Filmbesprechungen

Project Silence

Inhalt

Ein starker, mysteriöser Nebel bringt den dichten Verkehr auf einer großen Brücke zum Erliegen. Während sich bei den Betroffenen Frust und Sorgen ausbreiten, haben es ungewöhnliche Wesen auf die Gestrandeten abgesehen…

Fazit

“Project Silence” mag als kleiner Geheimtipp gehandelt werden und das kann ich so auch unterschreiben. Für einen großen Blockbuster fehlt es an Klasse, doch als kleine, aber nicht minder feine Produktion haben die Macher hier ganz unterhaltsam abliefern können.

Die Handlung war so simpel, wie an den Haaren herbeigezogen – immerhin um Schlüssigkeit und eine vernünftige Aufklärung bemüht. Ausreichend war das Ganze dann auch, um uns kompakte 1,5 Stunden bei Laune zu halten und nicht mit merklichen Durchhängern zu nerven.

Look und Inszenierung waren hochwertig, dank einiger guten humoristischen Einlagen nahm sich das Geschehen aber glücklicherweise nicht zu ernst. Dies traf genau den richtigen Nerv, denn im Angesicht der zuweilen eher mittelprächtig animierten Computer-Viecher wollte höchstens echter Grusel wegen der Technik aufkommen.

Für mal eben Zwischendurch geht ein Titel wie dieser absolut in Ordnung. “Project Silence” war technisch nicht ganz perfekt, bot aber genügend Action und lockere Sprüche, um über seine komplette Laufzeit zu bespaßen. Vielleicht eher was für Trash-, als für knallharte Horrorfans, aber auf jeden Fall ein launiges Stück Filmkunst – und einfach mal was Anderes aus Korea.

6,5/10

Fotocopyright: Capelight Pictures

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