Splitsville
Inhalt
Nach der Trennung von seiner Frau, bricht für Carey eine Welt zusammen. Halt findet er bei guten Freunden, die selbst eine offene Ehe betreiben und den Trauernden mit eigenen Mitteln auf andere Gedanken bringt…
Fazit
Nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. “Splitsville” hatte seine durchaus überzogenen, witzigen und überraschend gut choreografierten Momente, dafür aber auch wenig Inhalte und einige kleinere Längen.
Der Film saß stets zwischen den Stühlen, funktionierte weder als reine Komödie, noch als Drama so richtig perfekt. Er bot zwar solide Eindrücke von beiden Genres, wusste sie aber nicht richtig miteinander zu verweben.
Den dramatischen Momenten fehlte es dank überzogener Slapstick-Einlagen schlichtweg an Dramaturgie und die lustigen Abschnitte zielen mit Übertreibungen fast am Ziel vorbei. So lieferte man sich beispielsweise eine gefühlt minutenlange Auseinandersetzung – die am Anfang noch recht spaßig erschien, sich dann aber zu sehr in die Länge zog und am Ende irgendwie seltsam-unpassend erschien.
Bemüht waren die Macher um eine gute Aussage – die man ehrlicherweise schon nach kurzer Zeit herauslesen konnte und nur leidlich zu überzeugen wusste. Alles plätscherte ein wenig vor sich hin und das Ende schien – trotz kleinerer Wendungen – nur wenig überraschend, ließ vor allem nie am Ausgang zweifeln. Zwar haben die Schauspieler – deren Chemie hier durchwegs stimmte – nett performt, aber nie so richtig ernsthaft von sich überzeugen können.
“Splitsville” hatte seine amüsanten Momente, leider auch ein paar deutlich spürbaren Längen. Ein paarmal konnte man herzhaft lachen, sich an anderer Stelle wieder ein bisschen mehr Schwung wünschen. Unterm Strich also eine durchschnittliche Angelegenheit, bei der die gewohnt attraktive Dakota Johnson immerhin ein paar genauere Blicke auf sich ziehen konnte – der Rest war einfach nur “okay”.
5,5/10
Fotocopyright: Universal Pictures


