Filmbesprechungen

Jim Carroll – In den Straßen von New York

Inhalt

Jim ist begabter Basketballspieler und hätte es bis nach ganz Oben schaffen können. Leider ziehen ihn seine Freunde und die raue Umgebung immer wieder nach unten und der Drogenkonsum nimmt zu…

Fazit

Kurze Inhaltsangabe, kurzes Fazit. Dies frühe Werk vom späteren Superstar DiCaprio sollte kein Geheimtipp mehr sein, dennoch in diesem Review noch einmal positiv hervorgehoben werden. Bereits einige Tage vor seinem Durchbruch mit “Titanic” konnte der junge Mann von seinem Talent überzeugen und mit krassen Geschichtsausdrücken durchaus das ein oder andere Mal für Gänsehaut sorgen.

Die Handlung war dabei eher bodenständig und vorherschaubar. Man erhielt keine wirklich neuen Eindrücke aus der kaputten Welt der New Yorker Jugend und auch sonst war alles ziemlich austauschbar. Die Sache mit Jims kreativen Texten brachte zwar einen kleinen Hauch von frischem Wind in die Sache, jedoch wäre man auch ohne diese eingestreuten Verse ausgekommen.

Die Inszenierung war eher nüchtern und sachlich, traf den richtigen Ton. Die mäßige deutsche Synchronisation (inkl. einer extrem schlechten 5.1-Abmischung) zerrte zwar ein wenig an der Atmosphäre, verwässerte die Aussagen in Film zum Glück nicht. Man konnte sich dennoch problemlos in die Köpfe der jungen Kerle hineindenken, ihnen am liebsten dutzende Warnrufe zukommen lassen.

Gut gemachte und gut gespielte Filme über das Erwachsenwerden – speziell im Bezug auf Erfahrung mit Drogen – gibt es reichlich und so ists für “Jim Carroll” irgendwo dazwischen nicht gerade einfach. Auch wenn es hier kaum neue Eindrücke und keinen unerwarteten Verlauf gab, unterhielt das Werk dank toller Darsteller (es sei auch Sidekick Mark Wahlberg positiv erwähnt) und lockerer Erzählweise dennoch ganz gut.

7/10

Fotocopyright: PLAION PICTURES

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