Filmbesprechungen

The Negotiator

Inhalt

Eine junge Frau hat brisante Unterlagen bezüglich einer internen Forschungsreihe, traut sich aber nicht damit an die Öffentlichkeit zu gehen und ihren Konzern ans Messer zu liefern. Stattdessen kontaktiert sie einen Fachmann für das Lösung solcher Situationen und bringt selbst diesen in höchste Gefahr…

Fazit

Von der Idee her interessant und von der Umsetzung recht gelungen. Zwar ist “The Negotiator” ein überwiegend ruhig und besonnen gestrickter Film, dennoch übte er eine gewisse Anziehungskraft aus und hielt mit seinen spannenden Einfällen bis zur letzten Minute bei bester Laune.

Trotz ruhigem Tempo folgte man dem Geschehen Aufmerksam und begann im Laufe der Zeit eigene Theorien zu einem möglichen Ausgang zu entwickeln – auch wenn es zum Finale hin noch einmal eine unerwartete Wendung gab und viele Gedanken wieder über den Haufen warfen. Hauptsache war aber, dass man am Schirm hing und die Blicke kaum abwenden konnte – aus Angst, etwas zu verpassen.

Die Optik war glatt geleckt und supermodern. Vielmehr allerdings schoss der zuweilen arg schräg aufspielende Soundtrack in den Kopf – der mal treibend, mal verstörend hervorragend zur jeweiligen Situation passte und den hypnotischen Touch grandios unterstrich.

Die Darsteller haben ihre Sache allesamt sehr gut gemacht, allen voran natürlich die beiden Hauptcharaktere – gespielt von Riz Ahmed und Lily James. Ihre sich langsam entwickelte Bindung wurde glaubhaft und nachvollziehbar präsentiert, Sam Worthington gab einen coolen Widersacher mit ebenfalls verständlichen Motiven.

Auch ohne wilden Schusswechsel oder Leichenberge konnte “The Negotiator” bei Laune halten uns bis zuletzt an Schirm fesseln. Sicherlich mag der “Wiederschau-Wert” eher gering sein, doch eine einmalige Sicherung sei Genrefreunden unbedingt ans Herz gelegt.

7,5/10

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