Filmbesprechungen

Flash Point

Inhalt

Hongkong kurz vor der Übergabe an China. Inspektor Jun Ma greift mit harter Hand durch und kämpft gegen das organisierte Verbrechen. Als die Tarnung seines besten Freundes auffliegt, scheint keiner der ehrgeizigen Cops mehr sicher…

Fazit

Kurze Inhaltsangabe, kurzes Fazit. In “Flash Point” spielt Donnie Yen mal wieder eine seiner Paraderollen und das relativ flache Film-Konstrukt wurde mit sehenswerten Actioneinlagen unterfüttert. Die Handlung an sich war okay, aber leider auch recht austauschbar – weshalb besagte Schusswechsel und Handkantengefechte zur Unterhaltung enorm beitrugen.

Optisch unterschied sich die Produktion kaum von anderen aktuellen chinesischen Blockbustern, was als positiv zu verstehen ist. Die schicke Optik, gestärkt von schnellen Schnitten und gut gemachten Effekten übte einen gewissen Reiz aus, animierte auf jeden Fall zum Dranblieben – wo dann letztlich die Kampfeskunst von Yen eine tragende Rolle einnahm.

Die Keilereien waren nicht nur ausgezeichnet choreografiert, sondern gefühlt auch oft minutenlang zu bestaunen. Besonders beim ausufernden Finale wäre es schon fast zu viel des Guten gewesen, aber die tolle Machart ließ den Aufmerksamkeitsfaden zum Glück nicht abreißen. Hier wirkte der Film fast wie eine Kampfsport-Demo, aber das so vollkommen in Ordnung.

Auf Seiten der Darsteller und Geschichte vermochte “Flash Point” nur leidlich zu überzeugen, doch in Sachen “Action” macht den Chinesen hier keiner was vor. “Flash Point” hat seine starken und absolut spektakulären Momente, die ihn aus der breiten Maße hervorheben und Fans derartiger Werke freudig mit der Zunge schnalzen lassen. Insgesamt reicht es nicht über eine höhere Bewertung, doch schlecht ist dieser Streifen gewiss nicht.

7/10

Fotocopyright: EuroVideo Medien GmbH

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