Naked Bodyguard
Inhalt
Der Sohn eines Wissenschaftlers steht im Fokus von fiesen Schergen. Sie planen eine Entführung, um am wertvolle Forschungsdaten zu kommen, haben allerdings nicht mit seinem neuen Bodyguard gerechnet…
Fazit
Der deutsche Titel klingt reißerisch, doch von nackter Haut gab es hier nur wenig zu sehen – dafür an flotter und exquisit gemachter Action umso mehr.
Gekonnt wurde die simple Handlung mit viel Handkantengemenge aufgelockert und auch die kompakte Laufzeit mit knapp unter 90 Minuten trug ihren Teil zur allgemeinen Kurzweil bei. Auf dem Schirm war eigentlich immer was los und dank des hohen Tempos konnte über viel Bekanntes – oder eben die flache Handlung – hinweggeschaut werden.
Die Darsteller waren in erster Linie hübsch gecastet, konnten aber auch im actionreichen Einsatz überzeugen. Gerade unsere hübsche Hauptfigur konnte so richtig die Fetzen fliegen lassen, präsentierte einwandfreie Konfliktlösungen und garnierte das Ganze mit flotten Sprüchen. Dazu gesellte sich eine einwandfreie Inszenierung, die mit Zeitlupenaufnahmen innerhalb von auf Hochglanz polierten Bildern keine Details entgehen ließ.
Viel muss man zu einem solchen Film eigentlich gar nicht schreiben. Die weitestgehend züchtige Action dürfte Genrefans zusagen, der geschmeidige Erzählfluss über altbekannte Stränge und mangelnde Innovation hinwegsehen lassen. Unterm Strich also ein kurzweiliger Snack für Zwischendurch – der zwar nicht lange im Gedächtnis verbleiben wird, trotzdem rundum hervorragend gemundet hat.
7/10
Fotocopyright: Jiahe Pictures (Foshan) Co., Ltd.


