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Schlagwort: Hardware (Seite 4 von 6)

Sony PlayStation 5 Erfahrungsbericht

Einleitende Worte

Nach rund zwei Wochen mit der neuen Playstation 5, möchte ich – analog zum Erfahrungsbericht mit der XBOX Series X – auch ein paar Eindrücke mit euch teilen. Wieder einmal betone ich, dass es sich hier um keinen ausführlichen Test mit technischen Daten und Benchmarks handelt, sondern um bisherige Feststellungen im Bezug zur neuen Konsole.

Einrichtung, Lautstärke und Dashboard

Das Anschließen bereitete ebenso wenig Probleme, wie die Grundeinrichtung mittels einfachem Assistenten. Schon während den Basis-Einstellungen kann ein Spiel ins Laufwerk gelegt und nebenbei installiert werden.

Die eigentliche Konsole ist recht laufruhig (aber nicht unhörbar), das Laufwerk jedoch deutlich wahrnehmbar und stellenweise ähnlich nervend wie bei der normalen PS4 oder der PS4 Pro. Glücklicherweise werden die Spiele mittlerweile zum großen Teil auf die Platte installiert und das Laufwerk meist nur kurz zum Lizenzcheck (Disc eingelegt) angesteuert. So bleibt der eigentliche Spielbetrieb eher leise.

Das neue Dashboard ist aufgeräumt und nach kurzer Eingewöhnung recht intuitiv zu bedienen. Die Systemeinstellungen (Auflösung, Audioausgabe, etc.) ähneln dem Vorgänger und benötigen kein Umdenken. Spiele und Multimedia-Apps (YouTube, etc.) sind diesmal auf dem Startbildschirm in getrennten Reitern, was den Überblick verbessert. Die Navigation erfolgt zügig und ohne Verzug.

SSD, Abwärtskompatibilität und Controller

Aktuelle PS5 Spiele können (wie bei der Konkurrenz) nur auf der schnellen internen SSD-Festplatte installiert werden. Bei PS4 Spielen kann im Vorfeld festgelegt werden, dass sie beispielsweise immer auf einen externen Datenträger eingerichtet werden – alternativ können sie auch manuell in den Einstellungen (Speicher) verschoben werden.

Da der Speicher der Konsole leider stark begrenzt und aktuelle Spiele zuweilen recht groß sind, empfiehlt sich auf jeden Fall eine USB-Platte für die darauf aus lagerbaren (PS4-)Titel. Ich habe eine externe 480 GB SSD angeschlossen und darauf „Horizon“, „Days Gone“ oder „Avengers“ installiert. Einen direkten Geschwindigkeitsvergleich habe ich nicht gemacht, wollte aufgrund der kleinen internen SSD sowieso grundsätzlich auslagern und die Interne unbedingt für neue Games frei halten.

Laut Sony sollten lediglich 10 Spiele der letzten Generation nicht auf der PS5 laufen, doch in der Wirklichkeit könnte dies etwas anders anschauen. Bei mir hatten einige Titel teils heftige Grafikfehler („Days Gone“) oder bereits im Vorfeld eine Warnmeldung, dass sie nicht einwandfrei funktionieren könnten („Litte Big Planet 3“). Ansonsten habe ich bisher nur „Avengers“ recht ausgiebig gespielt und konnte hier keinerlei Probleme feststellen.

Gespielt habe ich alle Games mit dem neuen „Dual Sense Controller“ und bin bis Dato sehr zufrieden. Natürlich unterstützen die älteren PS4-Titel nicht die neuen Features, doch auch hier war das Handlung mit der geänderten Controllerform sehr gefällig. Die Akkulaufzeit habe ich nicht exakt gemessen, aber der Controller musste schon relativ häufig ans Ladekabel – was höchstwahrscheinlich der ganzen Technik im Inneren zu verdanken ist. Ansonsten zeigt insbesondere das vorinstallierte „Astro Bot“ wohin die Reise gehen kann, sofern die Entwickler die neuen Möglichkeiten auch sinnvoll nutzen. Hoffentlich bleibt es nicht bei dieser Technikdemo.

Positiv:

  • laufruhig
  • bisher sehr stabil
  • toller Controller
  • schicke Benutzeroberfläche
  • flotte SSD
  • „Astro Bot“ mitgeliefert
  • bereits eindrucksvolle Titel wie „Spider-Men: Miles Morales“ verfügbar

Neutral:

  • gewöhnungsbedürftiges Design
  • relativ groß (passt aber ins normale „HIFI“-Fach)
  • Akkulaufzeit des Controllers

Negativ:

  • mangelnde Verfügbarkeit + aktuell aufgerufene Preise
  • überschaubare Anzahl an Starttiteln
  • nicht jedes PS4-Game ist abwärtskompatibel/fehlerfrei
  • zuweilen lautes Laufwerk
  • verhältnismäßig kleine SSD (in Zukunft allerdings auch intern erweiterbar)

Fazit

Um ehrlich zu sein, kam bei der „XBOX Series X“ noch kein so echtes Next-Gen-Feeling auf. Während sich bei Microsoft alles nach behutsamer Modellpflege anfühlte, lacht mein Herz bei der „PlayStation 5“ umso mehr. Titel wie „Spider-Men: Miles Morales“ und „Astro Bot“ zeigen jetzt schon deutlich, wie Unterschiede zur letzten Generation ausschauen und was in der Zukunft zu erwarten ist.

Ich bevorzuge keine Konsole und keinen Hersteller, aber im Moment hat Sony aufgrund besserer Start-Titel noch die Nase vorn. Das wird sich im Laufe der Zeit sicherlich egalisieren und zur echten Ausnutzung der Hardware wird es erfahrungemäß noch Jahre dauern. Im Moment hat die PS5 bei mir persönlich jedenfalls mehr Eindruck hinterlassen.

Aufgrund der immer noch recht angespannten Liefersituation kann ich sowieso von einem derzeitigen Erwerb zu Mondpreisen abraten und wie bei der „XBOX“ zu einem Warten auf breitere Titelauswahl plädieren. Spätestens dann muss eh jeder Interessent entscheiden. Da ich mich immens auf ein neues „Uncharted“ oder bereits angekündigte Forstzungen von „Horizon Zero Dawn“ oder „God of War“ freue, komme ich grundsätzlich nicht um diese Daddelkiste herum.

Während ich mit der XBOX häufigere Abstürze habe, ist die Playstation hingegen sehr stabil und hat sich erst einmal bei einem Spiel aufgehängt. Jedoch hat ein Beenden und Neustarten des Titels bereits gereicht und es musste kein Reboot der Konsole durchgeführt werden. Ich hoffe, es bleibt auch so.

Sony, Playstation, Microsoft, XBOX, etc. sind eingetragene Marken.

Sony Playstation 5 Unboxing

Nach der XBOX Series X (Unboxing, Erfahrungsbericht) hat nun endlich die zweite Konsole der neuen Generation Einzug gehalten und ich möchte euch hier ein paar Bilder vom Unboxing präsentieren. Wiedermal halte ich euch nicht mit viel Text auf, sondern lasse die unten stehenden Fotos für sich sprechen. Vermutlich werde ich in den nächsten Tagen mit einem kleinen Erfahrungsbericht um die Ecke kommen. Schaut also regelmäßig vorbei!

Copyright alle Bilder: www.hard-boiled-movies.de

Microsoft XBOX Series X Erfahrungsbericht

Nach rund einer Woche möchte ich meine bisherigen Erfahrungen mit der neuen XBOX Series X mit euch teilen. Hierbei handelt es sich um keinen ausführlich Test mit Benchmarks oder Dergleichen, sondern lediglich eine subjektive Einschätzung der bisherigen Erlebnisse.

Installation, Einrichtung und Updates

Die Verkabelung (HDMI, LAN, Strom) gestaltete sich als sehr einfach und die Ersteinrichtung war mit Hilfe der Handy-App überhaupt kein Thema. Das erste System-Update dauerte nur wenige Minuten und schob sogleich ein Update für den Controller hinterher. Eine externe Festplatte (480 GB SSD von Western Digital) wurde einwandfrei an einem der hinteren USB 3.0 Ports erkannt und auf Wunsch formatiert.

Bei der Benutzernutzeroberfläche hat sich leider wenig getan. Optisch wurde sie zwar leicht aufpoliert, aber von der Struktur halte ich sie nach wie vor für Katastrophal. So unübersichtlich wie eh und je, aber immerhin etwas geschmeidiger von der Navigation. Alles fühlt sich flüssiger und schneller an.

Spiele, Kompatibilität und externe Festplatte

Bisher konnte ich nur drei aktuelle Titel („Call of Duty: Cold War“, „Assassins Creed: Valhalla“ und „Watch Dogs 3“) in Augenschein nehmen und das „Next-Gen-Feeling“ hielt sich noch stark in Grenzen. Es sind allesamt Spiele, die noch auf den Vorgängerkonsolen spielbar sind und lediglich marginale Änderungen mit sich brachten.

„Call of Duty: Cold War“ (Test) zeigte grafisch immerhin wohin die Zukunft geht und auch „AC: Valhalla“ zeigt trotz etlicher Bugs, wie eine flüssige Open-World ausschauen kann.

Beim Kauf dieser „Cross-Gen“-Titel ist jedoch explizit auf das „X“ in der rechten, oberen Ecke der Verpackung zu achten – denn nur so ist gewährleistet, dass die richtige, sprich aufpolierte Version installiert wird. Gerade bei „Call of Duty“ ist dies ein wenig verwirrend, da beide Versionen im Handel stehen und sich auf den ersten Blick nur vom Preis unterscheiden. Zwar sind auch Beide auf der „Series X“ spielbar, doch nur die teure Variante bringt die technischen Verbesserungen mit sich.

Im Laufe der Woche habe ich auch ein paar ältere Games getestet (u. A. „The Division 2“, „Past Cure“, „Call of Duty Ghosts“, „Gears of War 2“) und die liefen soweit einwandfrei. Schön ist die Möglichkeit, diese Programme auf die externe SSD zu verlagern, um Platz auf der Internen freizuschaufeln. „Series X“ Spiele können zwar auch verschoben werden, starten aber aufgrund der langsameren Geschwindigkeit nicht. Glücklicherweise gibt es hier aber einen Warnhinweis.

Richtig geärgert habe ich mich beim Antesten von XBOX 360 Titeln, von denen ich immerhin auch noch einige in der Sammlung habe und laut Microsoft zumindest teilweise auf dem neuen System weiterfunktionieren sollten. Bei „Gears of War 2“ grundsätzlich auch richtig und trotz mehrmaligen Absturz beim ersten Start irgendwann lauffähig, doch dann kam eine böse Überraschung. Speichern scheint (zumindest bei diesem alten Spiel) nur in der Cloud möglich zu sein und vorher ist eine entsprechende Anmeldung bei „XBOX Live“ notwendig. Als Offline-Zocker habe ich ein solches Abo im Moment allerdings nicht und konnte folgerichtig gar nicht erst einen Spielstand anlegen. DAS hätte man vielleicht früher mal irgendwo erwähnen können.

Abstürze und Bugs

Auf den ersten Blick scheint das System an sich stabil zu laufen, jedoch hatte ich in bzw. vor dem Spielen schon ein paar Abstürze, die glücklicherweise nur initial aufgefallen sind.

Beispiele:

  • „Call of Duty: Cold War“: Absturz im Ladebildschirm zwischen zwei Missionen
  • „AC: Valhalla“: beim zweiten Start nur schwarzer Bildschirm, dann Crash ins Hauptmenü. Beim dritten Versuch hats dann geklappt und trat nicht wieder auf.
  • „Gears of War 2“: Dreimal nach den anfänglichen Hersteller-Logos in Menü gecrasht. Beim dritten Crash war kurz ein weißer Bildschirm mit dem Schriftzug „360 Informationen (oder so Ähnlich) werden abgerufen“. Seitdem einwandfrei, aber eben ohne Speichermöglichkeit (siehe weiter oben)

Insbesondere „AC: Valhalla“ steckt zum aktuellen Zeitpunkt (Stand 18.11.2020) noch voller Bugs, wofür die XBOX grundsätzlich nichts kann. Man bleibt an Wänden hängen und stirbt hierdurch einfach irgendwann oder man läuft mitten auf der Straße und zack sitzt man plötzlich in einer Feuerschale und geht kaputt. Auch die KI hat stellenweise enorme Aussetzer und bleibt in Wänden stecken haut stets in die falsche Richtung. Ärgerlich, aber es besteht Hoffnung auf Patches – schließlich waren die meisten Teile der Reihe am Anfang nicht frei von Fehlern.

Bei „Call of Duty: Ghosts“ (ein normaler XBOX One-Titel) ist das Laufwerk besorgniserregend laut geworden und der Einzug bzw. Auswurf hat danach geklemmt. Nach einem Neustart war es wieder okay. Die Disc war sauber und ohne Kratzer – ich werde das Verhalten im Auge behalten. Laut YouTube bin ich nicht allein.

Zwischenfazit

Jede neue Konsole hat am Anfang ein paar Kinderkrankheiten und die „Series X“ macht zumindest bei mir keine Ausnahme. Grundsätzlich waren die kleinen Macken aber allesamt zu verkraften und ich hatte schon Einiges an Spaß mit dem neuen Gerät. Zwar lassen echte „Next-Gen“-Veröffentlichungen noch auf sich warten, aber die bisher gezeigten Werke verschaffen einen sanften Ausblick auf das Kommende.

Toll ist auch die Aussicht auf Optimierung älterer Games, die dann – sofern sie es nicht eh schon tun – mit höherer Auflösung und/oder höheren Frameraten laufen werden. Beispielsweise „Ghosts“ kam mir schon viel geschmeidiger und absolut ruckelfrei vor. Dabei bleibt das Teil immer schön leise und relativ kühl.

Aufgrund der eingeschränkten Spieleauswahl können Gelegenheitsspieler erst einmal aufatmen und auf bessere Verfügbarkeit warten. Bislang gibt es noch keine unausweichlichen Kaufargumente, aber als Technikfan musste ich einfach schon zugreifen und habe nun die Möglichkeit meinen „Pile of Shame“ (sprich bisher unbespielten XBOX One Spiele) mit gegebenenfalls besserer Performance nachzuholen.

Mit meinen Anschlusstrick (siehe Bericht) funktioniert auch das Zusammenspiel mit dem ASTRO A50 Headset ganz ausgezeichnet und auch hier ist der Sound (besonders bei CoD) eine Wucht.

Getestet wurde die Series X auf einem LG 75″ 4k TV und einem Optoma 4k Beamer, die Soundwiedergabe erfolgte auf einem Marantz AVR in Dolby Atmos und auf einem ASTRO A50 Headset.

Microsoft, XBOX, Call of Duty, Assassins Creed, Watch Dogs etc. sind eingetragene Marken.

Turtle Beach Recon 70X Gaming Headset

Eigentlich war die Suche nach einem Headset mit dem ASTRO A50 (Link) erst einmal abgehakt, doch bei einer gratis Beigabe zu einem Spiel zu meiner brandneuen XBOX Series X („Watch Dogs Legion“), wollte ich mir das Teil nicht entgehen lassen und hier mal ein paar Zeilen zum Besten geben.

Die schlichte Verpackung beinhaltet neben dem Headset lediglich etwas Papier -Kramm, welcher in Anbetracht der einfachen Installation wohl zu vernachlässigen ist.

Gemessen am Preis besteht das Headset durchgehend aus Kunststoff und ist immerhin erfreulich leicht. Die Ohrmuscheln bestehen aus Kunstleder und sind etwas klein, doch meine Lauscher passen grade so hinein.

Der Sitz ist anfangs etwas straff, doch selbst nach ein bisschen Zocken (~30 Minuten) und anschließendem Netflix-Abend (~2,5 Stunden) war kein Druck zu verspüren und es gab keine Kopfschmerzen. Da war ich von anderen Headsets wesentlich schlimmeres gewohnt (SteelSeries…).

Der Klang ist insgesamt recht gut. Stimmen werden klar wiedergegeben und der Sound ist angenehm bass-lastig. Natürlich kommt alles nicht so extrem klar, wie beispielsweise beim A50 daher – aber hier sprechen wir von einer anderen Preisklasse.

Durch den engeren Sitz ist die Abschirmung zur Außenwelt recht gut und benötigt so keine Features wie beispielsweise ANC.

Positiv:

  • sehr leicht
  • bequem
  • guter Klang
  • ordentlicher Bass
  • einwandfreie Geräusch-Ortung
  • Lautstärkeregelung am Ohr

Neutral:

  • viel Kunststoff

Negativ:

  • fest angebrachtes Klinkenkabel
  • Qualität des Audiokabels nicht so gut

Fazit

Immer gemessen am Preis schlägt sich das „Turtle Beach Recon 70X“ extrem wacker. Der Klang ist sehr gut und der Sitz für mich als Brillenträger sehr angehen. In anderen Reviews habe ich diesbezüglich viel Negatives gelesen und kann es einfach nicht bestätigen. Ich habe einen recht großen Kopf und keinerlei unangenehmen Druck oder dergleichen.

Die Verarbeitung ist okay, wobei ich noch kein Langzeiturteil abgeben kann. Das Headset ist schon recht leicht und wackelig, macht aber einen wesentlich besseren Eindruck als No-Name Produkte ähnlicher Region. Einzig das Kabel macht mir Sorgen. Es fühlt sich nicht so hochwertig an und könnte bei Defekt der Showstopper schlechthin werden.

Ansonsten gibt es in der Kategorie „unter 30 Euro“ eine echte Kaufempfehlung. Durch den Klinken/Cinch-Anschluss ist das Headset universell und funktioniert neben der XBOX natürlich auch an anderen Konsolen (Playstation, Switch, etc.), dem PC oder am Handy.

Preis-/Leistung: gut


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

XBOX, Playstation, Switch, etc. sind eingetragene Marken.

Microsoft XBOX Series X Unboxing

Wir schreiben den 10.11.2020 und die erste Konsole der neuen Generation ist bereits bei mir eingetroffen. Ich möchte euch noch gar nicht großartigen Werbetexten aufhalten und direkt ein paar Bilder liefern. Ein ausführlicher Erfahrungsbericht zur XBOX Series X werde ich sicherlich in den nächsten Wochen nachreichen.

Hier die Bilder:

Fotocopyright: hard-boiled-movies.de

APEMAN Native 1080P Full HD Projektor *Update*

Einleitung

Nachdem ich vom „APEMAN Native 1080P Full HD Projektor“ sehr enttäuscht war (Urteil: ungenügend), hat mich der Support kontaktiert und freundlicherweise ein neues Gerät zur Verfügung gestellt. Die Befürchtung, seinerzeit einen defekten Rückläufer bekommen zu haben (Packung war auch bereits geöffnet und leicht beschädigt), hat sich bewahrheitet – denn der neue Beamer zeigt die seinerzeit beanstandeten Mängel nicht mehr auf und ist ein rundherum gelungenes Gerät – welches viele seiner Mitstreiter in der Preisklasse sogar deutlich übertrifft.

Lieferumfang

Der Beamer kommt mit HDMI-Kabel, Cinch-Adapter (z.B. für ältere Konsolen), ein paar Gummifüßchen (hatte ich bei der Erstlieferung überhaupt nicht), sowie einer gut übersetzten, mehrsprachigen Anleitung und natürlich einer Fernbedienung.

Optik und Anschlüsse

Der Apeman Projektor kommt mit einer gebürsteten Metalloberfläche daher und wirkt sehr edel und wesentlich teurer, als es sein Anschaffungspreis vermuten lässt.

Die Linse ist – im Gegensatz zu meinem ersten Testgerät – vollkommen frei von Kratzern und bietet einen ordentlich verstellbaren Fokusring mit angenehmen Widerstand. Die Gefahr einer versehentlichen Verstellung ist gering.

Es gibt zwar nur einem HDMI-Eingang (für mich vollkommen ausreichend), dafür aber 2 USB-Anschlüsse (z.B. für die Stromversorgung eines FireSticks oder dem Abspielen von Medien) und sogar einen AV-Eingang – über den (mit beiliegendem Adapter) beispielsweise alte Konsolen oder Videorecorder angeschlossen werden können.

Einrichtung

Die Fernbedienung ist übersichtlich und liegt sehr gut in der Hand. Sie führt gut über das einfach strukturierte Menü und bietet wichtige Funktionen (z.B. Lautstärkeregelung, Trapezkorrektur) direkt per Tastendruck.

Das Menü an sich liegt in mehreren Sprachen vor und ist sehr übersichtlich aufgebaut. Neben den Bildeinstellungen kann z.B. noch ein Surround-Modus beim Klang aktiviert werden. Ansonsten das Übliche: wie ist der Beamer montiert (normal oder über Kopf) oder die obligatorische Quellenauswahl.

Extrem positiv: der „Reduzieren Sie die Anzeige„-Modus, bei der das Bild bei Bedarf auf 75% seiner Ausgangsgröße verkleinert werden kann. Dies ist praktisch, sofern das Gerät zu weit von der Leinwandwand positioniert ist und das Bild entsprechend angepasst werden muss. Bei mir hat sich letztlich eine Verkleinerung auf 78% ergeben, damit die Leinwand im Wohnzimmer passend bestrahlt werden konnte.

Bereits mit den verfügbaren Voreinstellungen ist das Bild sehr ausgewogen und angenehm. Die native Full-HD Auflösung macht sich insbesondere bei Texten (Menüs, Untertitel) bemerkbar.

Wie bei Beamern dieser Preisklasse üblich, lässt auch bei diesem Austauschgerät die Schärfe in den Rändern etwas nach. Bei Filmen spielt dies allerdings keine gravierende Rolle und auch bei Spielen (getestet mit der Playstation 4) geht das noch in Ordnung. Bei schnellen Bewegungen sind zudem keinerlei Schlieren oder Bildfehler zu erkennen. Die Ausleuchtung ist gleichmäßig und dunklere Passagen keine Hürde für das Teil.

Positiv:
– extrem leises Betriebsgeräusch
– hochwertige Verarbeitung
– sehr schönes Bild mit natürlichen Farben
– ordentliche Helligkeit

Neutral:
– zweckmäßiges Menü
– nur ein HDMI-Eingang

Negativ:

Fazit

Es war zwar ein kleiner Umweg, aber der war es letztlich mehr als wert. War das erste Modell einfach defekt, hat das neue Gerät vollkommen überzeugt und zog direkt an der Konkurrenz vorbei.

Das Bild ist scharf und farblich angenehm ausgewogen, das Lüftergeräusch überragend geräuscharm. Selbst mein teurer 4k-Beamer ist um Einiges lauter und „fiepsender“, der Apeman ist nahezu lautlos und bereits nach wenigen Schritten überhaupt nicht mehr hörbar.

Loben möchte ich zudem den herausragenden Support, der sich nach meiner ersten negativen Kritik mit mir in Verbindung gesetzt hat und unkompliziert ein Austauschgerät in Rekordzeit zukommen ließ.

Wer einen wirklich heimkinotauglichen Projektor unter 200 Euro sucht, bekommt mit dem APEMAN LC650 aktuell wahrscheinlich mit das beste (und wohl auch das leiseste) Gerät auf dem Markt. Natürlich sollte man die Räumlichkeiten etwas verdunkeln und das Gerät möglichst mittig zur Leinwand ausrichten – aber dann geht der Spaß so richtig los.

Preis-/Leistung: sehr gut

Das erste Review wurde mit Veröffentlichung dieser Besprechung entfernt.

Microsoft Surface Headphones

Einleitung

Im Grunde bin ich immer auf der Suche nach guten Kopfhörern für das tägliche Pendeln zur Arbeit und über die Jahre konnte ich schon so einige Modelle mein Eigen nennen. Vor wenigen Jahren ist Microsoft (R) auf den Zug der drahtlosen Klanggeber mit ANC aufgesprungen und aufgrund einer neuen Revision ist der Vorgänger nun erheblich im Preis gesunken (von UVP 379 Euro auf knapp 126 Euro). Ein Argument, sich diese Teile einmal genauer anzuschauen.

Verpackung und Lieferumfang

Die „Surface Headphones“ kommen in einer schlichten, aber stabilen Packverpackung daher. Die Vorderseite gewährt einen Blick auf das Design, die Rückseite gibt technische Informationen.

Zunächst begrüßt uns ein schickes Case, welches neben den eigentlichen Kopfhörern auch diverse Anschlusskabel beinhaltet – und so auf Reisen immer dabei haben lässt.

Zum Aufladen ist ein USB-C Kabel (ohne Netzadapter) enthalten. Für Geräte ohne Bluetooth (Fernseher, alte Handhelds, etc.) ist Klinke weiterhin vorhanden und ein passendes Kabel an Board.

Design und Stabilität

Über das Design lässt sich wieder mal streiten, doch mir gefallen die Teile recht schön gemacht. Das schlichte grau, in Kombination mit stabil wirkenden Bügeln hat einen Hauch von schlichter Eleganz.

Die Orhmuscheln sind extrem weich gepolstert, jedoch etwas problematisch für größere Lauscher. Meine Ohren passen gerade so hinein und werden gut umschlossen – ich könnte mir jedoch vorstellen, das nicht Jeder damit zurecht kommt.

Unter dem schicken Kunststoff befindet sich eine stabil wirkende Metalkonstruktion, die den Bügel recht sicher in seiner eingestellten Größe justiert. Die Kopfhörer passen mit meiner Konfiguration (siehe Bild) übrigens problemlos in die mitgelieferte Tasche. Das Erspart erneutes Rumgefrickel vor jeder Benutzung.

Die Anschlüsse (von links nach rechts): Ein/Aus, Mikrofon stumm, USB-Ladeanschluss, Klinkenanschluss.

Die Besonderheit: Verstellen der Laustärke über den Drehregler am rechten Ohr, Verstellen der ANC-Stärke am linken Ohr.

Setup und Klang

Nach dem ersten Koppeln und dem ersten Testlied war ich ein wenig enttäuscht. Die Kopfhörer klangen neutral und unaufgeregt. Die Verstellmöglichkeiten an den Ohrmuscheln haben ebenfalls nicht funktioniert.

Also flux die kostenlose „Surface Audio“-App aus dem Store geladen, dass geforderte Firmware-Update (drahtlos knapp 1,5 Stunden!) durchführt und schon standen die bemängelnden Funktionen zur Verfügung.

Ich verwende die Kopfhörer hauptsächlich zum Hören von Musik und nach besagtem Update hat sich der Klang merklich verbessert. Im iPhone selbst habe ich keinen Equalizer aktiviert, dafür mit dem in der „Surface Audio“-App etwas experimentiert. Im Profil „Rock“ klingt alles sehr harmonisch, mit ausreichenden Höhen und sattem Bass. Auf den ersten Blick wummern sie nicht so kräftig wie meine damaligen „Beats Studio 3“, dennoch gewöhnt man sich schnell an deren Ausgewogenheit.

Als nettes Gimmick kann das ANC („Active Noise Cancellation“) in verschiedenen Stufen (von Einfach bis Stark) justiert oder sogar die Geräusche der Außenwelt (wichtig im Straßenverkehr!) verstärkt werden. Das ANC funktioniert zuverlässig und ohne allzu drastisches Rauschen – schade jedoch, dass dessen Zustand von Außen nicht einfach zu erkennen ist und immer in der App nachgeschaut werden muss.

Das integrierte Mikrophon ist (wie mir die Gegenseite beim Telefonieren bestätigte) recht gut und sehr laut.

Positiv:
– tolles Design
– bequemer Halt
– wertige Verarbeitung
– guter Klang (Musik, Film)
– innovative Bedienung (Drehscheiben auf den Ohrmuscheln)
– Laustärke lässt sich sehr fein justieren
– solide App
– schickes Cases
– Klinkenanschluss (für meine Switch)

Neutral:
– Gewicht (für mich nicht zu schwer)
– relativ groß (lassen sich nicht komplett zusammenfalten)
– kein (Reise-) Netzteil zum Aufladen enthalten
– UVP recht hoch

Negativ:
– volle Funktion erst nach Firmware-Update
– langsames Update über Bluetooth (auch per Kabel am PC möglich)
– ANC-Status nur über APP einsehbar

Fazit

Ich habe die stark reduzierten Kopfhörer zum Testen erstanden und werde sie die nächste Zeit auch erst einmal behalten. Sie sind nicht so klein (=zusammengefaltet) und leicht wie meine bisherigen Soundcore (R), bieten aber einen stabilen Halt und schönen Klang. Die Bedienung ist vorbildlich und das mehrstufige ANC sehr effektiv. Die Muscheln liegen angenehm am Kopf (Brillenträger) und dichten ordentlich ab. Bei korrektem Sitz bekommt die Außenwelt bei normaler Lautstärke nichts mit – und dies war mir (oft unterwegs in Bus & Bahn) sehr wichtig.

Das Koppeln mit iPhone und iPad verlief problemlos und bisher auch sehr stabil. Die Reichweite ist ausreichend und das Vorhandensein eines Klinkenanschlusses in diesem Tagen wirklich Gold wert.

Die Kopfhörer haben eine unverbindliche Preisempfehlung von zirka 380 Euro, doch aufgrund einer neuen Revision („Surface Headphones 2“) ist der Preis enorm gesunken. Ich konnte die Teile bei einem großen deutschen Versandhändler für rund 126 Euro abgreifen und denke, dass sie in dieser Region ziemlich konkurrenzfähig sind.

Preis-/Leistung (UVP): befriedigend

Preis-/Leistung (Angebotspreis): gut


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

Microsoft ist eine eingetragene Marke.

ASTRO Gaming A50 Headset Test + Anschluss-Guide (Multi-Konsolen)

Einleitung

Da Headsets im Freundes- und Bekanntenkreis aktuell ein sehr beliebtes Thema sind und ich Spaß an dieser Hardware gefunden habe, wollte ich diesmal eine Klasse höher greifen. Das ASTRO A50 genießt einen ausgezeichneten Ruf und ist bei etlichen YouTubern zu bestaunen. Gebraucht bin ich nun relativ günstig an das gute Stück herangekommen und möchte hier meine Erfahrung kundtun. Obendrein möchte ich euch auch meine Tipps zum universellen Anschluss an alle heimischen Konsolen verraten.

Varianten

Das Headset kommt in zwei Varianten und jeweils mit Dockingstation daher. Einmal in grün für PC und XBOX One (R) und einmal in blau für PC und Playstation 4 (R). Beiden gemein ist die Konnektivität via optischem Kabel und USB. Mir lag zum Test die grüne Variante (XBOX) vor.

Lieferumfang + Ersteinrichtung

Neben dem Headset befindet sich besagte Dockingstation, ein optisches- und ein USB-Kabel in der Verpackung. Ich habe das Teil zunächst per USB an meinen Rechner angeschlossen, das „ASTRO Command Center“ aus dem Windows-Store heruntergeladen und ein Update durchgeführt.

Konfiguration

Im kostenlosen „Command Center“ können diverse Profile ausgewählt, angepasst und ans Headset gesendet werden. Der Profilschalter am A50 lässt bis zu drei Profile zu. Ich habe mich für ASTRO (ausgewogener Standard), PRO (optimierter Standard) und STUDIO (klang bei Musik recht gut) entschieden.

Das Headset

Die Konstruktion macht insgesamt einen sehr robusten Eindruck und lässt sich einfach verstellen. Das Design ist sicherlich Geschmackssache – mir gefällt es richtig gut.

Verarbeitung und Tragekomfort sind hervorragend. Die Ohrmuscheln sind extrem weich, anschmiegsam und drücken bei längerem Gebrauch nicht. Obendrein sind sie einfach abnehm- und gegeben falls (gegen Lederpolster) austauschbar. Gelöst wurde das Ganze per Magnet.

Von links nach rechts: Ein/Aus-Schalter, Surround-Taste, Profilschalter (3 Profile), Laustärkeregelung

Der Klang

Beim ersten Aufsetzen hat mich der Klang nicht umgehauen. Kein brachialer Bass, keine krassen Surround-Effekte. Beim genaueren Hinhören und etwas Konzentration spielte das ASTRO dann letztlich seine Stärken aus: klare, perfekt verständliche Stimmen, kein brummen, saubere und kratzfreie Musik. Meine bassverwöhnten Ohren bekamen eine ausgewogene Abmischung, die nach kurzer Zeit das erhoffte Lächeln auf die Lippen zauberte und den anfänglichen „Schock“ vergessen liesen.

Die vordefinierten Profile klingen hörbar unterschiedlich, wobei ich die PRO-Einstellung absolut bevorzuge. Die zusätzliche Surround-Taste teste ich zwar bei jedem Titel auf Neue aus, jedoch klingt mir dann alles zu „hallig“ und stellenweise überschlagen sich die Effekte unangenehm. Zu 99% deaktiviere ich dieses Feature.

Anschluss (Standard)

Am Rechner wird das Headset bzw. die Dockingstation einfach per USB angeschlossen.

An der Konsole kommt jedoch noch das optische Kabel hinzu. Vergessen sollte man dann nicht die Bitstream-Ausgabe per Optical (=Toslink) in den Einstellungen der jeweiligen Konsole zu aktivieren, damit auch unkomprimierter Ton ausgegeben wird.

Anschluss (Erweiterte Variante)

Da ich sprichwörtlicher „Konsolero“ bin und keine Lust auf ständiges Umstecken habe, wurde das Headset nun wie folgt bei mir eingebunden:

  1. Ich lasse bei allen Konsolen den Ton über HDMI und Bitstream (=unkomprimiert) ausgeben.
  2. Alles läuft zentral über den AV-Receiver, der Bild+Ton im ausgeschalteten Zustand 1:1 an den Fernseher durchschleift.
  3. An meinem LG-TV ist die Tonausgabe via internem Lautsprecher UND Optischen Ausgang aktiviert. Der optische Ausgang steht hierbei auf „Durchschleifen“ (=gibt den unkomprimierten Ton weiter)
  4. Das Headset bzw. dessen Basisstation ist optisch mit dem TV verbunden (Optical-IN) und mittels zusätzlichem Kabel wieder mit dem AV-Receiver (Optical-OUT). So wird der TV-Ton nach wie vor an den Receiver weitergeleitet
  5. Die Stromversorgung erfolgt via USB von meinem AV-Receiver, der auch im ausgeschalteten Zustand das Headset lädt.

Die Konstellation beim Zocken ist dann so: AV-Receiver aus, Headset an, Ton beim TV auf Stumm. Tonausgabe via optical auf das Headset und dort die Lautstärke an der Ohrmuschel geregelt.

Die gewünschte Konsole muss irgendwie über den Receiver angeschlossen werden (der hat auch CINCH-Eingänge), damit der Ton an den TV gelangt und dann auf das ASTRO durchgeschleift werden kann.

Die Profilkonfiguration (eigentlich nur Initial nötig) mache ich weiterhin am PC und benötige so keine spezielle Software auf der Konsole (das Command Center ist ebenfalls für XBOX und Playstation in den jeweiligen Stores kostenlos erhältlich).

Mit diesem universellen „Anschluss-Trick“ erhoffe ich mir weiterhin eine Kompatibilität mit der kommenden Konsolengeneration, die teilweise ohne optischen Ausgang (XBOX Series X) daher kommt.

Hinweis: seit dem letzten Update des Headsets und der Basisstation war mir KEIN Betrieb über ein einfach USB-Netzteil (verschiedene probiert) mehr möglich! Die Stromversorgung ging fortan nur noch über Konsole oder AV-Receiver. Keine Ahnung, welche Spannung/Kriterien plötzlich zu Grunde lagen. Vorher konnte ich das Headset ganz normal über einen USB-Anschluss der Steckendosenleiste laden, nun nicht mehr. Kein Beinbruch, aber ärgerlich, da die Kabel bei mir nicht mehr so sauber wie zuvor verlegt werden können.

Positiv:
– klarer, sauberer, ausgewogener Klang
– hoher Tragekomfort
– einfache Anpassung
– universell nutzbar (siehe Anschlusstipps)
– cooles Design
– gutes Mikrofon
– einfache Software
– Updatebar

Neutral:
– Funk-Reichweite nicht sonderlich hoch
– beigelegtes optisches Kabel sehr dünn und steif
– Platzbedarf der Docking-Station

Negativ:
– lädt nach Update nicht mehr an USB-Ladegeräten/Steckdosen
– hoher Anschaffungspreis
– ich weiß noch nicht, ob der Akku selbst wechselbar ist

Fazit

Das ASTRO A50 hat seinen Preis, liegt dafür aber in vielen Bereichen weit über den meisten günstigeren Headsets und ist dadurch nicht umsonst so sehr beliebt. Der Klang mag im ersten Moment unspektakulär wirken, doch mit laufender Spielzeit kristallisiert sich immer mehr die glasklare und saubere Akustik heraus – die ich so bei Konkurrenten (außer im reinen Kopfhörerbereich) noch nie vernommen habe. Nichts übersteuert, keine Explosion wirkt zu übertrieben und Musik fühlt sanft das Ohr. Dank der vielfältigen Anschlussmöglichkeiten (siehe Anschluss-Tipps) ist das A50 nun mein neuer Standard für sämtliche Konsolen und überdies für Fernsehen und Blu-Ray Genuss ebenfalls denkbar.

Das Headset kostet im Schnitt zirka 300 Euro, ist per Angebot jedoch meist etwas günstiger erhältlich. Gebraucht kann man es sogar für deutlich unter 100 Euro erwerben. Ich selbst habe 85 Euro bezahlt und damit absolut zufrieden.

Preis-/Leistungsverhältnis: gut


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

Sony, Playstation und XBOX sind eingetragene Marken.

Alpha Bravo GX-1 Gaming Headset

Eher per Zufall bin ich bei einem Markenkleidung-Discounter über das „Alpha Bravo GX-1 Gaming Headset“ gestolpert und habe es spontan für einen guten Kurs (~25 Euro, statt 95 Euro – bei Amazon etwas günstiger) eingesackt.

Der erste Eindruck war gemischt. Wackelige, aber durchaus solides Kunststoff soweit das Auge reicht. Auch die Ohrenpolster bestehen aus diesem Material – und nicht aus Leder.

Angeschlossen wird das Headset (wie gewohnt) per Klinke. Entweder per Single-Klinke – oder per Trennung (Audio, Mikro) via Adapter. Der USB-Anschluss ist lediglich für die Beleuchtung zuständig.

Das von Stoff ummantelte Kabel ist relativ dick und beim Bewegen etwas steif. Immerhin gibt es keine Störgeräusche und kein Verheddern.

Toll: am Kabel selbst ist ein großzügig dimensionierter Lautstärkeregler und ein Schieber, um das Mikro stumm zu stellen.

Per USB erleuchtet das Headset in blau.

Auch das bewegliche Mikro erstrahlt ebenfalls im futuristischen blau.

Kunststoff in seiner ganzen Pracht: bis auf die Befestigung (und Arretierung) der Ohrmuscheln wirkt das Teil recht günstig verarbeitet.

Spaltmaße und Look sind trotz des vielen Kunstoffs sehr gelungen.

Und hier eine Aufnahme von Vorn (mit hervorgeklappten Mikro).

Angeschlossen an meine Playstation 4 via Klinke am Controller. Leider fällt bei dieser Lösung die schicke Beleuchtung flach, da ich das USB-Kabel nicht in die Konsole stecken oder keine Powerbank hierfür verwenden möchte (funktioniert, habe ich getestet).

Positiv:
– cooler Look
– sehr guter Stereo-Ton ohne Rauschen oder Störgeräusche
– toller Klang bei Audio
– toller Klang bei Games
– sehr leicht
– liegt gut am Ohr und drückt nach Stunden (trotz Brille) kein bisschen
– ordentliche Lautstärke
– langes, stabiles Anschlusskabel

Neutral:
– sehr viel Kunststoff
– Optik gewöhnungsbedürftig (mir gefällts)
– „nur“ Stereo

Negativ:
– festes Anschlusskabel (leider typisch)
– USB-Kabel nur für die Beleuchtung, keine Zusatzeffekte am PC (mit Software)

Abschließende Worte:
Für den Angebotspreis von rund 25 Euro bin ich mit dem Headset zufrieden. Mir gefällt die wuchtige Plastik-Optik und vor allem überzeugt der klare und natürliche Sound. Da ich am PC noch mein Razor (mit 7.1 per Software) am Einsatz habe, nutze ich das GX-1 an meiner Playstation 4 und fahre damit wirklich sehr gut. Sicherlich muss ich an der Konsole auf die stylische Beleuchtung verzichten, kriegsentscheidend ist dies aber nicht. Da ich so gut wie nie mit anderen zocke, konnte ich das Mikro noch nicht testen – lobe aber, dass man es elegant „wegklappen“ kann und nicht ständig vor dem baumeln Gesicht hat. Zur UVP (rund 100 Euro) würde ich mich wahrscheinlich bei der namhafteren Konkurrenz umschauen.

Preis-/Leistung (UVP): ausreichend

Preis-Leistung (Angebot): sehr gut


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

AUTOUTLET Nintendo Switch TV Docking Station

Da sich mein Büro in den letzten Tagen mit Leinwand und Soundbar immer mehr zum Zweit-Kino bzw. Zocker-Raum verwandelt hat, wurde eine weitere Docking-Station für die Switch langsam zur Pflicht. Da das mitgelieferte Original-Dock im Wohnzimmer sein Dasein fristet, habe ich mir in Büro und Schlafzimmer bis dato mit einem simplen USB-Hub (mit Eingang für die Stromzuvor) beholfen. Da alles nun etwas eleganter platziert werden soll, habe ich mich bei einem großen Versandhändler nach weiteren Docks umgeschaut und bin beim „AUTOUTLET“ fündig geworden.

Das Dock ist erfreulich klein und leicht – und hält die Switch trotzdem standfest auf ihrer Position.

An der Front befinden sich zwei USB 2.0 Anschlüsse und einen Klinkenausgang (z.B. für Kopfhörer).

Auf der Rückseite befindet sich neben dem obligatorischen HDMI- und Netzteil-Anschluss auch ein USB 3.0 Port, der bei der original-Dock etwas versteckt im Inneren zu finden war.

Ein besonderer Clou: der Umschalter zwischen TV-Betrieb (Bildausgabe über HDMI und Ladefunktion) und Standbetrieb (Dock fungiert nur als Ständer und gibt kein Bild aus und die Konsole wird nicht geladen).

Die Anleitung ist mehrsprachig, simpel und zweckdienlich.

Im laufenden Betrieb macht das kleine Dock einen schicken Eindruck und hält die Switch trotz meiner großen Joycons recht standsicher.

Positiv:
– kompakt und formschön
– einfacher Anschluss
– 3 USB-Ports
– Umschalter TV-Betrieb/reiner Ständerbetrieb

Neutral:
– mittelprächtige Verarbeitung
– kein Netzteil (hier sei sowieso IMMER das original Nintendo empfohlen!)

Negativ:
– erkennt die Switch manchmal erst nach 2-3 mal aus- und wieder einstecken
– springt manchmal in komischen „Zwischenmodus“, sprich: die Switch gibt nur 480p und keinen Ton aus

Abschließende Worte
Gesucht wurde eine günstige Alternative zur original Dockingstation – die obendrein nett ausschaut und genügend USB-Anschlüsse für weitere Peripherie (Controller, USB-Festplatte) liefert. Im Grunde wurden diese Ansprüche zu einem moderaten Preis erfüllt, doch aufgrund der nicht immer gegebenen Funktionsweise kann ich das Teil nicht empfehlen. Ich muss die Switch (egal, ob direkt am TV/Beamer oder über einen HDMI-Umschalter) jedes Mal 2-3 aus- und wieder einstecken, damit ein Bild erscheint. Zudem wird die Switch dabei manchmal in einen komischen „Zwischenmodus“ versetzt, bei dem das Bild nur in 480p und überhaupt kein Ton ausgegeben wird. An den ersten beiden Tagen hatte ich dieses Phänomen überhaupt nicht und mittlerweile bei jedem verwenden. Wegen diesem Manko muss das Gerät Retoure gehen, ansonsten hätte es zu einem Preis von ~ 25 Euro eine echte Empfehlung gegeben. Verwendet habe ich übrigens das original Netzteil von Nintendo – welches grundsätzlich IMMER (und egal an welcher Dockingstation oder direkt an der Konsole) verwendet werden soll.

Preis-/Leistung: ungenügend


Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!

Nintendo und Switch sind eingetragene Marken.

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