Special Force: Wolf Warrior
Inhalt
Feng war Scharfschütze bei einer Anti-Terror-Einheit und musste diese wegen Fehlverhaltens leider verlassen. Nun kam er bei den so genannten “Wolf Warriors” unter und muss dort sogleich gegen ein mächtiges Drogenkartell in den Krieg ziehen…
Fazit
An das hübsche Mediabook von “Wolf Warrior” bin ich günstig heran gekommen und war froh, mir endlich mal eine eigene Meinung zu diesem Streifen machen zu können. Diverse Kritiken haben diesen Film als üble Propaganda verrufen, andere wiederum um lockeren Anschauen für gut empfunden.
Es mag zwar etwas Pathos und Vorführung von Kampfbereitschaft in diesem Titel stecken, doch echte Hetze oder Dergleichen konnte ich nicht entdecken. Der Film wirkte wie ein perfekt inszeniertes Werbevideo für das Militär, funktionierte gleichzeitig als unterhaltsames Action-Epos ebenso gut.
Das Teil bot eine coole Optik, die Darsteller und deren Ausstattung prima in Szene setzten. Die Schnitte waren flott, die Schusswechsel und Gefechte hierdurch angenehm dynamisch. Sicherlich war die Story ein wenig flach, doch als Rahmen für besagte Action durchaus hinnehmbar.
Die Darsteller lieferten gute Arbeit ab, insbesondere die Stuntmänner (oder eben auch echte Angehörige von Spezialeinheiten) lieferten beeindruckende Akrobatik ab. Durch das hohe Tempo war der Filmfluss sehr hoch und Langeweile hatte keine Chance. Die solide deutsche Vertonung ließ und keine Details entgehen.
Wer einen schnörkellosen, leichtgängigen Actionsnack sucht, wird bei “Wolf Warrior” fündig. Klar haben wir eher Militär-Demo, statt ernsthaftem John Woo vor uns, aber das war auch völlig in Ordnung. China lässt die Muskeln spielen, irgendwie unangenehm kam dies aber zu keiner Sekunde rüber. Genrefans bekommen ihre Empfehlung.
7/10
Fotocopyright: ELEA-Media


