Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss
Inhalt
Um das laute Leben in der Großstadt hinter sich zu lassen und mehr Zeit für die Familie zu finden, erwirbt Cooper Tilson ein beschauliches Anwesen auf dem Land. Während der umfangreichen Sanierungsarbeiten fallen ihm Fotos und Videos in die Hand, die schon bald einen Rückschluss auf die dunkle Vergangenheit des Objektes zulassen…
Fazit
Bereits im Jahr 2003 (oder zumindest kurz danach, als ich den Film zum ersten mal gesehen habe) konnten weder Handlung noch deren Umsetzung für Begeisterungsstürme sorgen. Die Sichtung am gestrigen Nachmittag bestätigte dies. “Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss” mag zwar ein grundsolider und vor allem sehr gut besetzter Thriller sein, doch Nichts stach hier aus der breiten Maße hervor.
Die Geschichte besaß eine gewisse Spannung und hielt bis zum bitten Ende bei Laune, trotzdem waren viele erzählerische Elemente nicht grade die Ausgeburt an Originalität und im Grunde wurden die entscheidenden Karten auch recht früh auf den Tisch gelegt. Man konnte den Zuschauer nicht mehr von seinen Gedanken abringen, irgendwann nicht mehr mit falschen Abzweigungen für Verunsicherung sorgen. Alles lief nach bewährtem Schema – wobei dies eigentlich auch eine gewisse Stärke des Streifens war.
Hier ging es nicht um übernatürliche Flüche, sondern um “reale” und vor allem nachvollziehbare Ereignisse. Keine Erscheinungen, keine Geister, sondern greifbarer Psycho-Horror, der von allen Beteiligen überzeugend an den Zuschauer gebracht wurde. Während Dennis Quaid und Stephen Dorff bei ihren Raufereien für Gänsehaut sorgten, bildete die hübsche Sharon Stone ein angenehmes und oftmals beruhigendes Kontrastprogramm hierzu. Aufmerksame Cineasten werden sogar die junge Kristen Stewart als Tochter der Familie Tilson erspähen.
“Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss” ist ein solider Thriller, dem eigentlich nur seine Ideenarmut vorgeworfen werden kann. Er hakte seine Checkliste gewissenhaft ab und leistete sich ansonsten nirgendwo echte Schwächen. Genrefans werden schon prima bei Laune gehalten – haben nur alles irgendwo schon einmal gesehen und lassen sich nicht wirklich erschrecken.
6,5/10
Fotocopyright: Touchstone Pictures


