{"id":9189,"date":"2021-07-12T17:16:37","date_gmt":"2021-07-12T17:16:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9189"},"modified":"2021-07-12T17:16:37","modified_gmt":"2021-07-12T17:16:37","slug":"black-widow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9189","title":{"rendered":"Black Widow"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon als Kind wurde Natasha Romanoff das T\u00f6ten in die Wiege gelegt und ihre Seele auf ein h\u00f6heres Ziel eingeschworen. Nach ihrer Abspaltung zu den &#8220;Avengers&#8221; sollte dies der Vergangenheit angeh\u00f6ren, doch mit dem Aussuchen ihrer Schwester kochen pl\u00f6tzlich alte Erinnerungen und Rachegef\u00fchle in ihr auf\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon im Vorfeld hatte es &#8220;Black Widow&#8221; nicht gerade leicht. W\u00e4hrend die Einen \u00fcber den Sinn eines eigenst\u00e4ndigen Spielfilmes dieser Nebenfigur diskutierten, hegten die Anderen aufgrund der h\u00e4ufigen Verz\u00f6gerung des Kinostarts nunmehr deutliche Zweifel an der Qualit\u00e4t des Produktes. Pandemie hin oder her. Da ich mich nicht unbedingt als eingefleischter Marvel-Fan betrachte, konnte ich dem Treiben dann eher gef\u00fchlsneutral beiwohnen und habe mich schlichtweg \u00fcber den &#8211; versp\u00e4teten, aber doch zeitigen &#8211; Release in den eigenen vier W\u00e4nden gefreut.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht lag es an der langen Kino-Abstinenz oder die Macher haben tats\u00e4chlich den Nerv vieler Zuschauer getroffen, denn das Ergebnis wurde mit viel Lob \u00fcberh\u00e4uft. So ganz konnte ich diese \u00fcberschw\u00e4ngliche Begeisterung zwar nicht teilen, dem Film aber dennoch einen soliden Unterhaltungswert mit einigen Schauwerten bescheinigen. Der Streifen war jetzt nicht schlecht, aber auch kein \u00dcberhit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte bot wenig Neues, wurde aber immerhin mit ordentlicher Geschwindigkeit auf die Leinwand gebracht und offerierte uns immerhin ein paar gelungene Einblicke in die Hintergr\u00fcnde unserer mehr oder weniger bekannten Figuren. Zwar schlichen sich dabei hier und da kleinere L\u00e4ngen auf, doch insgesamt wollte man schon am Ball bleiben. Dialoge wurden immer wieder mit technisch perfekten Actionszenen durchmischt und sp\u00e4testens hier war volle Aufmerksamkeit garantiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders gelungen war in meinen Augen die Machart, die sich mit ihren kleinlauten Momenten und Spionage-Aktionen deutlich von den lauten Marvel-Krachern unterscheidet und uns vor allem mehr Zeit zum Sammeln liefert. Obwohl die Handlung &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; keine gro\u00dfartig neuen Ans\u00e4tze vermittelt, so konnten wir diese Eindr\u00fccke nun aber wesentlich besser verarbeiten. <\/p>\n\n\n\n<p>Erstmals treten die Figuren, die Musikuntermalung und \u00fcberhaupt die gesamte Atmosph\u00e4re deutlicher in den Vordergrund und werden nicht von stumpfen CGI-Effekten erschlagen. Man feuert auch nicht in Sachen Superhelden aus allen Rohren und konzentriert sich auf seine wesentlichen Charaktere &#8211; von denen es hier schon gen\u00fcgend f\u00fcr einen einfachen Spielfilm gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer sehenswerten Scarlett Johansson stand eine ebenso kesse Florence Pugh zur Seite &#8211; von der wir in Zukunft hoffentlich noch mehr sehen d\u00fcrfen. Leider konnten die beiden Grazien nicht ganz \u00fcber die &#8211; sagen wir mal &#8220;Anmutung&#8221; &#8211; des Werkes hinwegt\u00e4uschen. So stehen vergleichsweise authentische Momente immer wieder im krassen Kontrast zur \u00dcbertreibung. Es handelt sich ja immer noch um eine Comic-Umsetzung, aber trotzdem hatten greifbarere Elemente schon gut zum bodenst\u00e4ndigen Agenten-Thema gepasst.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich ist &#8220;Black Widow&#8221; nicht das Gelbe vom Ei und dennoch denke ich, dass die Studios auf dem richtigen Weg sind. Das Publikum verlangt nicht immer nach sich abnutzender Action und m\u00f6chte auch mal etwas Storytelling erleben. Hier punktet der Titel schon enorm, doch so richtig rund war das Gebotene leider noch nicht. Fans schauen sowieso rein, der Rest darf allerdings auch mal einen Blick auf dieses ungewohnte Format riskieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Disney<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Schon als Kind wurde Natasha Romanoff das T\u00f6ten in die Wiege gelegt und ihre Seele auf ein h\u00f6heres Ziel eingeschworen. Nach ihrer Abspaltung zu den &#8220;Avengers&#8221; sollte dies der Vergangenheit angeh\u00f6ren, doch mit dem Aussuchen ihrer Schwester kochen pl\u00f6tzlich alte Erinnerungen und Rachegef\u00fchle in ihr auf\u2026 Fazit Schon im Vorfeld hatte es &#8220;Black Widow&#8221; nicht gerade leicht. W\u00e4hrend die Einen \u00fcber den Sinn eines eigenst\u00e4ndigen Spielfilmes dieser Nebenfigur diskutierten, hegten die Anderen aufgrund der h\u00e4ufigen Verz\u00f6gerung des Kinostarts nunmehr deutliche Zweifel an der Qualit\u00e4t des Produktes. Pandemie hin oder her. Da ich mich nicht unbedingt als eingefleischter Marvel-Fan betrachte, konnte ich dem Treiben dann eher gef\u00fchlsneutral beiwohnen und habe mich schlichtweg \u00fcber den &#8211; versp\u00e4teten, aber doch zeitigen &#8211; Release in den eigenen vier W\u00e4nden gefreut. Vielleicht lag es an der langen Kino-Abstinenz oder die Macher haben tats\u00e4chlich den Nerv vieler Zuschauer getroffen, denn das Ergebnis wurde mit viel Lob \u00fcberh\u00e4uft. So ganz konnte ich diese \u00fcberschw\u00e4ngliche Begeisterung zwar nicht teilen, dem Film aber dennoch einen soliden Unterhaltungswert mit einigen Schauwerten bescheinigen. Der Streifen war jetzt nicht schlecht, aber auch kein \u00dcberhit. Die Geschichte bot wenig Neues, wurde aber immerhin mit ordentlicher Geschwindigkeit auf die Leinwand gebracht und offerierte uns immerhin ein paar gelungene Einblicke in die Hintergr\u00fcnde unserer mehr oder weniger bekannten Figuren. Zwar schlichen sich dabei hier und da kleinere L\u00e4ngen auf, doch insgesamt wollte man schon am Ball bleiben. Dialoge wurden immer wieder mit technisch perfekten Actionszenen durchmischt und sp\u00e4testens hier war volle Aufmerksamkeit garantiert. Besonders gelungen war in meinen Augen die Machart, die sich mit ihren kleinlauten Momenten und Spionage-Aktionen deutlich von den lauten Marvel-Krachern unterscheidet und uns vor allem mehr Zeit zum Sammeln liefert. Obwohl die Handlung &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; keine gro\u00dfartig neuen Ans\u00e4tze vermittelt, so konnten wir diese Eindr\u00fccke nun aber wesentlich besser verarbeiten. Erstmals treten die Figuren, die Musikuntermalung und \u00fcberhaupt die gesamte Atmosph\u00e4re deutlicher in den Vordergrund und werden nicht von stumpfen CGI-Effekten erschlagen. Man feuert auch nicht in Sachen Superhelden aus allen Rohren und konzentriert sich auf seine wesentlichen Charaktere &#8211; von denen es hier schon gen\u00fcgend f\u00fcr einen einfachen Spielfilm gibt. Einer sehenswerten Scarlett Johansson stand eine ebenso kesse Florence Pugh zur Seite &#8211; von der wir in Zukunft hoffentlich noch mehr sehen d\u00fcrfen. Leider konnten die beiden Grazien nicht ganz \u00fcber die &#8211; sagen wir mal &#8220;Anmutung&#8221; &#8211; des Werkes hinwegt\u00e4uschen. So stehen vergleichsweise authentische Momente immer wieder im krassen Kontrast zur \u00dcbertreibung. Es handelt sich ja immer noch um eine Comic-Umsetzung, aber trotzdem hatten greifbarere Elemente schon gut zum bodenst\u00e4ndigen Agenten-Thema gepasst. F\u00fcr mich ist &#8220;Black Widow&#8221; nicht das Gelbe vom Ei und dennoch denke ich, dass die Studios auf dem richtigen Weg sind. 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