{"id":9134,"date":"2021-07-06T17:48:28","date_gmt":"2021-07-06T17:48:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9134"},"modified":"2021-07-06T17:48:28","modified_gmt":"2021-07-06T17:48:28","slug":"para-wir-sind-king-staffel-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9134","title":{"rendered":"Para &#8211; Wir sind King &#8211; Staffel 1"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Gruppe von jungen M\u00e4dels schl\u00e4gt sich durch das wilde Leben von Berlin. Zwischen Party und Drogenkonsum, stehen wichtige Entscheidungen wie Hochzeit oder Job-Wahl ins Haus. Dabei halten die Freundinnen immer fest zusammen und lassen sich die Freundschaft auch von keinen Kerlen oder anderen Sorgen zerst\u00f6ren\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Para&#8221; hat mich angenehm \u00fcberrascht. Aufgrund eher negativer Kritiken war ich tats\u00e4chlich ein wenig voreingenommen und konnte diese Gem\u00fctslage gl\u00fccklicherweise schon w\u00e4hrend der ersten Episode revidieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die freche Produktion ist kein zweites &#8220;4 Blocks&#8221; oder &#8220;Dogs of Berlin&#8221; und wollte es nie sein. Hier waren manche Erwartungshaltungen wohl v\u00f6llig in die verkehrte Richtung gegangen und die Ern\u00fcchterung dann entsprechend gro\u00df. Was die Macher uns hier pr\u00e4sentieren ist weit weniger mafi\u00f6s, vielmehr aus dem Leben von jungen Menschen gegriffen &#8211; die sich inmitten einer rauen Umgebung irgendwie durchschlagen m\u00fcssen und nicht unbedingt direkt zur Unterwelt geh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Serie zeigt dabei eindrucksvoll den Spagat zwischen Leben und \u00dcberleben in Problemvierteln auf. Klingt vielleicht etwas hart gesagt, aber es wird stellenweise enorm deutlich, welche Dinge zum normalen Dasein \u00fcberwunden werden bzw. welche dramatischen Entscheidungen gelegentlich getroffen werden m\u00fcssen. Auf der einen Seite werden die Figuren noch erwachsen, auf der anderen Seite stehen ganz klare Situationen im Mittelpunkt. Dabei wirkt das Gezeigte zum Gl\u00fcck nicht aufgesetzt und trotz vieler Parallelstr\u00e4nge auch nicht \u00fcberladen oder unglaubw\u00fcrdig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die jungen Darstellerinnen haben ihre Sache ganz hervorragend und mit viel Sympathie erledigt. Man konnte sich gut in deren Gef\u00fchlswelt und Lage hineindenken und gr\u00fcbeln, wie man wohl selbst aus manch verzwickter Lage herausgekommen w\u00e4re. Sicherlich ist man von den meisten Ereignissen nicht im Entferntesten betroffen, doch nicht zuletzt wegen der gut agierenden M\u00e4dels konnte man das Treiben wunderbar greifen und mitfiebern.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Para&#8221; besteht nicht aus stumpfen Geballer oder coolem Mafiagehabe, auch ist es keine auf Hochglanz polierte Teenie-Serie mit heiler Welt und &#8220;alles wird gut&#8221;-Faktor. Vielmehr zeigt man uns hier ein realistisches Bild einer Hauptstadtjugend, die sich in einer seltsamen, fast schon be\u00e4ngstlichen Welt irgendwie durchschlagen muss. Die Vorstellung aller Beteiligten war einwandfrei, die Handlung kurzweilig geschrieben und das Gesamtresultat am Ende mehr als rund. Ich hoffe auf weitere Staffeln!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Eye See Movies (AV Visionen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Eine Gruppe von jungen M\u00e4dels schl\u00e4gt sich durch das wilde Leben von Berlin. Zwischen Party und Drogenkonsum, stehen wichtige Entscheidungen wie Hochzeit oder Job-Wahl ins Haus. Dabei halten die Freundinnen immer fest zusammen und lassen sich die Freundschaft auch von keinen Kerlen oder anderen Sorgen zerst\u00f6ren\u2026 Fazit &#8220;Para&#8221; hat mich angenehm \u00fcberrascht. Aufgrund eher negativer Kritiken war ich tats\u00e4chlich ein wenig voreingenommen und konnte diese Gem\u00fctslage gl\u00fccklicherweise schon w\u00e4hrend der ersten Episode revidieren. Die freche Produktion ist kein zweites &#8220;4 Blocks&#8221; oder &#8220;Dogs of Berlin&#8221; und wollte es nie sein. Hier waren manche Erwartungshaltungen wohl v\u00f6llig in die verkehrte Richtung gegangen und die Ern\u00fcchterung dann entsprechend gro\u00df. Was die Macher uns hier pr\u00e4sentieren ist weit weniger mafi\u00f6s, vielmehr aus dem Leben von jungen Menschen gegriffen &#8211; die sich inmitten einer rauen Umgebung irgendwie durchschlagen m\u00fcssen und nicht unbedingt direkt zur Unterwelt geh\u00f6ren. Die Serie zeigt dabei eindrucksvoll den Spagat zwischen Leben und \u00dcberleben in Problemvierteln auf. Klingt vielleicht etwas hart gesagt, aber es wird stellenweise enorm deutlich, welche Dinge zum normalen Dasein \u00fcberwunden werden bzw. welche dramatischen Entscheidungen gelegentlich getroffen werden m\u00fcssen. Auf der einen Seite werden die Figuren noch erwachsen, auf der anderen Seite stehen ganz klare Situationen im Mittelpunkt. Dabei wirkt das Gezeigte zum Gl\u00fcck nicht aufgesetzt und trotz vieler Parallelstr\u00e4nge auch nicht \u00fcberladen oder unglaubw\u00fcrdig. Die jungen Darstellerinnen haben ihre Sache ganz hervorragend und mit viel Sympathie erledigt. Man konnte sich gut in deren Gef\u00fchlswelt und Lage hineindenken und gr\u00fcbeln, wie man wohl selbst aus manch verzwickter Lage herausgekommen w\u00e4re. Sicherlich ist man von den meisten Ereignissen nicht im Entferntesten betroffen, doch nicht zuletzt wegen der gut agierenden M\u00e4dels konnte man das Treiben wunderbar greifen und mitfiebern. &#8220;Para&#8221; besteht nicht aus stumpfen Geballer oder coolem Mafiagehabe, auch ist es keine auf Hochglanz polierte Teenie-Serie mit heiler Welt und &#8220;alles wird gut&#8221;-Faktor. Vielmehr zeigt man uns hier ein realistisches Bild einer Hauptstadtjugend, die sich in einer seltsamen, fast schon be\u00e4ngstlichen Welt irgendwie durchschlagen muss. Die Vorstellung aller Beteiligten war einwandfrei, die Handlung kurzweilig geschrieben und das Gesamtresultat am Ende mehr als rund. 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