Detention – Die Lektion heißt Überleben
Inhalt
Einst war Sam Decker Mitglied einer Eliteeinheit, heute unterrichtet er Sport und Geschichte an einer schwierigen Schule. Als dann eines Tages finstere Gesellen in das Gebäude stürmen und seine nachsitzenden Schüler unter Beschuss nehmen, besinnt er sich zum Glück auf alte Tugenden…
Fazit
Filme mit Dolph Lundgren gehen eigentlich immer, doch Vertreter wie “Detention” gehören leider zu seinen schwächeren Werken und kann selbst beinharten Fans des Schwedens nur schwerlich empfohlen werden.
Die Handlung war austauschbar und flach. Man hat alles irgendwo schon einmal gesehen – und dann zumeist auch in einer etwas besseren Ausführung. Schlimm wäre dies eigentlich nicht gewesen, hätte der Rest nur einen Ticken besser abgeschnitten.
Besonders gestört hat mich die flache Zeichnung der Figuren. Lundgren blieb weitestgehend blass, seine Kontrahenten hingegen kamen mit ihren schlechten Punk-Outfits einfach nur lachhaft rüber. Das Gefühl einer echten Gefahrensituation wollte sich gar nicht einstellen, aller Härte und dem Beschuss von Schülern zum Trotz.
Wenigstens bei der Action hätte ich ein wenig Schwung erwartet, doch auch hier wurde bestenfalls Standardkost auf Videotheken-Niveau geboten. Es gab weder originelle, noch sonstwie erwähnenswert choreografierte Stunts und der Unterhaltungswert stagnierte auf Sparflamme.
Lundgren hatte schon ein paar brauchbare Filme, die weitestgehend unter dem großen Radar flogen, doch dieser Titel ist leider kein Geheimtipp. “Detention” war letztlich anschaubar, aber nie wirklich gut. Den günstigen Kauf auf dem Flohmarkt habe ich zwar nicht bereut, mir trotzdem ein Quäntchen mehr an Kurzweil und Spaß gewünscht.
4,5/10
Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment


