Filmbesprechungen

The Viral Factor

Inhalt

Terroristen ist ein tödliches Virus in die Hände gefallen und die Polizei hat mit deren Verfolung alle Hände voll zu tun. Während der Hatz läuft sich ausgerechnet ein sich bis daton noch nicht kennendes Brüder-Duo über den Weg und die Lage wird nicht leichter…

Fazit

Wegen Nicolas Tse und einiger wirklich gut gemachter Actionszenen ist dieser Streifen durchaus einen Blick wert, doch austauschbare und leider nicht immer nachvollziehbare Handlung sprechen nicht unbedingt für eine heiße Empfehlung.

Die Geschichte um Terroristen, Biowaffen und eine Hatz durch verschiedene Länder ist nicht gerade neu und selbst für chinesische Verhältnisse eher trocken umgesetzt worden. Auf dem Schirm war zwar immer was los, trotzdem plätscherte das Geschehen zwischen den wilden Schusswechseln und Exlosionen vor sich hin, hielt nicht unbedingt mit Highlights bei Laune.

Die Ienzenierung entsprach gewohnten Standards und ging soweit in Ordnung. Die Action war handwerklich gut gemacht und vor allem die Schiessereien auf belebten Straßen sorgten mal wieder für Laune – auch wenn diese natürlich bei Genregrößen abgeschaut wurden und somit ebenfalls für mangelnde Originellität einstanden.

Die Darsteller haben ihre Sache ordentlich gemacht, gaben keinen Grund zur Klage. Erfreulicherweise war der deutsche 5.1 Sound und die deutsche Vertonung ziemlich gelungen und ließen in den richtigen Momenten das Heimkino angenehm beben. Hier sind wir Asienfans ja nicht gerade sehr verwöhnt.

“The Viral Factor” war kein schlechter Actionkracher, wirkte nur fortwährend wie Fließbandware von der Stange. Alles folgte einem gewissen Schema, gefiel mit sauberer Aufmachung, warf am Ende aber nicht vom Hocker. Natürlich schauen Fans der Materie rein, der Rest darf sich die Sichtung allerdings gerne zweimal überlegen.

7/10

Fotocopyright: Splendid Film/WVG

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