(Asien-)Filme, Serien, Videospiele, und mehr...

Schlagwort: Sci-Fi (Seite 1 von 17)

Tales from the Borderlands (Nintendo Switch)

Inhalt

Zwei Ganoven werden von einem Kopfgeldjäger gefangen genommen und erzählen ihm eine unglaubliche Geschichte rund um einen Megakonzern, einen sonderbaren Schlüssel und wie sie sich letztlich miteinander angefreundet haben…

Gameplay

Die Telltale-Spiele sind besonders für ihr Storytelling und weniger für ein tiefgründiges Gameplay bekannt – und so auch hier. Die meiste Zeit bekommen wir selbstablaufende Aktionen zu Gesicht, dürfen hin und wieder die Gespräche manipulieren oder werden in hektischen Quicktime-Events auf die Probe gestellt. Ganz selten dürfen wir unsere Figuren auch mal ein paar Schritte bewegen und die Umgebung nach Hinweisen oder verborgenen Türen absuchen.

Spielzeit

Das Spiel gliedert sich in 5 Kapitel und kommt mit einer Gesamtspielzeit von zirka 10 Stunden daher (nicht genau gestoppt, da immer Häppchenweise auf dem Weg zur Arbeit und in den Mittagspausen gespielt).

Präsentation

Optisch macht der Titel auf der Switch einen hervorragenden Eindruck. Normalerweise bin ich ja nicht der größte Fan der Cel Shading Optik, doch hier passt diese Methode wie die Faust aufs Auge. Figuren und Hintergründe wirkten glasklar, super animiert und die witzige Endzeitstimmung auf Pandora kam einfach klasse rüber.

Der Soundtrack bot ein paar coole Stücke, blieb aber sonst eher angenehm im Hintergrund. Die englische Sprachausgabe kam mit einigen markanten Stimmen daher und wirkte rundherum professionell gemacht.

Positiv

  • hübsche audiovisuelle Präsentation
  • witzige Geschichte
  • nettes Szenario
  • gut geschriebene Figuren
  • gutes Pacing

Neutral

  • Interaktion schon sehr eingeschränkt
  • gradlinig
  • nur englische Sprachausgabe

Negativ

  • hakelige Steuerung
  • teils nervige Quicktime-Events
  • schlecht verteilte Rücksetzpunkte nach dem Game Over
  • Abstürze

Fazit

Abgesehen von einigen Abstürzen („Software muss beendet werden“) und ein paar frustrierenden Quicktime-Events (mit schlecht verteilen Rücksetzpunkten, die uns einige Abschnitte gefühlt minutenlang wiederholen ließen), hatte ich meinen Spaß mit diesem Spiel. Es hat mir insgesamt zwar nicht so sehr wie „New Tales“ gefallen, aber ähnlich unterhaltsam war es schon und bot seine erinnerungswürdigen Momente.

Wer die Welt von „Borderlands“ mag und sich mit einem stark eingeschränkten Gameplay abfinden kann (oder so etwas nach einem langen Arbeitstag einfach mal sucht), wird hier dank netter Geschichte, tollen Figuren und derben Humor auf seine Kosten kommen. Ein mega Spiel ists jetzt nicht, aber ein anspruchsloser und kurzweiliger Zeitvertreib auf jeden Fall.

Fotocopyright: 2K Games

Mickey 17

Inhalt

Auf der Flucht vor brutalen Geldhaien schreibt sich Mickey bei einem Kolonialisierungsprojekt ein und verlässt mit einem großen Raumschiff die Erde gen Planeten Niflheim. Er stellt sich dabei als äußerst nützliches Crewmitglied heraus, muss er doch durch diverse Tests regelmäßig sterben und wird danach einfach neu ausgedruckt…

Fazit

Die Story klingt etwas verrückt und der Film ist es auch – was allerdings in einem völlig positiven Kontext zu werten ist und Lob in jedweder Beziehung verdient. Nach einem Titel wie Tenet hat sich Pattinson erneut in einem ungewöhnlichen Sci-Fi-Streifen verirrt und sich dabei erneut von seiner besten bzw. seinen besten Seiten (in mehrfacher Hinsicht) gezeigt.

Es gab durchaus gewisse Erwartungen an Bong Joon-ho, der mit Parasite diverse Auszeichnungen (u.A. den Oscar für den besten internationalen Film) einheimsen konnte und grundsätzlich bereits in früherer Vergangenheit mit Werken wie „The Host“, „Memories of Murder“ oder „Snowpiercer“ ein Gespür für fantastisches Kino beweisen konnte. Aus meiner Sicht war „Mickey 17“ nun ebenso ein Glücksgriff, lieferte er doch erneut erfrischende und unterhaltsame Kost ab.

Bereits nach wenigen Minuten war man voll im abgedrehten Szenario versunken, brachte die ersten Lacher, aber auch die ersten faszinierten Blicke hervor. Die futuristische Welt wurde kühl, aber sehr ansprechend und meines Empfindens auch gar nicht mal so abwegig konstruiert. Alles wirkte in sich stimmig, selbst die Idee mit dem 3D-Drucker, aus dem unsere Hauptfigur mit schöner Regelmäßigkeit ausgeworfen wurde. Glücklicherweise war diese Darstellung aber durchaus mit einem gewissen Sarkasmus garniert, so dass moralische Bedenken diesbezüglich eher hinten angestellt wurden.

Trotz einer Laufzeit von über zwei Stunden blieb das Geschehen jederzeit angenehm kurzweilig und packend. Einige Dialoge waren etwas ausschweifender, trotzdem nie zu lang ausgefallen. Man hat immer zum richtigen Zeitpunkt den Absprung gefunden, den Zuschauer nicht unnötig vollgelabert. Überdies war die Inszenierung mit ihren kühlen, aber auf Hochglanz polierten Bildern sehr schön und ein eher unauffälliger Soundtrack fiel nicht negativ ins Gewicht. Die Computereffekte wirkten meist dezent, das Design der Außerirdischen war grandios.

Vielleicht war die überzeichnete Darstellung der Figur von Mark Ruffalo nicht unbedingt der Hit und an präziser Logik sollte man auch nicht unbedingt festhalten – dann klappt es aber mit dem spaßigen Tripp nach Niflheim. Mir hat der Titel von Anfang bis Ende sehr gut gefallen und gebe für aufgeschlossene Filmfreunde gerne eine heiße Empfehlung ab. Bis dato einer der besten Streifen des Jahres und ein Anwärter auf einen Day-One-Kauf für das Heimkino. Ich freue mich auf eine erneute Sichtung!

Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)

Star Wars: Skeleton Crew – Staffel 1

Inhalt

Ein paar Kids erwecken aus Versehen in altes Raumschiff zum Leben und starten eine wilde Reise durch die Galaxis. Auf der Suche nach einem Weg zurück zur Heimat, rufen sie jedoch ein paar unliebsame Gestalten auf den Plan – die deren reichen und friedvollen Planeten eigentlich für einen Mythos hielten…

Fazit

Seid Klein auf bin ich großer Star Wars-Fan und konnte mich selbst mit den aktuelleren Kinofilmen irgendwo arrangieren, doch bei den Serienumsetzungen war ich meist raus. „Andor“ und Konsorten habe ich teilweise nach nur 1 bis 2 Episoden abgebrochen, lediglich bei „The Mandalorian“ blieb ich etwas länger dran. Die Erwartungen an „Skeleton Crew“ waren somit eher überschaubar, doch bereits nach wenigen Augenblicken konnte mich das Geschehen in seinen Bann ziehen.

Obwohl die Serie wohl auch das jüngere Publikum im Fokus hat und dies vor allem mit ihren kleinen Hauptfiguren manifestiert, so kommen auch die älteren Jahrgänge vollends auf ihre Kosten. Zwar werden wir mit ein paar bekannten Elementen wie den „X-Flüglern“ oder einigen Insider-Passagen bei Dialogen beglückt, doch für mich war es vor allem die Nähe zu Werken wie „Die Goonies“ was mich vollends abgeholt hat.

Die Produktion wirkte wie ein Abendteuer-Streifen aus den 80igern (wie gesagt „Die Goonies“, aber auch „Explorers – Ein phantastisches Abenteuer“) mit aktueller Technik bestückt und dem Star Wars-Universum als Bonus obendrauf. Der Entdeckungstrieb beim Zuschauer wurde geweckt und mit jeder Menge an originellen Ideen fortwährend am Leben gehalten.

Die einzelnen Episoden waren abwechslungsreich und mit hohem Tempo inszeniert. Es gab quasi keinerlei Leerläufe und unnötige Nebenhandlungen. Das Charakterdesign war sehr gut und deren Entwicklung im Laufe des ungewollten Ausflugs angenehm rund geschrieben. Sicherlich waren einige Elemente etwas drüber, doch zu Gunsten der Kurzweil darf man hier kein Fass aufmachen.

Bereits nach kurzer Zeit haben sich die jungen Akteure ins Herz des Betrachter gespielt, der jedoch waren es auch die Effekte aus dem Computer die uns mit ihren Reizen verzückten. Technisch muss sich diese Serie hinter keinem großen Blockbuster verstecken, lieferte uns Raumschiffanimationen und Gefechte auf allerhöchstem Niveau, generierte fremde Welten so unglaublich immersiv wie kaum zuvor.

Ich liebe „Star Wars“, doch in den letzten Jahren setzte die Reizüberflutung ein und der Bedarf an neuen Material war gedeckt. Eigentlich habe ich immer von einer anderen Serienart geträumt, doch unerwartet konnte mich „Skeleton Crew“ mit seinen positiven Abenteuer-Vibes enorm triggern und eine unterhaltsame Zeit bereiten. Ich habe den Erfolg der Serie nicht ganz auf dem Schirm, würde mich über Fortsetzung dennoch sehr freuen – auch wenn die Haupthandlung zum Glück erst einmal befriedigend auserzählt wurde.

Fotocopyright: Disney

Demolition Man

Inhalt

Wir schreiben das Jahr 2032 und die Welt hat sich extrem verändert. Als einer der größten Verbrecher aller Zeiten aus seinem Kälteschlaf erwacht, wirkt die neue Justiz nahezu machtlos und die Stadt versinkt im Chaos. Es bleibt nichts anderes übrig, als einen umstrittenen Cop aus der damaligen Zeit zu erwecken und die beiden Kontrahenten erneut aufeinander loszulassen…

Fazit

Nach eigner Aussage gehört „Demolition Man“ zu den unterschätztesten Filme seiner Kariere und dem kann ich soweit eigentlich nur beipflichten. Sicherlich hat ein Sylvester Stallone schon gänzlich andere Kaliber gedreht und dort eindeutigere Kultrollen eingenommen, aber so schlecht ist dieser Ausflug in Sci-Fi-Gefilde nicht gewesen und deren Alterung hat das Werk recht gut überlebt.

Der Streifen nimmt sich selbst nicht zu ernst und besaß dennoch eine angenehm kühlere, fast düstere Grundstimmung – die sogar mit sozialkritischen Argumentationen nicht hinter dem Berg hielt. Es gab immer wieder nette Anspielung auf unschöne Dinge in der Vergangenheit, gleichzeitig konnte man sich bei der Darstellung der ach so tollen Zukunft immer wieder an den Kopf greifen.

Wie dem aber auch sei: die veränderten Umstände bildeten eine prima Ausgangslage für das fulminante Aufeinandertreffen zweier großer Stars, die sich hier wirklich Nichts geschenkt haben. Sowohl Stallone, als auch sein Gegenspieler Wesley Snipes haben hier so richtig aufdreht und schienen sichtbar Spaß an Ihrer Arbeit gehabt zu haben.

Die Gefechte waren hübsch choreografiert und die Auswirkungen der Zerstörungsorgien zum Glück auch wie erwartet. Das Ganze wurde in einem durchwegs hübschen Settings zum Besten gegeben und die präsentierte Welt wirkte mitsamt all ihren Ecken und Kanten durchaus greifbar und Glaubwürdig. Witzige Kostüme, Ausrüstungsgegenstände und andere kleine Details trugen ihren Teil zur Immersion bei, lockere Sprüche hingegen sorgten fortwährend für ein breites Grinsen.

Streng genommen ist „Demolition Man“ gar nicht mal so gut und kam seinerzeit als wahrscheinlich auch relativ teuer angekündigter Blockbuster nicht überall wie erwartet an – aber im Grunde macht der Titel wenig falsch und hat im Laufe der Jahre stark an Kultfaktor zugelegt. Grade weil er eher einfach gestrickt und stellenweise arg vorherschaubar erscheint und diese Dinge gar nicht leugnet, macht er großen Spaß. Man bekommt einen sehenswerten Kampf zweier genial agierender Darsteller und verzichtet auf verkopfte Zukunftsvisionen, die hier nur störend gewesen wären. Für mich jedenfalls ein Titel, der seinen regelmäßigen Platz im Player verdient hat und als reines Unterhaltungskino einwandfrei funktioniert.

Fotocopyright: Warner Bros (Universal Pictures)

Judge Dredd

Inhalt

In ferner Zukunft existieren nur noch drei große Städte und das Gesetz wird darin von so genannten „Judges“ vertreten – die quasi Richter und Henker in einer Person vereinen. Einer von ihnen ist Judge Dredd, dessen Legendenstatus nach einer Intrige jedoch zu bröckeln beginnt und er nun um sein Überleben kämpfen muss…

Fazit

Seit jeher gilt diese Umsetzung der „Judge Dredd“-Vorlage für mich als einer der bestem Comicumsetzungen überhaupt – und das hat viele Gründe. Der Streifen kommt mit einer tollen 90iger Jahre Optik daher, setzt viel auf handgemachte Effekte und Kulissen, bewahrte trotz einiger Fremdschäm-Momente eine gewisse Ernsthaftigkeit bei und besaß ein einfach nahezu perfektes Pacing.

Der Streifen liefert eigentlich alles, was man als Comic- und Actionfan zu schätzen weiß und hob sich dank ausgefallenen (aber nicht zu überspitzen) Design aus der Maße heraus. Auch wenn die Geschichte an sich wenig originell erschien und arg zusammenkonstruiert wirkte, war sie nicht schlecht und wusste vor allem spaßig bei Laune zu halten.

Neben einem mit Stallone perfekt besetzten Titelhelden gab es mit Jürgen Prochnow und Armand Assante noch richtig markante Gegenspieler ohne Schnörkel oder gesellschaftlich hippen Auftreten – wie es eben heute leider oft der Fall ist. Nicht vergessen möchte ich allerdings auch nicht großartige Nebenfiguren wie Max von Sydow oder erstaunlicherweise auch Rob Schneider – der mich weder davor, noch danach so überzeugt und wenig genervt hat wie hier.

Der Film besaß einen Look, den aktuelle Produktionen aus dem Hause Disney und Konsorten nicht erreichen. Hier wirkte noch alles von Hand gemacht und auf frühe CGI-Experimente ließ man sich nur zaghaft ein. Alles ist prima gealtert und schaut verdammt genial aus – was für dickte Pluspunkte auf der Haben-Seite sorgt. Eine markante Vertonung tat ihr Übriges.

Die Kostüme, insbesondere aber Gestik und Dialoge („Ich wusste, dass er das sagt“) sorgen zwar oftmals für Schmutzler, können nach kurzer Zeit aber mitgesprochen und abgefeiert werden. Die Macher haben einfach ihr Ding durchgezogen und am Ende ein harmonisches Gesamtbild – welches perfekt zur Comicherkunft passt – abgeliefert. Andere haben sich hierbei überhoben, Dredd zieht gnadenlos durch.

Wie Eingangs bereits erwähnt ist diese Umsetzung von „Judge Dredd“ wirklich genial und kultverdächtig hoch zehn. Sicherlich war die spätere Interpretation mit Karl Urban auch ziemlich cool ausgefallen, doch von Stil und der Atmosphäre unterscheiden sie sich trotz gleicher Titelfigur absolut grundlegend. Wer solche Filme liebt und den Charme der 90iger noch zu schätzen weiß, erhält hier ein brachiales Popcorn-Kino erster Güte und erfreut sich zudem an einem fantastischen Cast.

Fotocopyright: Vcl

Last Signal (PC)

Inhalt

Der Spieler befindet sich auf einer Raumstation im Weltall. Er verabschiedet sich noch einmal von seiner Frau und betritt ein schwarzes Loch…

Gameplay

„Last Signal“ ist ein klassischer Walking-Simulator mit all seinen Vor- und Nachteilen. Gespielt wird das Spiel aus der Ich-Perspektive und die Handlungsmöglichkeiten sind begrenzt. Man läuft ausschließlich auf einer Raumstation umher, öffnet Türen oder betätigt einen Fahrstuhl. Klassische Rätsel oder echte Actioneinlagen waren nicht vorhanden, dafür hin und wieder Textboxen mit unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten zu durchforsten.

Spielzeit

Schon zu Beginn des Spieles rufen die Entwickler eine überschaubare Spielzeit zwischen 25 und 30 Minuten aus, machen zudem auf eine fehlende Speicherfunktion aufmerksam. Benötigt habe ich ziemlich genau 23 Minuten bis zum Abspann – wobei es aufgrund der getroffenen Entscheidungen auch andere Enden und somit eine erhöhte Gesamtspielzeit gäbe.

Präsentation

Optisch schaute das Programm vernünftig aus. Das wohl sehr überschaubare Team hat eine ansprechende Weltraumstation gebastelt und nette Charakterbildchen für die Konversationen entworfen. Klar wirkten manche Kulissen etwas eintönig, doch letztlich lag dies auch an der Sache bzw. dem Aufbau einer Raumstation.

Die englische Vertonung war okay, die (per KI übersetzten) deutschen Texte zuweilen ausbaufähig.

Positiv

  • entspanntes Gameplay
  • spannende Geschichte
  • kurz & knackig
  • technisch solide

Neutral

  • etwas karge Kulissen
  • leicht hakelige Steuerung
  • Übersetzung konnte etwas runder sein

Negativ

  • keine Speicherfunktion
  • sehr kurz

Fazit

In der Kürze liegt oftmals die Würze – und so auch hier. Für eine knappe halbe Stunde war „Last Signal“ ein sympathischer kleiner Ausflug ins All und ich habe die investierte Zeit trotz überschaubarer Handlung und zuweilen leicht zickiger Steuerung nicht bereut. Wer „Walking Simulatoren“ mag, dem Sci-Fi Setting nicht abgeneigt ist und mit einer extrem kurzen Spielzeit leben kann, erhält einen netten kleinen Snack für Zwischendurch.

Fotocopyright: x

Transformers 1-5 (Sammel-Review)

Inhalt – Transformers

Auf der Suche nach einem ersten Auto stolpert der junge Sam Witwicky über ein sonderbares Fahrzeug, dass sich als Roboter herausstellt und auch nicht zufällig den Weg zu ihm gefunden hat…

Inhalt – Transformers – Die Rache

Sam ist mittlerweile auf dem College und die Transformers im Dienste des Staates unterwegs. Es dauert jedoch nicht lange, bis er erneut in ein großes Abenteuer hineingezogen wird und eine Reise um die halbe Welt beginnt…

Inhalt – Transformers 3

Der erste Job nach dem College entwickelt sich nicht unbedingt zum größten Traum für Sam, aber aller Anfang ist schwer. Während er sich mit mehr oder weniger nervigen Kollegen und dem ätzenden Chef seiner neuen Freundin arrangiert, droht neues Ungemach von den Decepticons…

Inhalt – Transformers: Ära des Untergangs

Der verschuldete Erfinder und Schrotthändler Cade Yeager erwirbt einen maroden LKW, der sich tatsächlich als Optimus Prime herausstellt und von ihm zu neuem Leben erweckt wird. Schnell freunden die Beiden sich an und stehen alsbald im Kampf Seite an Seite…

Inhalt – Transformers 5: The Last Knight

Kein geringerer als Cade Yeager soll ein Abkömmling von König Arthus sein und mit Hilfe eines uralten Artefakts seinen Teil zur Rettung der Erde beisteuern. Während Optimus Prime auf die böse Seite gezogen wird, versuchen immerhin seine treuen Autobots dem Außerwählten unter die Arme zu greifen…


Fazit – Transformers

Der erste Teil bleibt für mich noch immer der beste. Man hat aus einem Spielzeugfranchise eine nette Geschichte gebastelt, sie mit symphytischen Figuren und vor allem noch immer sehr sehenswerten Effekten ausstaffiert und trotz kleiner Überlänge für viel Kurzweil gesorgt. Der Humor war seinerzeit auch genau richtig und sorgt auch heute noch für angenehme Schmutzler.

Fazit – Transformers – Die Rache

Die Handlung rund um Sam und seine Freundin wurde konsequent weitererzählt, während die neue Bedrohung ein wenig aufgesetzt ins Spiel gebracht wurde. Nichtsdestotrotz entschädigen hohe Schauwerte mitsamt einer Reise um die halbe Welt abermals für Staunen und viel Kurzweil im (Heim-)Kino.

Fazit – Transformers 3

Spätestens ab dem dritten Teil zeigten sich Abnutzungserscheinungen und deutlichere Anbiederungen an den asiatischen Markt. Die Geschichte war noch einmal einen Ticken schwächer und selbst ausufernde Materialschlachten konnten die Fahne der Kurzweil nicht immer hochhalten. Unterm Strich zwar noch immer ein bunter Spaß im technisch perfekten Outfit, aber stellenweise mit leichten Durchhängern behaftet.

Fazit – Transformers: Ära des Untergangs

Der Beginn einer neuen Trilogie mag zwar nett gedacht sein, entpuppte sich aber als recht durchwachsen in der Umsetzung. Grundsätzlich halte ich Wahlberg für einen tollen Darsteller, doch hier war seine Figur extrem schlecht und unglaubwürdig geschrieben, konnte die selbst eher niedrigen Erwartungen bei einer solchen Produktion nicht erfüllen. Technisch mal wieder erste Klasse, filmisch nahm die Unterhaltung bedauerlicherweise weiterhin ab.

Fazit – Transformers 5: The Last Knight

Höher, schneller und weiter deutet leider nicht immer besser. Dieser Murks verzauberte mich damals im Kino wieder mit eindrucksvoller Optik und wuchtigem Atmos-Sound, konnte schwache Handlung, schlecht geschriebene Charaktere und verschwendete Darsteller (Hopkins) inmitten seiner deutlichen Überlänge aber nicht kaschieren. Vielleicht mag das Gebotene somit irgendwo gut zur Seele der Sache passen, doch selbst von sinnbefreitem Popcornkino erwarte ich weniger Lücken und Durchhänger.

Fotocopyright: Paramount

Megalopolis

Inhalt

Der exzentrische Cäsar Catilina hat einen genauen Plan von der Zukunft seiner Stadt. Mit einem neuen Baustoff möchte er Megalopolis erschaffen und sich ein Denkmal zu Lebzeiten errichten. Der amtierende Bürgermeister Franklyn Cicero sieht diese Entwicklung jedoch kritisch und möchte ihn aufhalten – zumal der größenwahnsinnige Architekt überdies noch eine Affäre mit seiner Tochter eingeht…

Fazit

Die Handlung mancher Filme ist schwierig in Worte zu fassen und manchmal ist ein tieferer Sinn hinter solchen Werken auch nicht unbedingt auf den ersten Blick vollumfänglich zu erfassen. Im Vorfeld gab es äußerst geteilte Meinungen zu „Megalopolis“ – und am Ende bin auch ich mir uneins darüber, was ich überhaupt von diesem ambitionierten Projekt halten soll.

Aufgrund des Namens und der ersten Setfotos habe ich eigentlich ein opulentes und in weiter Zukunft spielendes Sci-Fi-Werk erwartet, erhalten habe ich ein vergleichsweise bodenständiges Drama mit beachtlicher Starbesetzung, vielen Anleihen bei anderen Klassikern und zuweilen arg verwirrenden Dialogen – welches trotzdem eher in der aktuellen Epoche, denn in weiter Ferne zu verorten war.

Manchmal hatte es den Anschein, als wolle Regie-Legende Coppola eine im Kern einfache und vom Prinzip leider auch recht austauschbare Geschichte so kaschieren, dass der Zuschauer den Überblick verliert und sich von durchaus ansprechenden Bildern und schrägen Kostümen blenden lässt – was stellenweise erstaunlich gut funktioniert hat.

Reizvolle Kostüme und merkwürdige Austritte bekannter Gesichter lenkten oft von der simplen und im Grunde auch wenig spektakulären Handlung hab, ließen uns auf eigene Weise mitfiebern und der kommende Dinge harren. Manchmal wurde der Bogen allerdings auch dermaßen überspannt, so dass sich Neugier und Langeweile ein wenig vermischten und einige Passagen trotz vermeintlich langer Arbeit an diesem Konstrukt leicht unausgegoren anfühlten.

Natürlich haben die Darsteller ihren Teil vom zwielichtigen Gesamtbild beigetragen und dies wurde zurecht in anderen Kritiken angeprangert. Zwischen eindrucksvoller Kunst und traurigen Amateurauftritt war eigentlich alles dabei. Teilweise schwankte die gebotene Qualität innerhalb einer einzigen Szene und man blieb ratlos zurück. Dies mag von den Machern so gewollt gewesen sein, verstehen kann man dies nicht immer.

Am Ende war die Leistung der Beteiligten also schwer zu verorten. Ein Adam Driver hatte genau wie sein Gegenspieler Giancarlo Esposito ein paar echt coole Momente, allerdings dann auch wieder Anfälle von schwachsinnigen Monologen, die aller Vernunft entbehrten. Positiv hat mich jedoch Shia LaBeouf überrascht, dessen eigenwillige Looks und Verhaltensweisen irgendwie gut zu ihm gepasst haben.

„Megalopolis“ ist speziell und bedarf eventuell noch einer weiteren Sichtung meinerseits. Richtig gut war das Gebotene zwar nicht, aber so richtig verteufeln vermag ich es auch nicht. Coppola lieferte uns eine eigensinnige Variante von „Romeo & Julia“ ab, weckte trotz vermeintlicher Fremdschäm-Momente und kleineren Durchhängern das Interesse am Fortgang der Geschichte und belohnte Durchhaltevermögen mit einigen echt gelungenen audiovisuellen Glanzpunkten.

Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures)

Transformers One

Inhalt

Orion und D-16 sind einfache Minenarbeiter, die vom großen Ruhm und der Rettung ihrer Heimat träumen. Als sie es eines Tages durch ihren Wagemut ins Rampenlicht schaffen und hinter die Kulissen ihrer bisherigen Helden schauen, bricht eine Welt für die Roboter zusammen…

Fazit

In meinen Augen hat sich das Transformers-Franchise in den letzten Jahren arg im Kreis gedreht und da konnten auch Ansätze wie die Verwurstung der „Beast Wars“-Reihe wenig helfen. Zwar waren alle bisherigen Realfilme nicht schlecht, doch irgendwie war die Luft raus und so war die Abkehr hin zu einem Animationsspektakel wohl keine schlechte Wahl.

Zunächst muss ich sagen, dass mir die Optik sehr gut gefallen hat und auch das reifere Publikum keine Berührungsprobleme erfahren dürfte. Die Animationen waren geschmeidig, der Look durchwegs hochwertig und die Soundeffekte ließen das Kino beben.

Die Handlung war simpel, bot aber einen ausgezeichneten Rahmen für wilde Rennen, nette Ballererien und für dezent humorige Einlagen. Man verlor nie den roten Faden und das Tempo war angenehm. Zwar gestaltete sich besonders das Finale als recht vorherschaubar – doch lag dies als Vorgeschichte zur Saga leider auch unungänglich in den Wehnen der Sache. Man wusste, dass die beiden Freunde zu bitteren Rivalen werden – nur erleben wir nun sehr anschaulich, wie es dazu kam.

Vor allem die Abwechslung wurde hier groß geschrieben. Es gab viele unterschiedliche Locations mit jeweilis sehr hohen Wiedererkennungswert. Die Kulissen wurden prachtvoll und sehr detailreich gestaltet, luden zum Abtauchen und Entdecken ein – alles in sagenhaft peferkten Computerbildern verpackt. Alles in Allem eine Abwechslung zu den arg „irdrischen“ Ausflügen der letzten Filme.

„Transformers One“ war leichtgänige Unterhaltung für Zwischendurch und eine willkommene Verschnaufpause zu den überlauten und überladenen Spielfilmen der letzten Jahre. Die Wahl hin zur kompletten Animation passte hervorragend zum den Ursprüngen der Blech-Krieger und die gelungene technische Umsetzung überzeugte auf ganzer Linie. Für Fans ein absolutes Pflichtprogramm, aber auch sonst für Freunde scheppender Sci-Fi einen genaueren Blick wert.

Fotocopyright: Paramount Pictures (Universal Pictures)

Das Ding aus einer anderen Welt (1982)

Inhalt

Eine Gruppe von Amerikanern ist zu Forschungszwecken am Südpol stationiert und hat den Funkkontakt zur Außenwelt verloren. Als sie eine benachbarte Einrichtung aufsuchen, müssen sie mit Entsetzen den grausamen Tod ihrer dortigen Kollegen feststellen. Scheinbar hat das hier angesiedelte Team aus Norwegen etwas Unheilvolles im Eis entdeckt und möglicherweise werden nun auch sie von diesem Ding bedroht…

Fazit

„Das Ding aus einer anderen Welt“ reiht sich zu den anderen Werken von Meister Carpenter (u.A. Halloween, The Fog, etc.) ein und ist ebenso Kult geworden. Obwohl selbst ein Remake und (nachdem was ich so las) damals kein großer Erfolg, hat sich gerade diese Variante des Horrorstoffes tief in die Herzen und Hirne der Fans eingebrannt.

Der Film lebt von seiner unglaublich dichten Atmosphäre, einem gewohnt großartigen Kurt Russell und Effekten, die seinerzeit für Aufsehen (und schlaflose Nächte) gesorgt haben. Die relativ simple Geschichte wurde unglaublich packend inszeniert und der gewaltige Spannungsbogen hielt bis zur letzten Minute gekonnt bei Laune.

Es gab quasi keinerlei Durchhänger und das Geschehen bot fortwährend Schauwerte in Form von blutigen Mutations-Passagen oder kammerspielartigen Szenen innerhalb der überschaubaren Kulissen und wenigen Darstellern. Natürlich mag die Technik aus heutiger Sicht etwas angestaubt wirken, doch ähnlich wie bei „Tanz der Teufel“ ist mittlerweile folgerichtig eine FSK16-Freigabe drin und das passt soweit.

Die Akteure haben sich allesamt prima ergänzt und ihren Teil zur stets angespannten Lage beigetragen. Sie mögen auf den ersten Blick zwar etwas klischeehaft gezeichnet worden sein, ließen dennoch genügend Raum zur Identifikation und waren eigentlich durch die Bank weg sehr sympathisch angelegt.

Heutzutage mögen die Bilder stellenweise ein wenig bizarr und vielleicht auch lächerlich wirken, doch in Kindheitstagen war „Das Ding“ ein echter Schocker, der nachhaltig im Gedächtnis blieb und besonders von seiner tollen Grundstimmung an Nichts eingebüßt hat. Genrefans sei also noch heute diese Interpretation von anno 1982 ans Herz gelegt – auch wenn bei dessen Remake von 2011 wiederum die Technik etwas zeitgemäßer erscheint. Die beste Atmosphäre und Kurt Russell gibt’s eben nur hier.

Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH

« Ältere Beiträge