{"id":9545,"date":"2021-07-31T13:20:41","date_gmt":"2021-07-31T13:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9545"},"modified":"2021-07-31T13:20:41","modified_gmt":"2021-07-31T13:20:41","slug":"the-last-mercenary","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9545","title":{"rendered":"The Last Mercenary"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund von Familienangelegenheiten muss der ehemalige Geheimagent &#8211; Deckname &#8220;Der Nebel&#8221; &#8211; schnell in die alte Heimat reisen. Die damals verhandelte, politische Immunit\u00e4t seines Sohnes wurde aufgehoben und die Mafia ist nun hinter dem Knaben her&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sofern ich es noch nicht in anderen Reviews breitgetreten habe, m\u00f6chte ich hier noch einmal betonen, dass ich seit Kindheit ein gro\u00dfer Fan von Van Damme und vor allem dessen Actionfilme der 90iger bin und auf sein neues Abenteuer seit l\u00e4ngerem extrem gespannt war. Mit der R\u00fcckendeckung von Netflix konnte eigentlich wenig schief gehen &#8211; doch herausgekommen ist eine seltsame Familienkom\u00f6die, die meinen Geschmack leider nur in ganz wenigen Augenblicken treffen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichte ist nicht unbedingt neu und auch nicht sonderlich wendungsreich erz\u00e4hlt. Vater sucht Sohn, dieser kennt seinen Erzeuger \u00fcberhaupt nicht, zack kommen ein paar Freunde hinzu und die teils t\u00f6lpelhaften B\u00f6sewichte sind auch nicht fern. Nach einen durchaus launigen Auftakt kommt das Geschehen allerdings ziemlich ins Stocken und erholt sich von seiner zerfaserten Weise leider nur selten. Hin und wieder blitzen mit nett choreografierten Kampfszenen die St\u00e4rken des Meisters durch und dann haut man auch mal gelungene Gags raus &#8211; doch \u00fcber weite Teile blieben diese Highlights dies leider Mangelware.<\/p>\n\n\n\n<p>Van Damme f\u00fchlte sich inmitten seiner fragw\u00fcrdig gestylten Mitstreiter fast wie ein Fremdk\u00f6rper an und selbst wenn man sich mit der Pr\u00e4misse eines halbwegs familientauglichen Filmes abgefunden hat, passt das Bild in meinen Augen trotzdem nicht gut zusammen. Die Inszenierung mag technisch makellos sein, mit tollen Aufnahmen und warmen Farben f\u00fcr gro\u00dfe Sympathie sorgen, \u00fcber schwachen Inhalt und langatmige Passagen konnte dies nicht hinwegt\u00e4uschen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;The Last Mercenary&#8221; mag sicherlich nicht der schlechteste Vertreter auf Netflix sein und auch seine klitzekleinen Lichtblicke haben, doch f\u00fcr mich bleibt unterm Strich eine gro\u00dfe Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Gerne h\u00e4tte ich mir einen Actionfilm alter Schule gew\u00fcnscht und seien es auch nur irgendwelche Neuinterpretation bekannter Klassiker mit anderen Schaupl\u00e4tzen oder kleinen Variationen. In meinen Augen hat der hier pr\u00e4sentierte Kom\u00f6dienansatz nicht so recht funktioniert, zumal Sp\u00e4\u00dfe, Figuren und Handlung nicht so prall miteinander harmonierten. Ob der Belgier hiermit eine neue Zielgruppe erschlie\u00dfen kann, ist fraglich obendrein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>5\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: Netflix<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Aufgrund von Familienangelegenheiten muss der ehemalige Geheimagent &#8211; Deckname &#8220;Der Nebel&#8221; &#8211; schnell in die alte Heimat reisen. Die damals verhandelte, politische Immunit\u00e4t seines Sohnes wurde aufgehoben und die Mafia ist nun hinter dem Knaben her&#8230; Fazit Sofern ich es noch nicht in anderen Reviews breitgetreten habe, m\u00f6chte ich hier noch einmal betonen, dass ich seit Kindheit ein gro\u00dfer Fan von Van Damme und vor allem dessen Actionfilme der 90iger bin und auf sein neues Abenteuer seit l\u00e4ngerem extrem gespannt war. Mit der R\u00fcckendeckung von Netflix konnte eigentlich wenig schief gehen &#8211; doch herausgekommen ist eine seltsame Familienkom\u00f6die, die meinen Geschmack leider nur in ganz wenigen Augenblicken treffen konnte. Die Geschichte ist nicht unbedingt neu und auch nicht sonderlich wendungsreich erz\u00e4hlt. Vater sucht Sohn, dieser kennt seinen Erzeuger \u00fcberhaupt nicht, zack kommen ein paar Freunde hinzu und die teils t\u00f6lpelhaften B\u00f6sewichte sind auch nicht fern. Nach einen durchaus launigen Auftakt kommt das Geschehen allerdings ziemlich ins Stocken und erholt sich von seiner zerfaserten Weise leider nur selten. Hin und wieder blitzen mit nett choreografierten Kampfszenen die St\u00e4rken des Meisters durch und dann haut man auch mal gelungene Gags raus &#8211; doch \u00fcber weite Teile blieben diese Highlights dies leider Mangelware. Van Damme f\u00fchlte sich inmitten seiner fragw\u00fcrdig gestylten Mitstreiter fast wie ein Fremdk\u00f6rper an und selbst wenn man sich mit der Pr\u00e4misse eines halbwegs familientauglichen Filmes abgefunden hat, passt das Bild in meinen Augen trotzdem nicht gut zusammen. Die Inszenierung mag technisch makellos sein, mit tollen Aufnahmen und warmen Farben f\u00fcr gro\u00dfe Sympathie sorgen, \u00fcber schwachen Inhalt und langatmige Passagen konnte dies nicht hinwegt\u00e4uschen. &#8220;The Last Mercenary&#8221; mag sicherlich nicht der schlechteste Vertreter auf Netflix sein und auch seine klitzekleinen Lichtblicke haben, doch f\u00fcr mich bleibt unterm Strich eine gro\u00dfe Ern\u00fcchterung zur\u00fcck. Gerne h\u00e4tte ich mir einen Actionfilm alter Schule gew\u00fcnscht und seien es auch nur irgendwelche Neuinterpretation bekannter Klassiker mit anderen Schaupl\u00e4tzen oder kleinen Variationen. In meinen Augen hat der hier pr\u00e4sentierte Kom\u00f6dienansatz nicht so recht funktioniert, zumal Sp\u00e4\u00dfe, Figuren und Handlung nicht so prall miteinander harmonierten. 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