{"id":9380,"date":"2021-07-28T14:27:48","date_gmt":"2021-07-28T14:27:48","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9380"},"modified":"2021-07-28T14:43:11","modified_gmt":"2021-07-28T14:43:11","slug":"knockin-on-heavens-door","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9380","title":{"rendered":"Knockin\u2019 on Heaven\u2019s Door"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Krankenhaus treffen zwei todkranke Patienten aufeinander und beschlie\u00dfen zusammen zum Meer aufzubrechen. Da sie dabei nichts mehr zu verlieren haben, legt man sich mit der Mafia an und begeht \u00dcberfalle&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Grundidee ist so simpel wie effektiv und die zugeh\u00f6rige Umsetzung extrem kurzweilig. Regisseur Thomas Jahn vereinte anno 1997 so ziemlich alles, was in der deutschen Film- und Serienlandschaft bekannt war und \u00fcbert\u00fcnchte mit guten Gags ein paar kleinere Makel in der Handlung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Streifen lebt von seinem hohem Tempo und nat\u00fcrlich der beinah schon \u00fcbertriebenen Schlagzahl an bekannten Gesichtern. Jede noch so kleine und unwichtige Rolle wurde mit bekannten Pers\u00f6nlichkeiten besetzt &#8211; und ging das Konzept dieser Produktion vollkommen auf. Was den Machern am Drehbuchinhalt fehlte, haben witzige Dialoge locker wieder Wett gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seinen eher unberechenbaren Verlauf macht das Ding eine Menge Spa\u00df. Mann kann auf dem durchgeknallten Trip nie genau vorausahnen, was als N\u00e4chstes passieren wird &#8211; zumal die Hauptakteure ja nicht mehr viel zu verlieren haben. Zwar zeichnet sich das m\u00f6gliche Finale schon recht fr\u00fch ab (hier gab es einfach nicht gen\u00fcgend Spielraum), aber dramatisch war dies nicht und minderte erst recht nichts am runden Gesamteindruck.<\/p>\n\n\n\n<p>Schweiger und Liefers gaben ein perfektes Duo, wobei Bleibtreu einen hervorragenden Gegenpart ablieferte. \u00dcberhaupt hatten alle Beteiligten sichtbar gute Laune beim Dreh und f\u00fcllten ihre noch so kurzen Auftritte mit viel Sympathie. Keineswegs au\u00dfer Acht lassen sollte man jedoch auch die hochwertige Inszenierung und der grandiose Soundtrack. Allein die geniale Interpretation des Titelliedes von &#8220;Selig&#8221; rechtfertigt das Anschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute sch\u00e4tze ich diesen Film noch wesentlich mehr, als bei seiner damaligen Ver\u00f6ffentlichung. &#8220;Knockin\u2019 on Heaven\u2019s Door&#8221; f\u00fchlt sich durch sein verschwenderisches Aufgebot ein wenig wie beispielsweise &#8220;Rossini&#8221; an &#8211; und genau hier lag seine St\u00e4rke. Schw\u00e4chen wurden gelungen weggespielt und der Unterhaltungswert war gigantisch. Wer nat\u00fcrlich weder mit deutschen Filmen, noch lokalen Darstellern etwas anfangen kann, schaut in die R\u00f6hre. Alle Anderen bekommen hingegen eine kleine Sternstunde des heimischen Kinos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>8\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Touchstone<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Im Krankenhaus treffen zwei todkranke Patienten aufeinander und beschlie\u00dfen zusammen zum Meer aufzubrechen. Da sie dabei nichts mehr zu verlieren haben, legt man sich mit der Mafia an und begeht \u00dcberfalle&#8230; Fazit Die Grundidee ist so simpel wie effektiv und die zugeh\u00f6rige Umsetzung extrem kurzweilig. Regisseur Thomas Jahn vereinte anno 1997 so ziemlich alles, was in der deutschen Film- und Serienlandschaft bekannt war und \u00fcbert\u00fcnchte mit guten Gags ein paar kleinere Makel in der Handlung. Der Streifen lebt von seinem hohem Tempo und nat\u00fcrlich der beinah schon \u00fcbertriebenen Schlagzahl an bekannten Gesichtern. Jede noch so kleine und unwichtige Rolle wurde mit bekannten Pers\u00f6nlichkeiten besetzt &#8211; und ging das Konzept dieser Produktion vollkommen auf. Was den Machern am Drehbuchinhalt fehlte, haben witzige Dialoge locker wieder Wett gemacht. Durch seinen eher unberechenbaren Verlauf macht das Ding eine Menge Spa\u00df. Mann kann auf dem durchgeknallten Trip nie genau vorausahnen, was als N\u00e4chstes passieren wird &#8211; zumal die Hauptakteure ja nicht mehr viel zu verlieren haben. Zwar zeichnet sich das m\u00f6gliche Finale schon recht fr\u00fch ab (hier gab es einfach nicht gen\u00fcgend Spielraum), aber dramatisch war dies nicht und minderte erst recht nichts am runden Gesamteindruck. Schweiger und Liefers gaben ein perfektes Duo, wobei Bleibtreu einen hervorragenden Gegenpart ablieferte. \u00dcberhaupt hatten alle Beteiligten sichtbar gute Laune beim Dreh und f\u00fcllten ihre noch so kurzen Auftritte mit viel Sympathie. 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