Inhalt
Wie jeden Sommer verbringt Doug seine Ferien mit den Eltern in ihrem Haus am See. Diesmal allerdings sind neue Nachbarn eingezogen und die Ehefrau des wohlhabenden Investmentbankers verdreht dem Jugendlichen gehörig den Kopf, überredet ihn zu einer unmöglichen Tat…
Fazit
Zufällig bin ich bei Prime auf diesen Titel gestolpert und war am Ende auch froh, kein großartiges Geld hierfür auf den Kopf gehauen zu haben. Der Film an sich war zwar nicht unbedingt schlecht und unterhielt (nicht zuletzt auch wegen seiner kompakten Spielzeit) recht gut, doch er erfand das berühmte Rad einfach nicht neu und lieferte keinerlei überraschenden Wendungen.
Die Geschichte verlief nach bewährtem Schema und versuchte immerhin mit einer bezaubernden Hauptdarstellerin ein wenig von den ausgetrampelten Pfaden abzulenken, möglicherweise auf kleinere Varianten der allseits bekannten Handlung aufzuzeigen. Leider blieb es hier beim Versuchen und die Macher haben sich um keinerlei neue Impulse bemüht, waren durchwegs auf „Nummer sicher“ erpicht.
Für mein Empfinden hat die Chemie der Darsteller nicht so ganz gepasst. Allesamt lieferten eine solide Vorstellung ab, doch deren Zusammenspiel hätte ein wenig runder sein dürfen. Sicherlich beruhte das Konzept auf unterschiedlichen Figuren in möglicherweise auch unrealistischeren Konstellationen, doch irgendwie wollte der Funke bei mir nicht überspringen.
Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Für einen kurzweiligen Abend taugt der Streifen zwar schon, auf mangelnde Innovationen und nicht immer perfekt miteinander harmonierende Figuren sollte man dabei aber vorbereitet sein. Zum einmaligen Anschauen geht der Titel klar, trotzdem bot man uns streng genommen nur substanzlose Durchschnittsware an.
5,5/10
Fotocopyright: LEONINE
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