{"id":9895,"date":"2021-08-31T17:35:11","date_gmt":"2021-08-31T17:35:11","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9895"},"modified":"2021-08-31T17:35:11","modified_gmt":"2021-08-31T17:35:11","slug":"die-grosse-liebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hard-boiled-movies.de\/?p=9895","title":{"rendered":"Die gro\u00dfe Liebe"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem Heimaturlaub lernt Offizier Paul die bezaubernde S\u00e4ngerin Hanna kennen und lieben. Obwohl sie aus v\u00f6llig unterschiedlichen Welten stammen, wollen sie es miteinander versuchen. Leider verwehrt ihnen der Krieg eine l\u00e4ngere, gemeinsame Zeit\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach &#8221; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9068\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9068\" target=\"_blank\">Wunschkonzert<\/a>&#8221; ist auch der zweite, sogar noch etwas gr\u00f6\u00dfere Erfolg &#8220;Die gro\u00dfe Liebe&#8221; endlich in aufpolierter HD-Qualit\u00e4t frei erh\u00e4ltlich. Zwar tr\u00e4gt auch dieser eine &#8211; gemessen am eigentlichen Inhalt &#8211; \u00fcbertriebene FSK18-Freigabe, doch wom\u00f6glich k\u00f6nnte man unbedarfter Zuschauer mach Details nicht korrekt einordnen. Es handelt sich um ein &#8220;Kind seiner Zeit&#8221;, welches mit etwas Abstand betrachtet und bewertet werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz zu &#8220;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9068\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/wordpress.hard-boiled-movies.de\/?p=9068\" target=\"_blank\">Wunschkonzert<\/a>&#8221; hat es mir hier allerdings ein bisschen an Substanz und markanten Momenten gefehlt. Zarah Leander ist nat\u00fcrlich nicht nur toll anzuschauen und erst recht famos anzuh\u00f6ren, aber die Handlung war einfach zu seicht, austauschbar und stellenweise sogar etwas langatmig erz\u00e4hlt. Zieht man den ungem\u00fctlichen Hintergrund ab, bleibt eine simple Liebesgeschichte, die zielstrebig, vorhersehbar und wenig aufregend abgespult wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Krieg und plakativer Propaganda gab es gl\u00fccklicherweise wenig zu vermelden, doch die hier pr\u00e4sentierte heile Welt war mir einen Ticken zu dr\u00fcber. Sicherlich wollte man genau diese entspannte und herzergreifende Stimmung erzeugen, aber f\u00fcr den waschechten Cineast war diese filmische Darbietung insgesamt zu unspannend. Klar war der Titel mangels Alternativen ein riesiger Hit, doch streng genommen h\u00e4tte man seine flache Erz\u00e4hlweise seinerzeit schon kritisieren d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Optisch hat der Film wohl noch nie besser ausgeschaut. Zwar besa\u00df das 4:3 Bild einige Defekte, gewaltiges Filmkorn und gelegentlich starkes Rauschen, doch der Ton war verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut und alles durchaus problemlos genie\u00dfbar. Ich hatte vor Jahren mit wesentlich schlechteren Abz\u00fcgen Vorlieb nehmen m\u00fcssen und bin mit der aktuellen Variante h\u00f6chst zufrieden und m\u00f6chte die besprochenen technischen Makel nicht negativ bewerten. Es geht wohl einfach nicht besser.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung solcher Kunstwerke ist f\u00fcr uns informierte und aufgekl\u00e4rte Filmfreunde ein wahrer Segen. Ich finde die Einblicke in die Kinohistorie immer h\u00f6chst interessant, auch wenn hier der tats\u00e4chliche Inhalt leider etwas d\u00fcrftig ausgefallen ist. F\u00fcr die Aufbereitung und &#8220;ans Licht bringen&#8221; ein gro\u00dfes Lob, auch wenn n\u00fcchtern getrachtet nur ein passabel anschaubarer Film vorgelegt wurde. Ich dr\u00fccke mal ein Auge zu und gebe dennoch knappe 7 von 10 auf meiner pers\u00f6nlichen Skala &#8211; nicht zuletzt dank des Soundtracks, der mir beim Schreiben dieses Reviews gerade flei\u00dfig im Kopf herumschwirrt. Hoffen wir mal, dass noch mehr &#8220;Wunder geschehen&#8221; und weitere Filme dieser Art alsbald legal in den H\u00e4ndlerregalen liegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\"><strong>7\/10<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fotocopyright: WVG Medien GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalt Bei einem Heimaturlaub lernt Offizier Paul die bezaubernde S\u00e4ngerin Hanna kennen und lieben. Obwohl sie aus v\u00f6llig unterschiedlichen Welten stammen, wollen sie es miteinander versuchen. Leider verwehrt ihnen der Krieg eine l\u00e4ngere, gemeinsame Zeit\u2026 Fazit Nach &#8221; Wunschkonzert&#8221; ist auch der zweite, sogar noch etwas gr\u00f6\u00dfere Erfolg &#8220;Die gro\u00dfe Liebe&#8221; endlich in aufpolierter HD-Qualit\u00e4t frei erh\u00e4ltlich. Zwar tr\u00e4gt auch dieser eine &#8211; gemessen am eigentlichen Inhalt &#8211; \u00fcbertriebene FSK18-Freigabe, doch wom\u00f6glich k\u00f6nnte man unbedarfter Zuschauer mach Details nicht korrekt einordnen. Es handelt sich um ein &#8220;Kind seiner Zeit&#8221;, welches mit etwas Abstand betrachtet und bewertet werden muss. Im Gegensatz zu &#8220;Wunschkonzert&#8221; hat es mir hier allerdings ein bisschen an Substanz und markanten Momenten gefehlt. Zarah Leander ist nat\u00fcrlich nicht nur toll anzuschauen und erst recht famos anzuh\u00f6ren, aber die Handlung war einfach zu seicht, austauschbar und stellenweise sogar etwas langatmig erz\u00e4hlt. Zieht man den ungem\u00fctlichen Hintergrund ab, bleibt eine simple Liebesgeschichte, die zielstrebig, vorhersehbar und wenig aufregend abgespult wurde. Von Krieg und plakativer Propaganda gab es gl\u00fccklicherweise wenig zu vermelden, doch die hier pr\u00e4sentierte heile Welt war mir einen Ticken zu dr\u00fcber. Sicherlich wollte man genau diese entspannte und herzergreifende Stimmung erzeugen, aber f\u00fcr den waschechten Cineast war diese filmische Darbietung insgesamt zu unspannend. Klar war der Titel mangels Alternativen ein riesiger Hit, doch streng genommen h\u00e4tte man seine flache Erz\u00e4hlweise seinerzeit schon kritisieren d\u00fcrfen. Optisch hat der Film wohl noch nie besser ausgeschaut. Zwar besa\u00df das 4:3 Bild einige Defekte, gewaltiges Filmkorn und gelegentlich starkes Rauschen, doch der Ton war verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gut und alles durchaus problemlos genie\u00dfbar. Ich hatte vor Jahren mit wesentlich schlechteren Abz\u00fcgen Vorlieb nehmen m\u00fcssen und bin mit der aktuellen Variante h\u00f6chst zufrieden und m\u00f6chte die besprochenen technischen Makel nicht negativ bewerten. Es geht wohl einfach nicht besser. Die Ver\u00f6ffentlichung solcher Kunstwerke ist f\u00fcr uns informierte und aufgekl\u00e4rte Filmfreunde ein wahrer Segen. Ich finde die Einblicke in die Kinohistorie immer h\u00f6chst interessant, auch wenn hier der tats\u00e4chliche Inhalt leider etwas d\u00fcrftig ausgefallen ist. F\u00fcr die Aufbereitung und &#8220;ans Licht bringen&#8221; ein gro\u00dfes Lob, auch wenn n\u00fcchtern getrachtet nur ein passabel anschaubarer Film vorgelegt wurde. Ich dr\u00fccke mal ein Auge zu und gebe dennoch knappe 7 von 10 auf meiner pers\u00f6nlichen Skala &#8211; nicht zuletzt dank des Soundtracks, der mir beim Schreiben dieses Reviews gerade flei\u00dfig im Kopf herumschwirrt. 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