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Schlagwort: Final Fantasy

Final Fantasy 7: Rebirth (Playstation 5)

Inhalt

Die Geschichte knüpft am Ende der Ereignisse von „Final Fantasy 7 Remake“ an. Cloud und seine Gefährten gelten weiterhin als dringend Tatverdächtig im Bezug auf ein Attentat auf einen Atomreaktor und werden noch immer vom mächtigen Shinra-Konzern verfolgt. Es gilt den zwielichtigen Sepiroth zu finden und die eigene Unschuld zu beweisen…

Gameplay

„Rebirth“ spiel sich im Grunde genau wie sein direkter Vorgänger. Erneut steuert ihr einen Charakter euerer Heldentruppe aus der Third-Person-Perspektive durch wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaften, zettelt in Echtzeit ablaufende Gefechte an und könnt dabei auf stetig erweiternde Spezialfähigkeiten und Kombos zugreifen.

Normalen Standard-Kämpfen kann großenteils ausgewichen werden, jedoch sind deren Belohnungen (Tränke, Erfahrungspunkte, etc.) in höheren Schwierigkeitsstufen nicht unabdingbar. Ansonsten münden die einzelnen Kapitel immer in aufregenden Bossfights, die durchaus unterschiedliche Taktiken erfordern. Hier gilt es besonders mit den Magiekräften (u.A. Blitz, Feuer, Wasser) zu experimentieren und die jeweiligen Schwächen herauszufinden.

Ansonsten haben es wieder jede Menge an Minispielen in das RPG geschafft – deren Erfüllen für das Voranschreiten der Hauptquest jedoch teilweise zwingend erforderlich ist und sich manchmal wie eine kleine Fleißaufgabe anfühlt. So müssen beispielsweise Wettrennen in bester „Mario Kart“-Manier absolviert, bestimmte Spots ala „Pokemon Snap“ fotografiert oder Kisten mühevoll in Maschinen geworfen werden.

Spielzeit

Allein für die Hauptgeschichte habe ich knapp 31 Stunden in das Spiel investiert und hatte dabei (abgesehen von einem extrem nervigen Geschicklichkeitstest) praktisch keinerlei Leerläufe erlebt.

Präsentation

Optisch war das erste Epos (gespielt auf der Playstation 4) schon eine Wucht, doch „Rebirth“ legt überall noch einmal eine kleine Schippe drauf. Zwar stören auch hier niedrig aufgelöste Texturen und kleinere Clipping-Fehler hin und wieder die Immersion, aber zum Glück blieben dies Ausnahmen. Besonders die Figuren waren extrem detailreich modelliert und die Umgebungen wunderhübsch gestaltet.

Leider hat der „Optik-Modus“ bei mir teilweise unschön geruckelt (grade in den Zwischensequenzen), so dass ich nahezu das komplette Spiel nur im Performance-Modus erleben durfte. Dieser schaut zwar weiterhin sehr beachtlich aus, weißt nur eine gewisse Unschärfe (durch die niedrigere Auflösung) auf – an die man sich zum Glück schnell gewöhnen konnte.

Positiv

  • herausragende Präsentation
  • interessante Geschichte
  • abwechslungsreiche Gebiete
  • liebenswerte Charaktere
  • angenehme Spielzeit & fast keinerlei Leerläufe
  • schnelles und spaßiges Kampfsystem
  • launige Boss-Kämpfe
  • gutes Quest-Navigationssystem
  • originelle Mini-Spielchen mit überwiegend guter Spielbarkeit

Neutral

  • ein paar weniger tolle Minispielchen, die zwangsweise absolviert werden müssen (Stichwort: Kistenwerfen)
  • Handlung fühlt sich hin und wieder leicht gestreckt an
  • manchmal ein paar niedrig aufgelöste Texturen

Negativ

  • bei mir nur im Performance-Modus flüßig spielbar
  • gegen Ende extrem dialoglastig

Fazit

Der erste Teil der aufwändig arrangierten Remake-Reihe war schon sehr beeindruckend und „Rebirth“ knüpft daran nahtlos an. Auch nach etwas längerer Pause kam man schnell wieder ins Geschehen hinein und das Kampfsystem ging nach wenigen Runden wieder angenehm flüssig von der Hand. Die Präsentation hat sich dank der Power der aktuellen Konsolengeneration optisch nochmals einen Ticken verbessert, obwohl das Game bei mir nur im Performance-Modus einigermaßen ruckelfrei spielbar war.

Wer Rollenspiele liebt und eine Playstation 5 sein Eigen nennt, wird um diesen Titel nicht herumkommen. Hier wirkte fast alles angenehm rund und von hoher Produktqualität – wirklich zu Mäkeln gab es tatsächlich nicht viel.

Einige Mini-Spielchen haben mir nicht unbedingt gefallen, aber gemessen an der Gesamtspielzeit hielt sich dieser Frust zum Glück in überschaubaren Grenzen und war spätestens bei der nächsten spektakulären Zwischensequenz wieder vergessen. Das Spiel war schlichtweg fantastisch gemacht und bereits jetzt schon eines meiner Spiele des Jahres. Hoffen wir, dass das nächste Kapitel nicht allzu lang (Gerüchte besagen zum Beginn der Playstation 6) auf sich warten lässt!

Fotocopyright: Sqaure Enix

Final Fantasy XVI (Playstation 5)

Inhalt

Das Land Valisthea wird von einer geheimnisvollen Seuche überzeugen und die Königreiche rücken zusammen. Leider jedoch nicht in friedlicher Absicht, vielmehr fordern schlimme Kriege stets weitere Opfer und ein Ende ist nicht in Sicht. Der Spieler übernimmt in diesen wirren Zeiten die Rolle von Clive, der versucht die Dinge zu kitten…

Gameplay

Der nunmehr sechzehnte offizielle Teil der Final Fantasy-Reihe geht eigene Wege und orientiert sich nicht mehr bei seinen klassischen Vorgängern. Das allgemeine Gameplay wurde sehr stark vereinfacht, Assistenten helfen auf Knopfdruck bei der Wahl der bestmöglichen Ausrüstung oder dem automatischen Vergeben von Fähigkeitspunkten.

Gespielt wird zwar – wie beim Remake von Teil 7 – aus der Third-Person Perspektive, aber die Aufgaben sind nun noch klarer definiert, bzw. das nächste Ziel stets klar vorgeben. Auf der übersichtlichen virtuellen Karte wandert man von einer Markierung zur Nächsten und das gut funktionierende „Navigationssystem“ zeigt uns stets den richtigen Weg. Das fühlt sich zwar sehr gradlinig, nahezu schlauchförmig an, verhindert aber Leerläufe – die dank des durchwachsenen Missionsdesigns dennoch aufkeimen.

Viele Aufgaben bestehen aus Fleißaufgaben und müssen für den Fortschritt aber unbedingt erfüllt werden. So klappen wir markierte Dorfbewohner für langatmigere Dialoge ab oder verbringen Gegenstände von A nach B. Glücklicherweise hält uns die leicht verworrene Geschichte trotzdem am Ball und das Kampfsystem macht fortwährend Laune.

Das Kampfsystem

Wie gesagt, die Macher rückten von alten Prinzipien ab und so musste auch das rundenbasierende Kampfsystem weichen. Die Gefechte laufen in Echtzeit ab und gehen erstaunlich gut von der Hand. Man kann den Gegner auf unterschiedliche Art (Nah oder Fern) angreifen und im richtigen Moment Ausweichen oder gar Parieren. Dies füllt dann wiederrum eine Energieleiste, die uns für eine kurze Zeit noch mächtiger attackieren lässt. Hat man das System verinnerlicht, gehen die Bosskämpfe zwar nicht schneller vonstatten (sie dauern teilweise mehrere Minuten), aber dennoch motiviert der Drang nach Perfektionismus. In vielen Kämpfen erleidet man so überhaupt keinen Schaden und freut sich über seine persönliche Optimierung – so ging es mir zuletzt bei großartigen „Guardians of the Galaxy„, wo mir der Endgegner keinerlei Kratzer mehr zugefügt hat und meiner Machtpräsentation zuschauen musste.

Präsentation

Auf den ersten Blick hat mich die Optik des neusten Final Fantasy nicht wirklich umgehen, doch auf den zweiten Blick ergaben sich viele kleine Details, die mich versöhnlich stimmten. Die Figuren waren hübsch animiert und die Effekte in den Kämpfen zuweilen atemberaubend – obgleich es auch gehörig auf die Übersicht ging. Die einzelnen Locations waren abwechslungsreich gestaltet und zuweilen atemberaubend in ihrer Architektur umgesetzt.

Der Soundtrack ging in Ordnung, schlich sich allerdings nicht so ins Ohr wie bei den vorherigen Teilen. Es gab keine einprägsame Titelmelodie oder Hymnen mit größeren Widererkennungswert. Die deutsche Synchro war gut, auch wenn nicht alle Stimmen die notwendige Betonung an den Tag gelegt haben. Nerviger die mangelnde Lippen-Synchronisation, unter der bei mir beispielsweise fast der komplette Anfangspart des Spieles litt und die auch Zwischendurch immer mal wieder aus der Immersion riss. Kann ja noch gepatcht werden.

Spielzeit

Da es im Spiel keinen Zähler gab und ich auch nicht mit der Stoppuhr vorm Fernseher gesessen habe, muss man sich auf die ungefähren Angaben aus dem Internet verlassen. Da ich nur die Hauptgeschichte und keinerlei Nebenaufgaben erledigt habe, sind die laut diversen Reviews veranschlagten 30 Stunden durchaus realistisch.

Positiv

  • packende Handlung
  • flottes und schnell erlernbares Kampfsystem
  • tolle optische Präsentation
  • ordentliche Spielzeit (Hauptmissionen)
  • schön gestaltete Schauplätze
  • große Gegngervielfalt
  • viele Hilfen (z.B. automatisches Ausrüsten oder Erlenen von Skills)

Neutral

  • Story manchmal etwas unübersichtlich
  • Kämpfe manchmal etwas unübersichtlich
  • recht gradlinig vom Spielablauf
  • keine Rätsel
  • viele Anleihen von beispielsweise „Game of Thrones“

Negativ

  • Kämpfe ziehen sich gelegentlich in die Länge
  • Quicktime-Events bei Boss-Fights
  • selbst bei den Hauptmissionen sind viele Fleißaufgaben enthalten
  • Sprachausgabe nicht immer synchron

Fazit

Vielerorts musste man hören, dass „Final Fantasy 16“ kein echtes „Final Fantasy“ mehr ist und diese Meinung konnte ich schon früh im Spielverlauf teilen. Das Werk fühlt sich mehr wie ein spielbares „Game of Thrones“, denn ein klassisches „Final Fantasy“-Erlebnis an, aber so richtig schlecht war das Resultat auf keinen Fall. Handlung und vor allem das flotte Kampfsystem generierten einen gewissen Suchtfaktor und man wollte das Ding dann auch rasch zu Ende zocken. Verwirrende Handlung oder teils unübersichtliche Schlachten hin oder her.

Zum Spiel des Jahres reicht es für mich aber nicht ganz. Auch wenn viele Faktoren extrem motivierend ausfielen, so nüchtern denke ich über manche Momente im Nachhinein nach. Die Geschichte war dann doch nicht so genial, manche Botengänge lächerlich-schnarchig und die Anleihen beim eisernen Thron doch enorm dreist – und dann doch wieder nicht konsequent genug. So hielten sich Wendungen, Gewalt oder Freizügigkeit gegenüber dem vermeintlichen Vorbild doch arg in Grenzen und alles wirkte etwas harmlos und weniger genial gescriptet.

„Final Fantasy 16“ geht neue Wege und verlor zum Glück den Spielspaß nicht. Über weite Teile wurde ich prima bei Laune gehalten und kann letztlich nur eine Empfehlung aussprechen. Das Ding ist vielleicht nicht so überragend, wie es dann teils noch knapp vorm Release gehypt wurde, aber unterm Strich ist ein sehr gutes „Action-Adventure“ herausgekommen. Bewusst verwende ich allerdings diese Bezeichnung, da der Begriff eines herkömmlichen Rollenspiels hier nicht ganz zutrifft. Die Vereinfachung vieler Elemente dürfte manchem Hardcore-Zocker zwar negativ aufstoßen, aber ich fand die Hilfefunktion durchaus hilfreich und dem Spielfluss zuträglich. Der Auftakt des 7er Remakes hat mir besser gefallen, doch als Überbrückung für die Wartezeit zum nächsten Part, eignet sich dieses Spiel hervorragend.

Grafik: 8,5/10
Sound: 7,5/10
Gameplay: 7/10
Gesamt: 8/10

Fotocopyright: Square

Final Fantasy 7 Remake (PS4)

Inhalt

Unter dem Deckmantel einer fürsorglichen Firma, steuert Shinra die Geschicke auf Midgard. Einer ihrer ehemaligen Elitesoldaten schließt sich der Widerstandsgruppe „Avalanche“ an und möchte die finsteren Machenschaften seines alten Arbeitgebers endlich offen legen…

Einleitung

Seit Release im Jahre 1997 gehört „Final Fantasy 7“ zu meinen absoluten Favoriten. Erst auf der Playstation, später auch auf dem PC habe ich Cloud und seine Kollegen auf seine epische Reise begleitet und wurde immer wieder in den Bann gezogen. Mit Skepsis habe ich die Entwicklung des Remakes über die letzten Jahre hin begleitet, war jedoch bis zu dessen Veröffentlichung noch nicht richtig angefixt. Trotzdem habe ich direkt zugeschlagen – und bin im Nachhinein sehr zufrieden mit dieser Entscheidung.

Präsentation

Ausnahmsweise beginne ich meine Besprechung mit der Präsentation, obwohl diese bei den meisten Titeln gegenüber der Spielbarkeit eine untergeordnete Rolle spielt. Bei FF7 jedoch springt die opulente Optik sofort ins Auge und der Zuschauer denkt, eine neue Konsolengeneration vor sich zu haben. Figuren und Animationen bewegen sich auf dem Niveau, welches wir sonst nur aus vorgerenderten Zwischensequenzen kennen. Die Kulissen sind detailreich und der Weitblick enorm. Manchmal vergisst man förmlich den Controller in die Hand zu nehmen, da man sich noch in einem Video glaubt und geistig noch gar nicht auf Aktion eingestellt ist.

Kleinere Abzüge gibt es hingegen für ein paar grobkörnige Texturen oder nahezu einfarbige Türen, die aus der fabelhaften Traumwelt reißen. Zum Glück sind diese Momente eher selten und der positive Eindruck überwiegt.

Der Soundtrack verdient ebenfalls besonders Lob, denn die altbekannten Tracks wurden liebevoll aufbereitet und besitzen hohen Wiedererkennungs- und „Mitsumm“-Wert. Die tolle deutsche Synchronisation ist beachtlich und nicht unbedingt selbstverständlich. Bekannte Sprecher verleihen den ehemals stummen Figuren ein tolles Sprachrohr und leisten sich keine Patzer.

Gameplay und Spielzeit

Für den ersten Durchgang habe ich 24 Stunden und 4 Minuten benötigt. Dabei habe ich mich hauptsächlich auf die Hauptstory konzentriert und relativ wenig an Nebenaufgaben erledigt. Nur selten waren diese für den Fortgang zwingend notwendig und die Belohnungen hielten sich zudem in Grenzen. Da sich einige Abschnitte sowieso schon ein wenig in die Länge gezerrt anfühlten, habe ich auf die Nebenschauplätze zudem gut verzichten können.

Der Schwierigkeitsgrad war selbst in normal recht einfach beherrschbar, erst im letzten Drittel zog das Niveau gelegentlich an. Gegen Ende kamen tatsächlich Bosse, bei denen ich einen Recken wiederbeleben musste und die üppig vorhandenen Heiltränke häufiger eingesetzt werden mussten. Bei einem Zwischenboss habe ich gar 3-4 Ansätze gebraucht, der Ober-Endboss war dagegen wieder sehr einfach.

In meinen Augen hat das Verbessern der Ausrüstung spürbar wenig an meinen Figuren geändert. Statt in teure Rüstungen habe ich lieber in Heiltränke investiert und kam damit hervorragend über die Runden. Allgemein war die Auswahl bei den Händlern sehr überschaubar und das gesamte Upgrade-System eher simpel gehalten. Dies unterstreicht den Actionlastigen Touch, den der Echtzeit-Kampfmodus unterstreicht.

Eingeteilt war das Spiel in 18 Kapitel, wobei jedes Kapitel eine geschätzte Spielzeit von 1-3 Stunden mit sich brachte. Sicherlich hätte man dank bereits erwähnter Nebenaufgaben noch etwas mehr Zeit darin verbringen können, aber als grobe Hausnummer würde ich diese Einschätzung abgeben. Der letzte Akt bestand nur noch aus Kämpfen.

Die allermeisten Passagen waren recht schlauchartig aufgebaut und luden nur selten zum Verlaufen ein. Man hat eigentlich immer direkt den richtigen Weg gefunden und tappte nur selten (bei etwas ähnlich aussehenden Kulissen) im Dunkeln. Die eingebaute Karte war schlicht, half aber bei der Orientierung. Ein echtes Navi (wie beispielsweise in „The Witcher 3“) hätte es wohl zu einfach gemacht.

Backtracking war vorhanden, hielt sich aber im Rahmen. Hin und wieder mussten bereits erkundete Gebiete erneut ausgesucht werden, meist jedoch mit ordentlichen Abkürzungen verbunden. Hat insgesamt nicht gestört.

Nerviger hingegen einige spürbare Streckungen und das wiederholte Verwenden von kleineren Knobelaufgaben. Kräne und Pumpen haben mir fast graue Haare, aberwitzige Tanzeinlagen hingegen viel Freude bereitet.

Das Kampfsystem

Rundenbasierende Schlachten mussten Kämpfe in Echtzeit weichen. Nach kurzer Eingewöhnung gehen die temporeichen Gefechte super von der Hand und letztlich war die Entscheidung hierfür aus meiner Sicht richtig. Sie verleihen dem Spiel Dynamik und gewähren insbesondere bei zeitkritischen Szenen ein besseres Handling. Man hat jederzeit die perfekte Kontrolle und das fliessende Umschalten zwischen den Charakteren funktioniert tadellos. Um ehrlich zu sein, habe ich das ausgiebige „Switchen“ erst im letzten Drittel so richtig verwendet, aber dann war es inmitten hitzigerer Duelle auch unabdingbar geworden. Wenn tolle Angriffsketten gelingen, lacht das Herz und trotz ihrer Gleichförmigkeit motivierte dies immer wieder aufs Neue. Die Esper-Animationen waren nicht mehr so lang, wie beim Original und immer wieder eine optisch eindrucksvolle Freude.

Fazit

Der episodenhafte Aufbau sorgte für Unmut und selbst bei mir im Nachhinein noch für leichte Bauchschmerzen. Der Zeitpunkt des Absprungs bzw. das kleine Finale hat zwar überaus gut gefallen, jedoch bleibt im Kopf die Unsicherheit über den Fortgang. Ich gehe schon von weiteren Episoden aus, habe aber Angst, dass es ewig lang dauern wird und der bisherige Inhalt bis dahin in Vergessenheit geraten ist.

Allen Unkenrufen zum Trotz ist „Final Fantasy 7“ ein absolutes Meisterwerk geworden und gehört in jede Sammlung. Präsentation und Spielbarkeit sind auf höchsten Niveau und motivieren bis zum Schluss. Der Titel erinnert mich irgendwie an „The Last of Us“, der zum Ende der vorherigen Konsolengeneration auch nochmal alles aus den betagten Maschinen herausgeholt hat. Ich hoffe inständig auf Fortführung – und dass alle Tugenden der Neuauflage weiterhin beibehalten und vielleicht noch ausgebaut werden. Ein kleinwenig Luft nach Oben ist gegeben. Das Ende der bisherigen Reise ist versöhnlich und macht Appetit auf Mehr. Danke Square!

Grafik: 9,5/10
Sound: 9/10
Gameplay: 8/10
Gesamt: 9,5/10

Fotocopyright: Square

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Ich habe dieses Produkt selbst erworben und es wurde mir von keinem Hersteller/Händler zur Verfügung gestellt!