{"id":9778,"date":"2021-08-11T17:38:13","date_gmt":"2021-08-11T17:38:13","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9778"},"modified":"2021-08-11T17:38:13","modified_gmt":"2021-08-11T17:38:13","slug":"just-mercy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9778","title":{"rendered":"Just Mercy"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der junge Anwalt Bryan Stevenson m\u00f6chte der Welt etwas zur\u00fcckgeben und sich um spezielle, bereits zum Tode verurteilte Mandanten bem\u00fchen. Im Todestrakt macht er die Bekanntschaft mit Walter McMillian und bemerkt schnell, dass einige Dinge seines damaligen Prozesses nicht zusammenpassen und Hoffnung auf Gerechtigkeit besteht\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal finde ich klasse, dass sich Darsteller wie Michael B. Jordan f\u00fcr solche Werke mit dramatischen Hintergr\u00fcnden engagieren und Emotionen entsprechend der Materie eindringlich vermitteln. Der Verlauf an sich mag n\u00e4mlich kleinere Durchh\u00e4nger aufweisen, die Leistung der Akteure war zweifelsohne einwandfrei.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Inszenierung von &#8220;Just Mercy&#8221; war ruhig, nahezu dokumentarisch und wohl deshalb auch so glaubw\u00fcrdig. Fast schon kleinlaut wei\u00dft man auf Missst\u00e4nde und allt\u00e4glichen Rassismus hin, ohne gleich die gro\u00dfe Keule zu schwingen und die ern\u00fcchternden, reellen Eindr\u00fccke zu verw\u00e4ssern. Auch wenn die Handlung in einer anderen Epoche (80iger Jahre) angesiedelt war, so hat sich in einigen Gebieten wahrscheinlich bis heute nicht viel ver\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Kennt man Jamie Foxx eher aus lockeren Rollen, so bewies er hier nicht nur Mut zur H\u00e4sslichkeit, sondern verstand es geschickt, Gef\u00fchle nachhaltig an den Mann zu bringen. Gelegentlich schien sein Spiel ein bisschen dr\u00fcber, doch bei genauerer \u00dcberlegung waren diese Verhaltensweisen in Anbetracht seiner Lage nur verst\u00e4ndlich. Mit solchen Gestiken hantiert ein Mensch, der dem Tod ins Auge schaut und von daher hat er seinen Job wieder mal gut gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Just Mercy&#8221; war \u00fcberwiegend etwas beh\u00e4big, aber nicht umspannend. Mit seinen entlarvenden Elementen hat er stellenweise sogar etwas Angst gemacht und zum Nachdenken animiert. Es war jedenfalls sch\u00f6n zu sehen, dass auf solche tapferen Helfer mit einem Film wie diesen aufmerksam gemacht wird und deren Arbeit vielleicht eine breitere Anerkennung erh\u00e4lt. Das Werk war trotz leichter \u00dcberl\u00e4nge sehenswert und die echten Aufnahmen im Abspann rundeten den interessanten Einblick gelungen ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotoocopyright: Warner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Der junge Anwalt Bryan Stevenson m\u00f6chte der Welt etwas zur\u00fcckgeben und sich um spezielle, bereits zum Tode verurteilte Mandanten bem\u00fchen. Im Todestrakt macht er die Bekanntschaft mit Walter McMillian und bemerkt schnell, dass einige Dinge seines damaligen Prozesses nicht zusammenpassen und Hoffnung auf Gerechtigkeit besteht\u2026 Fazit Zun\u00e4chst einmal finde ich klasse, dass sich Darsteller wie Michael B. Jordan f\u00fcr solche Werke mit dramatischen Hintergr\u00fcnden engagieren und Emotionen entsprechend der Materie eindringlich vermitteln. 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