Filmbesprechungen

The Gangster, The Cop, The Devil

Inhalt

Ein vermeintlicher Serienkiller treibt sein Unwesen und die Polizei hinkt mit ihrer fragilen Beweiskette arg hinterher. Als dann eines Tages ein Gangsterboss von dem Irren attackiert wird und den Anschlag überlebt, befielt er auch seinen Leuten due Hatz nach dem Täter zu eröffnen…

Fazit

Kaum zu glauben, dass die Handlung zumindest grob auf wahren Begebenheiten beruhen soll, aber das Leben schreibt oftmals einfach die besten Geschichten. “The Gangster, The Cop, The Devil” war ein toller Genremix, der von Anfang bis Ende großartig bei Laune hielt.

Angefangen bei einer hochwertigen Inszenierung, bis zum spannenden Verlauf und tollen Darstellern. Die Koreaner haben erneut angeliefert und zwischen blutigen und packenden Momenten sogar den Humor nicht vollends vergessen. Der Streifen besaß keinerlei Leerläufe und hielt sich mit ruhigeren Momenten, ausgefuchsten Dialogen und brachialer Action prima die Waage.

Hin und wieder wurde es – gerade bei den üppigen Kloppereien – ein wenig übertrieben, dennoch wirkte das Gesamtbild nicht lächerlich oder völlig unglaubwürdig. Diese Szenen lockerten das düstere Setting immer wieder angenehm auf, haben Zeit zum Durchatmen und zum kleinen Lächeln. Abgerundet wurde das Ganze mit witzigen Konversationen – insbesondere zwischen unserem charismatischen Gangsterboss und dem aufstrebenden Nachwuchs-Polizisten.

Keine Sekunde langweile und am Schluss noch ein richtig geniales Finale. “The Gangster, The Cop, The Devil” ist ein erstklassiges Stück koreanischer Filmkunst, welches kein Auge trocken lässt und zumindest für mich ein Pflichttitel in der Sammlung darstellt. Eine uneingeschränkte Empfehlung geht raus!

8,5/10

Fotocopyright: Splendid Film/WVG

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