socken gehauen hat &#8211; ich jedoch auch nicht w\u00fcste, wie man die Thematik der Spiele sonst h\u00e4tte auf Zelluloid bannen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Monster Hunster&#8221; wirft Figuren und Betrachter ohne langes Intro direkt ins Geschehen und spielt z\u00fcgig seine technischen Reize aus. Die Umgebungen sind zwar karg, aber Stimmig &#8211; die Monsterkreaturen hingegen pr\u00e4chtig animiert und \u00fcberwiegend \u00fcberzeugend in Szene gesetzt. Ein Wiedererkennungswert zur Vorlage ist auf jeden Fall gegeben und sp\u00e4testens wenn kochende Katzenwesen in Erscheinung treten, schl\u00e4gt das Herz des Zockers ein wenig h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl uns Anderson einen gewissen Fan-Service liefert, bleibt der Gesamteindruck eher gemischt. Das Geschehen weist trotz zuweilen furioser Action einfach zu viele L\u00e4ngen und Ungereimtheiten auf. So wird die ach so tolle Milit\u00e4reinheit viel zu schnell ausradiert, so wird die Ausbildung von Artemis viel zu \u00f6de pr\u00e4sentiert und die quasi nicht vorhandene Handlung nicht mal ansatzweise versucht mit irgendwas aufzuwerten. Zwischen der lauthalsen Action stehen die ruhigeren Passagen in einem zu harten Kontrast, die Laune ist erst ganz oben und geht dann direkt in den Keller. Der Streifen wird instant langweilig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Darsteller haben ihre Sache &#8211; im gegebenen Rahmen &#8211; solide gemacht, ohne gr\u00f6\u00dfere Begeisterungsst\u00fcrme zu entfachen. Sie spulten ihr Programm routiniert herunter und gaben &#8211; dem Szenario geschuldet &#8211; halt keinerlei Identifikationsm\u00f6glichkeiten. Die Dialoge waren erwartungsgem\u00e4\u00df simpel und nicht der Rede wert. Die Sichtung in der englischen Originalfassung auch keinerlei Problem &#8211; schlie\u00dflich sprachen zumeist die Bilder f\u00fcr sich und brauchten keine weitere Erkl\u00e4rung.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Monster Hunter&#8221; ist sicherlich nicht die beste, aber zum Gl\u00fcck auch nicht die schlechteste Videospielumsetzung. Aufgrund seiner Ballereien, der gl\u00e4nzenden Inszenierung und nat\u00fcrlich auch wegen seiner Hauptdarstellerin ist die Verwandtschaft zu &#8220;Resident Evil&#8221; kaum zu \u00fcbersehen, weshalb dessen Freunde durchaus ahnen, was man hier erwarten darf. Die sch\u00f6ne Action l\u00e4sst ein wenig \u00fcber die langweiligen Momente hinwegschauen, der gro\u00dfe Wurf ists unterm Strich dennoch nicht geworden. Das coole Finale rettet zus\u00e4tzlich einen weiteren Ehrenpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5,5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Constantin Film<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine kleine Milit\u00e4reinheit befindet sich auf der Suche nach ihren vermissten Kollegen, als sich dann pl\u00f6tzlich ein Portal \u00f6ffnet und sie in eine merkw\u00fcrdige Parallelwelt bef\u00f6rdert. Hier werden sie alsbald von riesigen Kreaturen angegriffen&#8230; Fazit Regisseur Paul W. S. Anderson und seine Frau Milla Jovovich scheinen &#8211; \u00e4hnlich wie unser Uwe Boll &#8211; ein Patent auf die Umsetzung von Videospielen zu haben und treten wir nat\u00fcrlich wieder als dynamische Duo (die Eine vor, der Andere hinter der Kamera) auf. Vorweg sei gesagt, dass mich das Ergebnis wahrlich nicht von den Socken gehauen hat &#8211; ich jedoch auch nicht w\u00fcste, wie man die Thematik der Spiele sonst h\u00e4tte auf Zelluloid bannen k\u00f6nnen. &#8220;Monster Hunster&#8221; wirft Figuren und Betrachter ohne langes Intro direkt ins Geschehen und spielt z\u00fcgig seine technischen Reize aus. Die Umgebungen sind zwar karg, aber Stimmig &#8211; die Monsterkreaturen hingegen pr\u00e4chtig animiert und \u00fcberwiegend \u00fcberzeugend in Szene gesetzt. Ein Wiedererkennungswert zur Vorlage ist auf jeden Fall gegeben und sp\u00e4testens wenn kochende Katzenwesen in Erscheinung treten, schl\u00e4gt das Herz des Zockers ein wenig h\u00f6her. Obwohl uns Anderson einen gewissen Fan-Service liefert, bleibt der Gesamteindruck eher gemischt. Das Geschehen weist trotz zuweilen furioser Action einfach zu viele L\u00e4ngen und Ungereimtheiten auf. So wird die ach so tolle Milit\u00e4reinheit viel zu schnell ausradiert, so wird die Ausbildung von Artemis viel zu \u00f6de pr\u00e4sentiert und die quasi nicht vorhandene Handlung nicht mal ansatzweise versucht mit irgendwas aufzuwerten. Zwischen der lauthalsen Action stehen die ruhigeren Passagen in einem zu harten Kontrast, die Laune ist erst ganz oben und geht dann direkt in den Keller. Der Streifen wird instant langweilig. Die Darsteller haben ihre Sache &#8211; im gegebenen Rahmen &#8211; solide gemacht, ohne gr\u00f6\u00dfere Begeisterungsst\u00fcrme zu entfachen. Sie spulten ihr Programm routiniert herunter und gaben &#8211; dem Szenario geschuldet &#8211; halt keinerlei Identifikationsm\u00f6glichkeiten. Die Dialoge waren erwartungsgem\u00e4\u00df simpel und nicht der Rede wert. 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