Salt
Inhalt
Seit einigen Jahren führt Evelyn Salt ein gutes Leben. Sie ist glücklich verheiratet, hat einen sicheren Job bei der CIA. Eines Tages jedoch taucht ein vermeintlicher Überläufer auf und behauptet, dass sie ein russischer Spion sei und schlimme Attentate plane. Plötzlich steht die eigentlich so loyale Agentin im Kreuzfeuer ihrer langjährigen Kollegen…
Fazit
Einen besonderen Preis für Originalität hatte “Salt” schon bei seinem damaligen Release nicht verdient, doch immerhin holten die Macher eine solide Unterhaltung bei der Sache heraus.
Angelina Jolie gab sich in Bestform und mimte die undurchsichtige Agentin mit Fingerspitzengefühl und der notwendigen Power. Andere Darstellerinnen hätte man sich im Nachhinein kaum vorstellen können – auch wenn es durchaus genügend Auswahl für diese Rolle gegeben hätte. Bei Kollegen Liev Schreiber hingegen reichte sein vertrauter Blick, um schon halbwegs glaubwürdig herüber zu kommen.
Der Plot war simpel, die Umsetzung dank hervorragendem Pacing einwandfrei. Auf dem Schirm war immer was los und zur passenden Zeit gab es immer mal wieder die Gelegenheit zum kurzen Verschnaufen. Dank des undurchsichtigen Spiels der Hauptfigur wurde die Spannung dann zusätzlich befeuert – lange war es auch dem Zuschauer nicht klar, auf welcher Seite “Salt” nun letztlich stand und welche Ziele sie verfolgt.
Action, Spannung und eine markante Hauptdarstellerin. Richtig vom Hocker hat mich “Salt” zwar noch nie gehauen und manches mal auch unfreiwillig Schmunzeln lassen, doch im Laufe der Jahre ist die Scheibe schon mehrfach im Player gelandet und lieferte immer wieder kurzweilige Unterhaltung. Genrefans machen hier absolut nichts verkehrt – und gegen eine mögliche Fortsetzung hätte ich schon damals nichts gehabt.
7/10
Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment (PLAION PICTURES)


