Todesstille
Inhalt
Nach dem Tod ihres Kindes, segelt ein Paar für ein paar Wochen auf dem Meer und versucht wieder einen klaren Kopf zu erhalten. Plötzlich kreuzen sich die Wege mit einem anderen Schiff, dessen gesamte Besatzung bis auf eine Person ums Leben gekommen ist. Schon kurz nachdem sie den letzten Überlebenden am Board geholt haben, manifestiert sich eine grausame Annahme…
Fazit
“Todesstille” war für mich ein äußerst effizienter Thriller, denn nach einem etwas größeren Auftakt, reduzierte sich das Treiben auf wenige Schauplätze (das Meer und zwei Schiffe) und lediglich drei Personen – deren hervorragendes Spiel für Spannung sorgte.
Die Handlung war simpel, aber ebenso effektiv. Der Spannungsbogen entfaltete sich angenehm und selbst nach Klärung des Falles, flachte die Aufmerksamkeit nicht ab. Zwar konnte man sich den ungefähren Aufgang der Geschichte bereits im Kopf ausmalen, dennoch blieb es dank der gut geschrieben Figuren recht interessant.
Neill, Kidman und Zane agierten auf Augenhöhe und passten gut zusammen. Schade allerdings, dass deren deutsche Synchronisation arg mittelprächtig ausgefallen ist, die allgemeine Sprachverständlichkeit bei dieser Soundabmischung nicht so klasse war. Ist halt auch ein älterer und womöglich auch nicht teurer produzierter Titel.
Kurzum: Thrillerfreunde machen bei “Todesstille” nichts verkehrt und erhalten einen Klassiker, der noch immer ausgezeichnet funktioniert mit seinem perfekt besetzten Kammerspiel zu überzeugen weiß.
7/10
Fotocopyright: PLAION PICTURES


