Filmbesprechungen

All das Ungesagte zwischen uns – Regretting You

Inhalt

Nach dem tragischen Unfalltod ihres Mannes, ist Morgan Grant am Boden zerstört und in tiefer Trauer. Kraft gibt Ihr zwar ihre hübsche Tochter, doch als Ihr bester Freund – der bei dem Unfall ebenfalls seine Frau verloren hat – mit einer schlimmen Theorie um die Ecke kommt, macht es die Bewältigung des Unglücks nicht einfacher…

Fazit

Keine leichte, dafür aber etwas vorherschaubere Kost, die uns die Bestseller-Autorin Colleen Hoover hier serviert. Große (und entscheidende) Teile der Handlung lassen sich bereits nach wenigen Minuten erahnen – hat man doch solche ähnliche Filme einfach zu oft gesehen.

Manchmal ist der Weg das eigentliche Ziel und so sollte man auch dieses Werk betrachten. Während das vermeintliche Finale sich bereits früh abzuzeichnen versucht, fühlte man sich immerhin auf dem Weg dorthin gut unterhalten. Die Darsteller harmonierten hervorragend miteinander und Randgeschichten wurden reibungslos und vor allem nachvollziehbar integriert.

Die Liebelei der Tochter stellte einen angenehmen Kontrast zu eher traurigen und schwerfälligen Rest. Gut platzierte Wortgefechte gewährten uns einen guten Einblick in die Gefühlswelt unterschiedlicher Seiten, ließen uns die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven verstehen und eine gewisse Bodenhaftung nicht missen. Man konnte sich gut in die Köpfe alle Beteiligten hineindenken – und das war letztlich die große Stärke an diesem Film.

Manchmal etwas behäbig und ruhig, aber zum Glück nie uninteressant. “Regretting You” gab sich kleinlaut, aber auf natürliche Weise spannend, gefiel vor allem mit symphytischen Figuren und weitestgehend nachvollziehbaren Elementen. Am Ende wurde zwar nicht wirklich viel Neues erzählt, doch Freunde solcher Dramen machen hier definitiv nichts verkehrt.

7/10

Fotocopyright: LEONINE

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