Inhalt
Im Nachlass ihres verschwundenen Vaters finden seine zwei Zwillingssöhne einen sonderbaren und mitunter leicht gruselig anmutenden Spielzeugaffen. Es dauert nicht lange, bis sie dessen tödliche Kräfte erkunden…
Fazit
Kurzes Inhaltsangabe und kurzes Fazit. „The Monkey“ basiert auf einer Geschichte von Gruselmeister Stephen King und bot entsprechend auch ein paar wirklich markante, herrlich blutige Momente – dazwischen leider auch ein paar kleinere Längen.
Die Handlung war simpel, dafür mit originellen Ideen und Ableben gespickt, die uns immer mal wieder schmunzeln ließen. Grundsätzlich war die schlecht vorherschaubare Geschichte sowieso ein Garant für eine gewisse Spannungskurve – deren Finale jedoch fast schon erwartungsgemäß nicht zu hundertprozentig zu überzeugen wusste.
Die Effekte (insbesondere die derben Splattereinlagen) waren handwerklich sehr gut gemacht und verfehlten auch nicht ihre Wirkung. Sicherlich kam hier auch der Computer zum Einsatz, doch insgesamt schauten die „Kleckereien“ nach ehrlicher Handwerkskunst aus und verdienten großes Lob. Die Darsteller haben ihre Sache zufriedenstellend erledigt und die Chemie untereinander (der der Zwillinge) hat gepasst.
„The Monkey“ war ein netter Splatter-Spaß für Zwischendurch und hätte mit einen noch geschmeidigeren Erzählfluss eine dicke Empfehlung verdient. So bleibt es bei solider Kosten, die nicht nur für King-Fans durchaus einen kleinen Blick wert ist – aber nicht zum absoluten Pflichtprogramm gehört.
6,5/10
Fotocopyright: PLAION PICTURES